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REV. LOUIS FITZGERALD BENSON, D.D. 5
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Division SCB
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"in 2012 with funding from
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Bon der PVerlags-Sandlung wurde mir das vorliegende
Liederbuch für Männergefang: „Das Rütli” zur Begutachtung
und Befürmwortung vorgelegt.
Nachdem ich den Inhalt forgfältig geprüft habe, gereicht es
mir zur wahren Freude, „das Rütli“ den deutſchen Gefang-
Vereinen diefes Landes auf's Wärmſte zu empfehlen, als eine
mit befonderer Sorgfalt und aufergewöhnlichem Verſtändniß
gewählte Sammlung von Gefangjtüden, welche den Sängern
eine vielfältige und köftliche Auswahl der fehönften und werth-
sollten Geſänge für alle Gelegenheiten bietet.
Das „Rütli mit feinem reichen Inhalt wird außerdem zu
jo billigem Preije geboten, daß ver Anſchaffung von Seite der
Singer auch in diefer Hinficht fein Hindernig im Wege ftehen
fann, und ich hege die zuverfichtliche Hoffnung, dag die Ein-
führung desfelben für die Hebung des deutjchen Gefanges in
unſeren amerikaniſch-deutſchen Vereinen den beiten Einfluß
ausüben und fih als wirkffamen Hebel zum Fortfchritt auf die—
jem fo wichtigen Gebiete deutſchen Lebens erweifen wird.
Wilhelm Hartmann.
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Biederbuch kür Männergesang.
Für Amerifa herausgegeben
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Wilhelm Hartmann,
Geſanglehrer und Director des Geſang-Vereins „Junger Männerchor”.
Neue vermehrte Auflage.
Philadelphia,
bei Shäfer unD.-EoraRt,
Vierte und Wood-Straße.
Zur Beherzigung.
An die Aktiven. — * Au die Pa jio
Mer ſingt, der fing. MWerbabeifh
Daß es wohl Kling, Brauch Hug Wi f
Und thu die Stimm recht führen; Und thu ja nicht verftören
r Schrei nit zu fehr, ie Ein guten Öfang, 18% h
N Thu ſich vielmehr Das man ben * 1a —
Fein lieblich moderiren, Fein eigentlich mag hören,
Auf daß gar frei Denn man fon laht Fur
Die Melodei Und ihn bald ach —*
Zum Text mög concordiren; Für einen groben Knolle
Denn ſonſt der Gſang Der nichts nit fann, — 2 \
Sein Ton und Klang Noch thut verſtan 4 Re m
Thut ganz und gar verlieren. Und fid) mit Schand muß Seo
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Inhalksverzeichniß.
Liederanfänge. Componiſten.
301 Abend wird es wieder Ch. H. Rinck.
349 Ach du klarblauer Himmel Fr. Silcher.
268 Ade, du lieber Tannenwald Eſſer.
346 Aennchen von Tharau iſt's Fr. Silcher.
16 Alle die tiefen Qualen A. Lotti.
364 Alles, was wir lieben, lebe Volksweiſe.
556 Allons, enfants
559 Am Brunnen vor dem Thore
484 Am Ufer hin und wieder Volksweiſe.
261 Am Waldrand ſtehtein 3.8. Schmölzer.
408 An der Saale hellem Strande W. Baumgartner.
331 Athme nur leiſe C. Ecker.
474 Auf ferner fremder Aue SR. Weber.
511 Auf ihr Brüder, laßt und Stunz.
555 Auf, Matrojen, die Anfer
62 Befiehl du Deine Wege nach F. Malan.
530 Bei Wöhbelin im freien Feld 8, Berger.
549 Befränzt mit Laub
550 Bin i nit ä luſt'ge
460 Bravo! Brüder jo ift’8 recht
433 Bringt mir Blut der edlen
547 Brüder lagert euch im Kreije
463 Brüder laßt ung Iuftig fein H. Marfchner.
415 Brüder, reicht die Hand Mozart.
548 Ca, ca gejchmaufet
19 Chrifte du Lamm Gottes nach M. Prätorius.
106 Da unten ift Frieden C. Kloß.
240 Das Herz gehört dem Vaterl. Fr. Gackſtatter.
26 Das iſt der Tag des Herrn C. Kreutzer.
533 Das junge Völkchen mag ſich Maczewsky.
352 Das Lieben bringt groß’ J. Rietz.
554 Das Schiff ſtreicht durch die
41 Das walte Gott, der helfen C. Ecker.
108 Dem Menſchenfreund, der Lindpaintner.
114 Dem Wahren, Guten Heim.
290 Der Abend ſinkt, in dunkeln F. Abt.
339 Der alte Barbaroſſe Fr. Silcher.
288 Der du von dem Himmel bift C. M. v. Weber.
204 Der Gott, der Eiſen wachjen Methfefjel.
12 Der Herr ift mein Hirt 9.8. Klein.
248 Der Mai ift gefommen Volksweiſe.
39 Der Menſch lebt und beſtehet H. ©, Nägeli.
Dichter.
Hoffmann v. F.
J. v. Eichendorff.
A. G. Herder.
Ritter,
Wilhelm Müller.
E. Hobein.
Fr. Dfer.
F. Kugler.
G. Seidl.
Dr.H. Weißmann.
MW, Gerhard.
P. Gerhard.
F. R. Förfter.
Fr. v. Kobell.
E. M. Arndt.
J. Ch. Günther.
Alt-J. Tafellied.
C. Sauppe.
F. Haberkamp.
L. Uhland.
Langbein.
Schwäb. Volksl.
Braſſier.
Betichius.
J. Sprüngli.
Fr. Rückert.
W. v. Göthe.
E. M. Arndt.
E. Geibel.
M. Claudius.
Neo:
‚30
‚11
133
168
171
12
112
Seite
Lieberanfänge.
80 Des Sonntags in der W. H. Veit.
30 Dich preist, Allmächtiger J. H. Breitenbach.
320 Die Abendglocken klingen F. Abt.
401 Die Blumenglöckchen klingen Volksweiſe.
406 Die Gedanken ſind frei Volkslied.
35 Die Himmel rühmen des nach Beethoven,
266 Die linden Lüfte find erwacht MW. Baumgartner.
370 Die Sonn’ erwacht C. M. v. Weber,
308 Die Sterne find erblihen Sof. Gersbach.
436 Die Weinlein, die da fließen Fr. Kücken.
173 Div möcht’ ich dieſe Lieder C. Kreutzer.
358 Drauß ift Alles fo prächtig
453 Draußen regnets, Alles HB
82 Droben ftehet die Kapelle C. Kreutzer.
476 Du lieblicher Stern R. Schumann.
189 Du Schwert an meiner Linken C. M. v. Weber.
518 Dur Feld und Buchenhallen Th. Gaugler.
21 Durch Nacht zum Licht P. A. Zwyſſig.
6 Ehre fei Gott in der Höhe M. Hauptmann,
192 Eidgenoſſen ſchirmt das Haus Fr. Küden.
378 Ein Kirchlein fteht im Blauen €, Becker.
552 Ein luſt'ger Muſikante
361 Ein ——— mit dem C. Atenhofer.
544 Er lebe hoch!
önicke.
536 Es blickt ſo ſtill der Mond J, Br
558 Es blinfen drei freundliche
213 Es braust ein Ruf wie C. Wilhelm.
329 Es geht bei gedämpfter Fr. Silber.
493 Es gingen drei Jäger L. Heifig.
551 Es hatten drei Gefellen
222 Es heult der Sturm, e8
481 Es ift beftimmt in Gottes
486 Es ift Das Lied mein
554 Es fann ja nicht immer jo
120 Es Iebt in jeder Schweizerb,. J. R. Weber.
293 Es liegt ein Weiler Hermes,
340 Es ſcheinen die Sternlein Volksweiſe.
300 Es ſteht eine mächtige Linde H. Szadrowsky.
366 Es war ein König in Thule Volksweiſe.
360 Es war einmal ein König A. Billeter.
55 68 weht durch euren Frieden J. Otto.
549 Es zogen drei Burjchen
395 Es zogen drei Krieger Volksweiſe.
399 Fahr' wohl, du goldne Sonne Beethoven.
W. Baumgartner.
C. Santner.
256 Feierliche Stille jchwebet Behrens.
48 Feierlicher Glockenklang J. Otto.
394 Ferne vom Heimatland Volksweiſe.
Componiſten.
arrang. v. J. Rietz.
n. Mendelsjohn-B.
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L. F. Gellert.
L. Uhland. —
P. A Wolff.
Hoffmann v. ”
3. Löwe, —
8. Uhland,
Fr. Richter. Ze
Strauß u. Born.
L. Uhland. h A
Hoffmann v. F.
Th. Körner.
Id. Siena.
Th. Körner.
Müller. Fre.
4. v. Chammiſſo.
8. Ublnd
E. Salomon.
3. Lange. 3
E. Feuchtersleben.
H. Stein.
A. v. Kotzebue.
L. Widmer.
E. Hermes.
Auguſte Kurs,
WB. v. Göthe
2. Ubland.
8. Widmer.
Fr. Rückert. ;
Er.
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3. Lange.
Hoffmann v. F.
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seite ! Sieberanfänge Componiſten. Dichter.
hr 324 Frei wie des Adlers 9. Marſchner. Schnabel.
169 Freie Männer find wir 6. Kreutzer. %. J Hegner.
235 545 Freiheit, die ich meine M. Schenfendorf.
193 456 Freude breite ihre Schwingen A. Ahrenſſen. J. Tötemeier, *
1 553 Freut euch des Lebens M. Uſteri.
232 Friſch auf, du Ichweizer Mann B. Bogler.
279 Früh Morgens, wenn die Fr. Abt.
‚186 Furchtlos ſchreitet der fraftige H. ©. Nägeli.
557 Gefommen ift der Winter Corrodi.
64 Glocke, klingſt ſo fröhlich A. Feska.
528 Gott erhalte Franz, den Kaiſer Joſ. Haydn. 8. Haſchka.
440 Guckt nicht in Wafferquellen W. Baumgartner,
557 Hab’ oft im Kreife der Lieben A. Chammiſſo.
398 Han anem Ort es Blümli Volksweiſe. G. J. Kuhn.
424 Heda, Wein her! Vom Rhein C. Zöllner.
60 Heil'ge Nacht, o gieße du nach Beethoven. ha,
202 Heikt ein Haus. zum Volkslied. ©. Keller.
210 Heran, du ehrenwerthe 3. Laur. H. Soll. |
5 Herr, der Du in deiner Bolfsweife. Yi
115 Herr, jei der Väter Schuß A. Lwoff.
224 Herz, mys Herz, warum jo Volksweiſe. R. Wyß.
212 Herz voll Muth! Bli voll Gackſtatter, sen. Hinkel.
504 Herzel, was fränft Dich Fr. Silcher.
472 Heut’ haben fie mein Lieb _ &. Munzinger. über]. v. Kapper.
230 Heut’ muß gejchieden fein Volksweiſe. R. Adair.
95 Hier ift jo tiefer Schatten C. Eder. J. v. Eichendorff.
392 Hier find wir verfammelt Volksweiſe. MW. v. Göthe.
220 Hoch vom Himmel droben L. Liebe, A. Beder.
121 Hör’ uns, Allmächtiger P. A. Zwyſſig.
199 Hör’ ung! Gott, Herr E. Mehul. 2. Widmer.
541 Holder Lenz, du biſt C. Zöllner. N. Lenau.
270 Horch, wie brauſet der Sturm C. Kreutzer. L. Uhland.
547 Ich bin ein Schweizerknabe
450 Ich bin nicht gern allein Fr. Schneider.
489 Ich geh’ noch Abends ſpät C. Kreutzer.
551 Ich hab' mich ergeben H. F. Maßmann.
555 Ich hatt' einen Kameraden 2. UÜhland.
422 Ich kenn'ein Königstöchterlein E. J. Pfeiffer. Müller v. d. W.
129 Sch kenn' ein wunderſchönes P.v. Lindpaintner.
555 Jh nehm’ mein Gläschen
551 Sch weiß nicht was ſoll es 9. Heine.
500 Sch zog zur hellen Stadt A. Billeter.
548 Jetzt gang’ i an's Brünnele 5. %. Maßmann.
126 Ihr Riejfengletjcher, Ind C. Kreußer. J. C Beppert.
317 Ihr Wandervögel in der Luft Niels W. Gade. O. Roquette.
438 Im Bofale klaren Wein Stun. MWeichjelbaumer.
0 215 Im Schweizerlande rauſcht W. Baumgartner, C. Morell.
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Lieveranfänge,
76 Im Walde fteht ein altes
172 In der Heimat ift e8 ſchön
dach F. Berner.
134 In der Heimat wohnt der
90 Sn des Friedhofs ftillen
546 Sin einem fühlen Grunde
58 In Ihm ſei's begonnen
467 Jubelnd in die blauen Lüfte
354 Kühlrauſchend unter'm
29 Laßt Jehovah Hoch erheben
505 Leb' wohl du theures
103 Leiden und Freuden, Leben
342 Lieb' iſt ein Blümelein
558 Mädele ruck ruck
517 Mag auch heiß das Scheiden
227 Mein Herz iſt im Hochland
470 Mein Herz iſt wie die
264 Mein Herz thu' dich auf
371 Mein Lebenslauf ift Lieb'
404 Morgen marjchiren wir
410 Morgen muß ich weg von
550 Morgenroth! Morgenroth
85 Muß Einer von dem Andern
559 Muß i denn, muß i denn
322 Macht, o Nacht, du Heil’ge
560 Nimm deine jehönften
386 Noch ift die blühende
229 Nun ade, du theures
251 Nun brechen aller Enden
250 Nun fangen die Weiden
176 Nun laßt uns hoch den Becher
540 Nur in des Herzens
538 O Harmonie
502 O Jugendzeit, du grüner
154 D mein Heimatland
20 O sanctissima
1 D Schußgeift alles Schönen
520 O Thäler weit, o Höhen
347 O wie ift’3 möglich dann
93 D wie janfte, felige Ruh’
65 DO wunderbares tiefes
242 D wunderſchönes Schweizerl.
444 Db auch alle Götter verliehen
68 Reichgeſegnet fei die Stunde
545 nu du, mein Vaterland
Th. Veraguth.
E. J. Pfeiffer.
C. Gier.
P. U. Zwyjfig.
Volksweiſe.
Lindpaintner.
Fr. Abt.
C. Wilhelm.
Volksweiſe.
G. Bergmann.
Chr. Seidel.
6. A. Mangold.
J. Stern.
Fr. Silcher.
A. Billeter.
Ei Chwatal.
Volksweiſe.
C. Reinecke.
Volksweiſe.
F. Sauer.
Flemming.
Fr. Silcher.
W. Baumgartner.
Sieil. Schifferlied.
W. A Mozart,
A. Zimmermann.
Volksweiſe.
Kuhlau.
Mendelsſohn-B.
Carl Ecker.
9.
C. T. nnd
Gense.
W. Floto. a
Schwäß. Volksl.
E. Geibel. —
Freiligrath. Be
E. Geibel. Ri; —
A. Rahmen, he
Hoffmann v. 8. A
B. Huf
Fr. Oler.
F. Wagner.
F
5. Chez.
%. I. Sprüngli,
Fr. Oſer.
Chr. Sala
G. Keller. —
Herder's Volksl.
Denzel. J
v. Eichendo
Chezy.
MR Eichendor
L. Keller.
A W. — *
2 304 Sah ein Knab' ein Roslein H. Werner.
316 Schlafe wohl! Im Thal i
3 88 Schon die Abendglocken
81 426 Schon zieht die Nacht
161 Schweizerjöhne in die
465 Seht Freunde, wie der
236 Seht ihr die alte Veſte
514 Siehſt du am Abend
72 Silberumſäuſeltes Wolkeng. Hauptmann.
206 's iſt im e Dorf vor Zite
45 So feierlich und ſtille
283 So viel der Mai auch
550 Steh' ich in finſt'rer
46 Stille ruht die Erde
558 Studio auf einer Reiſ'
245 Süßer Hauch der Frühlingsl. C. Kreutzer.
152 Treue Liebe bis zum Grabe W. Baumgartner.
417 Trink, trink, trink Kamerad C. Zö
24 Trittſt im Morgenroth daher P. A. Zwyſſig.
532 Weber allen Gipfeln ift Ruh’ E. R. Kühne,
70 Meber den Hügel bin
179 Meber den Sternen
298 Ueber Gebirg und Thal
557 Ufem Bergli Bin i *
Und lang ich noch jauchz' Abt, arr. Schnyder
iebe.
arı. d. Shrengeller,
309 Unf ve Gluͤſer klingen heil 6.E. Stehle.
182 Water ich rufe Dich
543 Vaterland hoc)
197 Vaterland, ich muß marſchiren Volksweiſe.
156 Vaterland, Vaterland! dir i
116 Vaterland, Vaterland, ruh' J. Heim.
383 Vöglein, was ſingſt du im nach J. Dürner.
434 Vom hoh'n Olymp herab
4 Von ferne ſei herzlich gegrüßet J. Greith.
208 Wackre Burſchen, Schwyzer Ph. Tietz.
234 Was brauſeſt du, mein
111 Was freut einen alten
524 Was glänzt dort vom Walde C. M. v. Weber.
508 Was glänzt im Aug’ jo helle
148 Was ift des Deutſchen Vaterl. ©. Relchardt.
142 Was iſt des Schweizers Vaterl.
200 Was iſt es, was den freien W. Speidel.
73 Was ſchimmert dort auf dem C. Kreutzer.
402 Was, traute Brüder, ſitzt
arr. v. Baumgart.
arr. von J. Heim.
Dichter.
W. v. Göthe.
H. Heiſe.
H. J. Boßhard.
J. G. Müller v. W.
H. Kletke.
Fr. Oſer.
Knapp.
Hoffmann v. F.
W. Hauff.
Stieglitz.
Hoffmann v. F.
L. Widmer.
W. v. Göthe.
Hahn-Hahn.
H. Weiſer.
W. v. Göthe.
Fr. Oſer.
Lenau.
Th. Körner.
K. Krüſi.
O. v. Haugwitz.
H. Ch. Schnorr.
J. Krauer.
O. Roquette.
E. M. Arndt.
Th. Körner, »
EM. Arndt.
nach
C. Breidenſtein.
Mendelsſohn⸗B. I. v. Eichendorff.
183 Was uns eint als treue
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— Nro. Seile Liederanfänge. Componiſten. — —
128 305 Weg mit den Grillen und arr.v. Baumgartn. N. —— J—
1778 420 Wem bring’ ich wohl das Fr. Abt.
118 285 Wem Gott will rechte Gunft Mendelsjohn-B.
73 J
WS SE
38 98 Weinet nicht E. ©. Elſäſſer.
161 388 Weißt du wohl noch, was Volksweiſe.
a
190 448 Wenn das atlant’jsche Meer Schröter.
109 258 Wenn der Lenz beginnt 5. Abt.
57 140 Wenn der Schnee von den %. Heim.
194 458 Wenn die Quellen filbern ©. Häfer.
182 429 Wenn die Sorgen ung 9. Bönide,
139 334 Wenn ich ein Vöglein war Volkslied.
39 99 Wenn Shr dereinft mich tragt B. Bogler. Stein,
59 146 Wenn’s Herz in der Fremde B. Bogler. Stolle.
79 195 Wenn fi) der Geiſt uf ZW. Kalliwoda. A. Weißmann.
55 136 Wenn weit in den Landen Volksweiſe. R. Burns. k
162. 390 Wenn wir dursh die Straßen arr.v. Baumgartn. W. Müller, u
126 302 Wer hat dich, du ſchöner Mendelsſohn-B. I. Eichendorff.
72 180 Wer feine Hände falten fann Volksweiſe. ©. Herwegh. 5,
231 542 Wie die Blümlein draußen B. Bogler, D. Sternau. 77
77 190 Wie ein ftolzer Adler Spohr. 5. Schüß. =
115 274 Wie Feld und Au fo blinfend Mendelsjohn:B. ;
155 368 Wie heißt König NRingangs Volksweiſe. C. Möricke. J
50 124 Wie könnt' Ah dein vergeſſen &. Sten. Hoffmann v. F.
122 296 Wie mit grimm'gem Jul. Dürner. J. Falk. u
144 343 Wie jchön bift du, freundliche F. Schubert. ; e |
35 92 Wie fie jo janft ruh'n Neefe. Stockmann. J
140 336 Wie Sturmgebraus, wie C. M. Heim. r
268 560 Wir fühlen uns zu jedem J. Hegner. —J
47 118 Wir grüßen dich, du Land F. Huber. E. Münd). —
236 546 Wir hatten gebauet A. v. Diner.
66 166 Wir wollen frei 9. Marjchner. er
203 477 Wo Büjche fteh'n und Baume C. A. Mangold. ©. Tenner. id
. 188 442 Wo möcht ich jein? Wo der C. Zöllner. O. L. A. Wolf.
174 411 Wohl war es eine Seligkeit J. Witt.
56 138 Wohlauf, du Eidgenoſſenſch. J. Rietz. Müller v. d. W
258 556 Wohlauf noch getrunken J. Kerner. —
65 164 Zieh'n wir aus in's Feld F. Abt. L. Widmer.
216 515 Zu Augsburg ſteht ein hohes Fr. Silcher. SiKerner. 2 E
220 522 Zu ehren und preijen die Nr
136 328 Zu Straßburg auf der Fr. Silcher. Wunderhom
222 526 Zum Walde mußt du A. Billeter. Schenlin
175 414 Zur Schmiede ging ein Volksweiſe. L. Uhland
53 132 Zwiſchen Frankreich und nach J. Stern. Hoffmann v. De 2
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ur An Die Herren Componiſten richtet die Verlagshandlung das
höfliche Anſuchen um gütige Einſendung von Compoſitionen, welche dann
in fpäterer Auflage des „RFütli“ gerne Aufnahme finden und nad) Ueber⸗
einkunft honorirt werden. Ku
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Weihe des Gefanges.
6 Langſam. W. A. Mozart.
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wei-hen unſ'-re Lie-der, daß fie ſich freu-dig auf zum Him-mel
Wohl-laut deiner Tö:ne! dem Ed-len iſt das Schönſte nur be—
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Das Rütli. 4. Auflage. 1
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2. Gezprie:fen fer fried- li: de Stät - te, ge = priefen bu
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län = de am See, wo ſpie-lend vie Wel =: le zer:
hei = li = ges Land, mo ſpreng-ten der Sfla=ne = rei
flie = Bet, ge=näh:ret vom e= wi= gen Schnee, ge- näh- ret vom
Ket = te die Bäster mit mäch-ti-ger Hand, die Vä-ter mit
— Em) © MR ie. Tr EEES ERE ZN —⸗
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AN — ae ——
7 — — — —
e-wi-⸗gen Schnee.
mädb-ti- ger Hand.
3
- Da blidten in nächtlicher Stille
Sie jammernd auf Baterlands Noth,
Und fahen, wie Sammer die Fülle
:,Vollbringe der Willfür Gebot.:,:
Nurtrauernd hinglänzten die Sterne
Auf Berge und fumpfiges Nied,
Verſtummet war nahe und ferne
:,.De3 Kühers erfreuliches Lied.:,:
02
Dort jtöhnte des Tapferen Stimme
Tief unten im graufen Verließ,
Den bübiſch in lüfternem Grimme
:,.Derämingherr dver®attinentriß;,:
Da meinten und jeufzten die Waifen
Sie hatten die Mutter nicht mehr,
Sie lag beim Tyrannen im Eifen, °
: Den Baterdurchbohrteder Speer: ,:
[2
Hier ſtanden die Väter zufammen
Für Freiheit und heimiiches Gut,
Und ſchwuren beim heiligſten Namen
:„Buftürzendie Zwingherrenbrut.:,
8.
Der Schimmer der Sterne erhellte
Nur düſter die ſchimmernde Flur,
Als rächend zum Himmelsgezelte
Entſchwebte der heilige Schwur.,:
9.
Und Gott, der Allgütige, nidte
Gedeihen zum heiligen Schmwur,
Sein Arm die Tyrannen erdrückte,
:,.Und frei war die heimische Flur.:,:
10.
Drum Rütli, ſei herzlich gegrüßet,
Dein Name wird nimmer vergeh'n,
So lange der Rhein uns noch fließet,
:,.So lange die Alpen beiteh'n.:,:
2, Ehre fei Gott in der Höhe!
Feierlich. M. Hauptmann.
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4. Jeſu Leiden.
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6. Wallfahrtslied, /
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F suf- fi-cee vi -res o- ra, o- rapro no
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7. Via crueis, via lucis.
_ Mjefätife, P. A. Zwyſſig.
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(Ve Pr een
1. Durch Nacht zum Licht, durch Nacht zum Licht! Und
2. Durch Sturm zur Ruh’, durhSturm zur Ruh'! Und
3. Durch Kreuz zum Heil, durch Kreuz zum Heil’, Und
4. Durd Streit zum Sieg, dur Streit zum Sieg, Und
5. En Meh’ zur Wonn’, durch Web' Wonn'! Und
—
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E wenn ns grau⸗ſe Dun: fel auch rings um did die Schöpf— ung
\ wenn aub Erd’ und Him : mel ver Windsbrautdonsnernd NRaddurd:
(wenn des Lebens Pla» gen auch ftarf wie Nie: fen did be
wenn im Speerge - men = ge auch tau-fend To de dih um
j meinft du aud am Mor gen, und weinft du auh um Mit-ter: .
gestroft, ge-troſt, ge-troſt! auf mit-ter-nädt- |
auf lau:tes Sturmzge —
auf jam-⸗mer- vol = les
auf hei-Bes Schladtge-
ra: den Va: tr
v
tel folgt Son - nen:auf-gang lieb und mild, folgt Son:nen:
mel folat lin = ve Stilh-le leis und hold, folat lin = ve |
Ka = gen joll Friede Got-tes dih er = freu'n, joll Frie= de A LA
F drän = ge folgt Sie-ges-ruf und Frie-dens-reih'n, folgt Sie-ges-⸗
I dor = gen, der ü-ber dir im Him:mel wacht, der über
s —
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auf:gang, folat Son= nen = auf:gang, folgt Son:nen = auf: sang ä
Stil-le, folat lin » ve Stil-le, folgt lin-de Stil- Te
Got-tes, foll Frie- de Gotztes, foll Frie-de Got = tes
ruf, folgt Sie-ges = ruf, folgt Sie-ges—
Dir, S — = ee der über
lieb und mild, \ folgt Son- nen ⸗
\ les und hold, folgt lin-de
J dich er = freu'n, joll Friede 775
\ Ftrie » dens=reih’n, folgt Sie-g8
& * im = mel wacht, der ü-ber ER 2
* — En) —
I. Bass. folgt Son-nen-auf-gang lieb und mild, - folgt
folgt lin - de Stil-le leis und hold, folgt
ſoll Friede Got:te3 dich er: freu'n, fol.
folgt Sie-ges-ruf und Frie-dens-reih'n, folgt VIE
der üzber dir im Him:mel wacht, der e
auf-gang lieb und mild, Son-nen = auf» gang lieb und mild.
Stil-le lei3 und hold, lin-de Stil: Ile leis und hol.
Hl. Got-tes dich er-freu'n, Frie:de Got: tes dich er-freu'n.
( ruf und Friedens-reih'n, Sie-ges- ruf und Frie » dens=reih'n.
\ dir im Him:melwadt, üzber, dir im Him = mel wacht.
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Son⸗nen⸗auf-gang
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Siteg und Frie-dens-
in dem Him:mel
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— 1. Trittſt im Mor-gen-roth da-her, ſeh' ich dich im
Be 2. Kommſt im A-bendglüh'nda-her, find’ih dich im
= 3. Ziehſt im Ne: bel: flor da-her, ſuch' ich vih im #
I Gin 4. Fährſt im ee ei bift ou felbft ung
Es ; pP | | | | Fe
= — Fa — — — N, .— |
Strah-len-meer, dich, du Hodhzer= ha = besner! Herr » i- der!
Sterznen:heer, dic, duMenihenfreundelischer! Lie » benzder!.
Wol-fen:meer, dich, du Unzer:gründeli:her! € =» mwi=ger!l
Hortund Wehr, du, allemäh:tig Wal-ten-der! Net - ten = der!
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Wenn der Al-pen Firn ſich rö thet, —
JIn des Himmels lich-ten Räu =» men kann ich froh und
J Aus dem grau⸗en Luft-ge - bl = de tritt die Sonene
In Ge⸗wit-ter⸗nacht und Grau - en laßt ung find:lih :
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10. Laßt Ichovah hoch erheben!
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1. Laßt Se: ho- vah hoch er = be = ben!
2. Men-ihen: fin der fommt und fin = get |
3. Mö : gen Stür:me fie et = be = ben, — —
eo —— — Zen
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J — ee —2— — EEE.
| See — — — —
— er al-lein iſt un-ſer Le =» ben, un-ſer Heil und un-ſer
Lob dem Heren,denn er nur brin-get Le-ben Cuhund Chr’ und
ſelbſt die Er-de wan-ken, be = ben: mu-thig him-mel-an ge
cresc.
N Sort, Shm er - ſchal-len Ju = bel -
a Ruhm. In dem Kam -pfe hilft er
“a \ Shaut! Gebt,eug winkt die Sie- ger = Tro
REN E LA
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— — — See, =
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Ton. ——
j En nen Wie = der duchNe=o=nen — und fort.
} unete lie = gen, ftreistend für fein Het = lig
Su = bel = to ne: Se-lig wer auf Gott ver
|
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11. Bid) preist, Allmädjliger.
(Hymne.)
— —
Dich ‚eier AM = mäheti - ger, der Ster-ne Ju —
——
3.9. Breitenbach ) : |
Ettang! Dieppreist, dich preist, AU = gü = tiger! der Se-rasphim Ge
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Die gan-ze Schöpfung ſchwe
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Des Len-zes Blumen:
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12. Die Ehre Gottes aus der Halur.
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führt die Sonn' aus ih-rem Zelt? Sie kommt,
Gott der Presula und dein Heil; er iſt's
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Did = nung und dein Seil; er iſtts —, er iſt's
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14. Das walte Gott.
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Kraft und Stärk'. Mein Herz jucht
mit Gott fang’ ich mein
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Drum iſt auch die mein
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gebt es glüf = lich fort. Drummein Mund mit
Got = tes An = _ ge:fidt.
Drumift aub mein er:jtes,
Drummein Mund mit Freu:den,
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Drum mein Mund]
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Das wal:te Gott! Das wal:te Gott!
er =; ſtes Wort:
Freu = den fpridt:
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mit Freusden ſpricht:
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ı Das mal =: te Gott! Das mal: Gott!”
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3. Er kann mich ſeg- nen früh und ſpat bis = ee
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Drum auchſprech' ich fein in der, fein in der
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Gott! Das wal-te Gott! Betichius.
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15. Sonntagslied.
Feierlich, langſam. Gackſtätter.
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® 1. So fei=- er: lih und ſtil ⸗le, als beu: te
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3. O, Tol= chem freud’:gen Ru:fe, mer folg = te
(p) 4. Und ich’, der Glau »be lei = tet, mie einjt der
5. Dafind ibm al: le Lü: fte der Er = de
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nah’ und fern, und wol-len al= le la = den in’s
dem nicht gern? Mer näh:me Gnad’und Lie = be nidt
Mei : jen Stern, DasHerzauf ſi-chern Ba =» de hin:
Schmerzzen fern; er lebt in jel’=ger Stil le: S0
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bo = be Hausdes Herrn.
gern von ſei-nem Herrn? Knapp.
auf zu ſei-nem Herrn.
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16. Sabbalfeie!
Langſam nnd zart. , e Abt,
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1. Stil -le ruht die Er = de ſanft im Mor-gen-
2. An der Wölbung Bläu = e däm:mertMor-gen:
3. In dem Gon= nen = jirah = Te ju = belt Flur und
4. Glok-ken-klän- ge tu = fen bie zu Öot = tes
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glanz, und die Hö-hen leuh = ten mild im heh-ren
Hain, und die Morgen fei = ern in dem goldenen
Haus, in der SchöpfungTem = peldringtder Ruf hin—
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Raum,und in lin = den Lüf = ten meht ihr Lob⸗ge—
Kranz, prangend fteigt die Son = ne . auf am Ne:ther-
Sckein, und ver We - jen Hee — re all in nah' und
aus, und in from = mer An = dadt era:
I. Bass. und in lin= den Ban : ten
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ſang, ſchallt am Tag des Ew'-⸗-gen,
zelt, preist am Tag des Ew'-gen,
ern, ſingt am Tag des Ew'⸗-gen,
j herz; Ihwing” am Tag des Gm’ = gen,
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weht ihr Lob=zge = fang, ſchallt am Tag des Em’ = gen,
» N | x p eresce ‚mf | | . pi.
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Ihallt am Tag des Ew'⸗— gen froh der Him-mel Klang,
preistam Tag des Em’:gen ihn, den Herrn der Welt,
fingt am Tag des Em’-gen ihm des Le-bens Herrn,
pe des — ſchwing' dich him-mel-wärts,
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17. Sonntagsfrühe.
Mäßig.
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18. Gebet für's Vaterland.
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1. Herr, der du in deisner ew'-gen Gna⸗-de
2. Du, den mir in Nothb um Hül-fe ba= ten
3. Laß, o Herr, das Ba=ter= land er= blü= ben,
— —,
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— —— Den Sir GTmE! ——
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un : jer Sand Sahr:hun:der= te be=fchirmt, der, wenn dro-hend
nahmit er = bar: mend dei-nes Volks dich an, warſt mit uns in
Ihmüd’ die Flur mit al-ter Herr-lich-nkeit, Frie = den jchen = fe
Did I —
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\ ihm ein Erb—-feind nah-te, Glanz und Sie-gesruhm auf uns ge-thürmt.
un = fern Hel:den=thasten, brachſtim Un-glück uns des Ruh-mes Bahn.
“nah des Kampfes Mü-hen, zür : ne nicht vem®Bolf, das dir fich weiht.
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ru=fen, gib uns die Frei:heit, = Ba :ter:land zu = rüd.
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Rs Bu bot— tes-welt hie: nie = den, ein — -li⸗ges Ver—
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mit eu⸗-rem Frie:den,
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trau= end, mit eu = rem
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zu, mit eurem a zu, mit eu⸗ tem Frie = den zu, mit
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Pr ; ©) “ I — ar! * Pi 72 9 J —— en
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20. Ueujahrslied.
Eruſt und a Due. —
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| l. Sn Ihm ſei's be-gon-nen, in * ſei's be-gon:nen, in
2. Hin-auf nur ge— Er et, hin- auf nur ge: fchauzet, hin:
Mi;
BE ee ==, Be Se
Shm, in Ihm der Mon = de und Son:nen, an blau=en Ge:
‘“ auf, bin=auf, zum Ba = ter von Al: len, auf Ihn nur ver: '
‚ mf ı
f. — ER ei —— Rente — —
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zel = ten des Him-mels be - wegt, an blau : en Ge
trau: et in Le = ben und Tod, auf ihn mur ver
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blau »s en Ge = zel = ten de Sim - z - mels be:
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an blau-en Ge e z3el = ten des Him ⸗ mels be:
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Hän = de jei Al : les ge: eat, sei Al: [eg ge = legt.
21. Hymne an die Aacht.
Langjam und ausdrucksvoll. Nah Beethoven.
pP — Pi I T mf wa
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1. Heil’-ge Nacht, o gie = * du Him-mels-frie-den
2. Har:fen = tö= ne lind und ſüß, weh'n mir zar-te
——
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— — —
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— —— *
| in Dies Herz! Bringdem ar: men Pil- ger Ruh’, hol=dve
| Lüf = te ber, aus des Him:mels Pa- ra - dies, aus der
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Ra: * ſei-nem Schmerz! Hell ſchon er-glüh'n die Ster-ne,
Lie = be Won-ne- meer. Glüh’tnur, ihr gold’:nen Sterne,
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| grü = * ausblau:er Fer:ne! Möch-te zu euch ſo ger-ne
win- fend aus blau-er Fer-ne! Möch-te zu euch fo ger-ne
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Getragen. | Nah F. Malan. |
1. Besfiebl du dei-ne We-ge, und was die See:le
2. An wunder: basren Wegen fehlt dir's, Al - mei-fer,
(PR f) 3. Auf, auf, - dei- — und Sor-gen gu⸗te
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fränft, der treu-en Ba = ter=pfle= ge, def, der ven Welt-Freis
nicht, deinThun ift Gnad' und Se: gen, dein Gang it Recht und
Nacht. Lab fab-ren, was das Her-ze be— HER und trau=rig
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lentt! Der Wol— ken, Fluth und Win— den * — te Ziel und
Licht. Und wenn du dei-nen Kin-dern ein Glück haſt aus = er:
macht. In Noth, in Kampf, in —*— :men, 2 feft und un = vers
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Bahn, der wird auch We-ge fin = den, wo dein Fuß ge-hen—
ſeh'n, wer fann did da=ran bin- dern? Du willſt, es muß ge:
* Der al wird did be = jhie- men, ein ſchö-ner Mor:gen
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kann! Dem Herrn mußt du ver-trau⸗-en, wenn’s bir joll wohl=er:
iheh’n! D lab ge=:troft ibn wal-ten in al--ler Bein und
tagt! Laß Got- tes Huld und Gna=de dich jtet3 em-pfoh-len
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| geh’n, auf fein Werk mußt du ſchau⸗-en, n, wii du be: jteh'n!
Noth, er wird dich auf-recht hal-ten, bi8 in ven Tod!
fein, dann führen dei = ne a de en Him:mel ein.
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23. Bie Dorfkirch-Glocke.
Gemüthlid. —— A. Feska.
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DR en I:
1. Glok-ke, Elinaft jo fröh:lid, wenn der Hoch-zeit-rei-hen
2. Glok-ke, Elingjt jo tröſt-lich, ru-feſt vu am Acbend,
3. Sprich, mie kannſt du kla-gen? Wie kannſt du dich freu:en?
4. Gott hat Wun-der-ba-res, was wirnicht be-grei-fen,
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Sesessresen
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zu der Kir-che geht! Glok-ke, klingſt jo bei = lig,
daB es Bet-zeit jei! Glof: fe, Eingit jo trau=rig,
Biſt ein todt Me = tall. U = ber unſ'- re Rei: den,
Ölod, in dich ge = legt. Muß das Herz ver = fin = Een,
"esssse: sea=. —
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Se er wre me - —— —
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ru = feft du: das bitt = re Schei-den ift vor = beil
a = ber unf’= re Freuden, die ver:ftehlt vu alt!
| wenn am Sonn-tags- morgen öd' der Af- fer ſteht.
du nur kannſt ihm bel: fen, wenn's der Sturm be wegt.
N N | N =
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24. Morgengebet.
Langſam und getragen. Mendelsſohn-Bartholdy,
arr. für Männerſtimmen von W. Baumgartner ˖
1. O wun-der-ba-res tie = fe3 Schwei-gen, wie ein-ſam
2. Ich füh-le mich wie neu ge-ſchaf-fen; wo iſt die
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Men Mir: N Frhr np. r) —— RE
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iſt's noch auf der Welt! die Wäl-der nur ſich
Sor⸗ge nun und Noth? Was ge-ſtern noch mich
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lei » je nei-gen, als ging der Herr durch's ftil - le Feld —
wollt’ er = jcehlaf-fen, des ſchäm' ich mid im Mor-gen-rotb —
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Das Rütli. 4. Auflage.
er | als ging der Herr durch's
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als ging ver Herr, als ging der Herr durch's
deß ſchäm' ich mich, deß ſchäm' ich mich im
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ging der Herr, al$ ging der Herr, ver Herr durch's
ham’ ih mid, deß jchäm’ ih mid im
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Mor:gen = roth. | 3. Die Welt mit ih-rem Gram und Glüf: fe,
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will ih, ein Pil-ger, froh be— reit bi ⸗ — ⸗ten
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Strom der Zeit, zu dir, zu bir, zu dir, Herr,
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dir, zu bir, 5 = 4 dir, Herr,
üs bern Strom der ni
2 rit.
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25. Trauungsgeſang.
Sanft. C. T. Brunner,
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1. Reih ge = jeg = net jei dieStun:de, die euch fei= er:
2. Trö-ſtend glänzt in ban-ge Näch-te treuer Lie= be
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| lih be-grüst! Glüdund Heil dem ſchö⸗nen — der ſich —
goldenerStern, und des Schickſals rau-he Mäch-te, blei-ben treu=en
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fe = fter ſchließt! Euch um⸗ſchlin-ge janf-ter Frieden,
See:len fern! Ihau:e gnä-dig auf uns nie=der,
Euch um:fchlin:ge,
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an der Lie = be,der Lie-be
Ba:ter, Ba = ter, aus de3
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| an der Liebe Zau:ber » band! Für ein heit’res
Ba:ter, aus des Him-mels Höhn! Hö = re jeg:nend
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2003 bie = nie=den jei die Lieb’ Cuh Un = ter = pfand,
unſ'-re Lie-der, > ver: 2 der N Fleh'n,
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Lieb’, fei die
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ſei die Lieb’ Euch Un- ter: pfand.
und bersnimm der Freundfhaft — wa
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26. Abendruhe.
Langſam und innig. C. ae.
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Ue-ber ven Hü-gel hin zie-hen die Wol-ken ſacht,
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27. Himmelslidt.
Hauptmann.
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um-ſäu-ſel— tes MWol:ten » ge = bil = de
ein Lüft: chen, ift’3 dro=-ben zer = ron=nen,
3. Ja, iſt von e = wi= gem Tro : fte durch-leuch-tet,
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rings-um das tie -
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fe = fte, prächtig = jte Blau! Ganz bat bie
3a = gen=edes Her-ze, was hier dich be-drüdt. Ob aud die
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tig, fo mil: de, jhön wie von lä=cheln:den
Hel : le den Sieg nun gewonnen, o wie er-glänzzen jie,
Meh:muth das Au -
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ge feuch-tet, — ner nur Al: les J
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En = geln ge = malt, Ihön mie. von lä » deln - ven
Him » mel und Au, 0 mie er = glänzzen fie, -
Le = ben dir Shmüdt, Ihö = ner nur Al = le8 das
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En-geln ge- malt!
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- ben dir ſchmückt! Fr. Dfer.
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28. Die Kapelle.
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Soli. >73, Was hallt und klin-get ſo mwun = der-bar vom
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fei = er = lich ernft, in ru = bi- ger Pracht? |
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Mas ſchim⸗mert dort auf dem
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wenn die Stern: lern — am Himmel auf:
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vom Ber:ge her-ab jo tief und
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Pracht? Das ilt der Brüder ge- weih-ter Chor, die An-dacht
ee itdie Ka = pel: le ftill und Kein, fie la-det den
| Har? Das iſt das Glöd:-lein,das ın die Gruftam frü = ben
Soli.
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Pil= ger zum Be : ten ein. Das ift die Ka=pel = Te,
hebt fie zum Herrn em= por. Das ift der Brü-der ge
Mor:gen den Bil: ger ruft. Das ift das Glöd:lein, das
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jtil und Hein, fie la-det den Bil- ger zum Beten ein, fie
meih ter Chor, die An = dacht hebt fie zum Herrnem:por, die
in die Gruft, am frü = ben Mor:gen den Bil: ger ruft, am
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la⸗det den Bil-ger zum 21: * F
An- dacht hebt ſie zumHerrnem-por.
frü = ben Mor:gen den Pils ger ruft.
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29. Das Brenz im Walde. C. greuher.
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Zufti. Im Wal-de jteht ein al: tes Kreuz im — Abend⸗
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Tutti. Im Wal-de ſteht ein al-tes — im —— nen A-bend—⸗
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heit, die An-dacht und die Liebe meiht zu ib = rem
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die Andacht und die Lie-be jchrieb ih» ren ER men
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hofft —, ver: traut bier was fie hofft!
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man:herftranzvon Ro: * jung, Se Pil⸗gers Hand
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man⸗-cher Kranz von Ro: jen jung weiht fromen me Bil: gers Hand, weil
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weil Thrä-nen hier Er-inner-ung, Er⸗
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fand! O Ju hi grü-ßeſt du das Kreuz, jo
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nie mein Glau:be fein! ver blü: het wird mein Kranz be: reits,
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doch nie mein Glau = be jein, : blü - bet wird mein
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Kranz besreit3, doc niemeinGlau:be fein, blü- bet wird mein
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fein, dohnie, nie mein Elau = be jein, nie,
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nie mein®lau=:be fein. A. Schuhmacher.
30. Des Sonntags am Ahein.
Heiter und friſch. W. H. Veit.
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. Des Sonntags in — Mor-gen-ſtund, wie wan-dert ſich's jo
. Ein Sciffzleinzieht auf blau - er Fluth, da ſingt's und ju’-belt’s
. Bom Dor-fe hal-let Or = gel - ton, es tönt ein fromsmes
. Und ernft in al-ler Herr = lich = feit, die Burg her-nie-der—
Das Al = les beut der präcdt’-ge Rhein, an jei= nem Re-ben-
. Das fromsme, treue Da = ter=- land, in jei= ner vol=Ien
—
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Enden a Nr
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ſchön, am Rhein, wenn rings in mei-ter Rund die —
drein; du Schiff-lein, gelt, das fährt ſich gut in all' die Luſt hi—
Lied, an- däch -tig die Pro-zeſ-ſi-on aus der Ka-pel-le
ſchaut, und ſpricht von al = ter gu-ter Zeit, die auf den Fels ge—
ftrand, und jpie = gelt recht im hell-ftenScheindas gan-ze Va-ter—
Pracht, mit Luft und Lie-dern al = ler-hand vom * «ben Gott be⸗
ER AN
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= WEN 4: N.
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Bere — —— ee
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p cresc, PP P- | |
Pe | en. ———
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gehm!
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KEN Mieman-bert ſih's jo ſchon, fo ſchön, am Rhein, am grünen
land.
dacht. E wan-dertfih’s jo jhön, am Rhein, am grüsnen
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Le run ud in en ee: "we em lecker: Me), , Melanie” un
Rhein, am Rhein, am grü= nen Rhein!
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drunten jingt, bei Wie’ und Quel-le
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hell der Hir⸗-ten-knab', drun⸗ten ſingt bei Wief’ und
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31. Die Kapelle.
Feierlich.
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nr. ben jte:hetdie Ra=pel -
ab; druneten ſingt bei Wieſ'
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froh und hell ver Hir-ten-knab',
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le, ſchau⸗et ſtill in's Thal hin—
und Quel = Te froh —
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drun⸗ten ſingt bei
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Quell = Ie frob und hell der Biel: nah
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Wieſ' und Quel-le hell und frohder SHir=ten = fnab’
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f — —* 3 See
= 20 erasramrmerm ——
= Stil-le find die fro:ben Lie:der, und der Kna-belauſcht em:
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por. Dro:benbringtmanfie zu Gra:be, hs; ‚1 freu-ten in dem
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Be = AR 27 — e
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eressendo — er *
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mal, * auch ſingt man dort — mal, dir auch ſingt man dort ein-
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perdendosi
* dort ein— Es * ein⸗ «mal. Uhland.
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32. Muß Einer von dem Andern.
Ziemlich langſam. A. ae
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er Me zer —
1. Muß Ei-ner von dem An:dern, ach Gott, F Gott, wie
2. Bald iſt ein Herz ge-bro-chen, das erſt noch —
— —
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| — —— — Free 2- —— —
| | FR
— —
Sri tee) Dez ER |
— — —) — 0 u”, —
SE SS
balpt Wie Dir x Fuß beim Wandern fällt Blatt um Blatt im
ſchlug, ob’3 noch fo friih mag po-chen, ift ei = tel Schein und
Be oe Ey — Zu» SELTHE..] DR.
——— —————— — —
een —
Wald. D'ran denk' ich wohl ohn' Un-ter-laß, und d'rob wird mir mein
Trug! D'ran denk' ich wohl ohn' Un-ter-laß, und d'rob wird mir mein
crescendo
ee — oe — eg — ar en 2
—— "ae BER PIE /
mu
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n ee — HR — — ee
wm je! 4 |
Bern — — Se
a en euer ya
Au-ge nat: Muß Ei-ner von dem Anzdern, ab Gott, ad) Gott, wie
Au-ge naß: Bald iſt ein Herz ge = bro:&hen, das erjt noch fröh-lich
Solo. dolce — I
—
Ehor. —— im. rit.
7 N N Ri — N ‘ N en
a PB
seine: a a m
_ — — — — — — — u u en = —
bald! Muß Ei-ner von dem An:dern, ach Gott, ach Gott, wie bald!
ihlug; bald ift ein Herz ge=bro:hen, das erjt noch fröh-lich ſchlug!
Ehor. ————T — — —— dim. rit.
Is N ı
ee > —
Se (a a —e bet” =}
— —
bald 7 kur = zem Wandern Dein Trau = er = lied ver-hallt. D’rauf
at piuf
ve 17 1 She Leite x |
— ee Ar een —
ER FE Di RE NO — —
Solo. — 2 — Chor.
Bee ei Ka P |
— — Eee ee —
ee Zr IT IE ai — — —
naß, kommt Ei-ner zu dem An:dern, wer weiß, wer weiß, wie bald, kommt
ee: Un R Ebar.
| | | Pi
— 3 Id — Bund — — -
Eee
— — — Pe | —
Ei-ner zu dem An-dern, wer weiß, wer weiß, wie bald! F. Oſer.
J ae
Sant. 138: Abendgebet, ——
Flur im Schlum⸗-mer liegt, wenn die Sterne
Sr — Son = ne Strahl, nr re 2 und
sf —
⸗ — — ma
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———
auf = ge = gan: gen, Se = der gem im Traum fi
frei von Gorsgen, frei von Gün = den-Angſt und
en
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wiegt. Sa, ein ru = ei ges Ge: a fen RB —
ee — —— — — | ] Ea
Ss se ===,
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—
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1. Schon die — * * klan-gen, und bie
. 2. Schlum-mert jüß und je = den Mor:gen weck' euch
| ſtets den Schlafver-fü - Ben, bis der Mor:gen-ruf er=jchallt, bis ver
\—- — — — — daß, wenn Got-tes Ruf er: fchallt, daß, wenn
ne —— ——
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* — — ——— — — — — — —g
Be. er
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| e—9 — 9 —9- s — — —
Ener —=
Morgen ruf er=jhallt, und das Horn vom Fel:fen hallt. Ja einzc.
Got-tes Ruf er-ſchallt, er nihtbang in's Herz euch hallt. — —
F
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EB: .— — — — las ———— ers —
= mn — — Pe —f- =. ee —
Meer — Testen — —
I.
iS Ing} are —
er: re
ballt,und das Horn vom Fel:jen bhallt!
ballt, er nichtbang in's Herz euch hallt!
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34. Am Grabe eines Singers.
Ernit. —— —
Soli. p — —
* I. a — —
——— ⸗
| SE EEE Ze — —
1. Sn des Fried-hofs ſtil— — —— Br der
2. Der dem Bun = de treu ge =» blie-ben, mit dem
3. Wieder muß jein Lied er - —— hen IM we;
Soli. P — mr
BER re — —
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3, .H nn
— — —— — s-6-
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ftreb - fam ern = ften Sinn, Io der Freund: fchaft heil’ - gem
liht = er= füll » tenKaum; ſingt vom fro = ben Wie = ver:
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Lierben, in der Blürthe ſtarb er hin. Nur die
je:ben, nah des Le-bens fur : zem Traum. Treu: er
Tutti.
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Hül =. le legt er .ab, denn fein Geift ſchwebt ü = ber'm
Sän = gerihlumm’:re du, je = lig dei» nem Sim - mel
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Grab! Nurpdie Hül:le legt er ab, ‘denn fein Geift jchmebt
zu! Treu-er Sän:ger ſchlumm'-re de je: lig dei = nem
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35. Ber Friedhof.
Langſam. Neefe.
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1. Wie fie fo ſanft ruh'n, e le bie Se: li- gen,
2. Und nicht Be mei - nen ni wo die Ala-ge ſchweigt,
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zu de-ren Mohn:plab jetzt mei-ne See = le schleicht!
und nicht mehr up» len bier, wo die Freude flieht,
Wie fie fo fanftruhn in den — ke, zur Ver:
undvon Ey = pref:fen fanft um=fhat =tet, bis fie der
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En = gel her ⸗ vor: — ſchlum-mern! Stockmann.
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36. Grabgeſang.
Zangſam und getragen. Kuhlau.
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| 1. D mie fanzfte, fe : liege Ruh, dedtpidh,o mü:der
(mf) 2. A:ber ob den Grä:bern ijt Schmerz, es blu:tet manches
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treu = e Herz, weintdir nad, vom Tren-nungs-ſchmer-ze zer:
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| Pil-ger, zu, het im Grab, die Schmer:zen ſchwei-gen, die
| Nacht durch-bricht, — ſehn, das Ziel, die Kro = ne der
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— um ha a nam an va ea = er) —
— ——— —— en — a |
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Thrä-nen; ſchlummre janft, ſchlumre janft, al’ dein Seh:nen ftillt ſich |
tif = jen; ſchla-fe du, ſchla-fe du, wir ver-miſ-ſen dich mit
Frommen; (mpharzre nur, har= re nur, al: le kom⸗men einſt dir
—— — AL er —
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da, ſchlummre ſanft, ſchlummre ſanft, all' dein Seh: nen ſtillt ſich
Gram, ſchla-fe du, ſchla-fe Du, wir ver-miſ-ſen dich mit
nach, har-⸗re nur, har = re we alı= le kom-men einjt dir
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Sram, miſ⸗-ſen did) mit Gram.
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Langſam. 37. — * C. Ecker.
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ein und wie in gold’-nen Träu:men, geht lin⸗der Srnh-lings-?
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(treu - er Freund)
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(treu = = = er Freund)
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(treu = = = er Freund)
Das Nütli. A. Auflage,
38. Am Grabe eines Jünglings.
Langjam, E. 6. Eifäfer.
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1. Wei-net nicht, wei-net nicht! Nur des Lei-bes
2. Trau-ert nicht, trau-ert nicht! From-mer Glaub' iſt
3. Be:tet an, be = tet an! Schauset hin zur‘
Auge bricht, wennder Staub zum Stau-be fin: fet, wenn der
Chrisjten:pfliht. Sen-Tet nicht den Blid zur Er-de, ſen-ket
Ster-nen-bahn, fallt vor Gott in De-muth nie=der, fallt vor
—
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— Ze: — BEE. mul Ber nee I
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Staub zum Stau:be fin = = fe; doch dem e:deln Jüng⸗ling
nicht ven Blick zur Er = = de, ſucht nicht da den Früh-ver⸗
Gott in De-muth nie -⸗- der! Was er gab, das nahm er
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win = ket Le-ben dort im emw’- gen Licht. Wei-net — * net
Här = ten, Gott er-füllt, was er ver— ſpricht. Trau⸗ert nicht, trauzert
‚wie = der, was er thut, ift wohl: :ge=than. Be-tet an, be-= tet
| | | N | =) BI
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Fressen
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nicht, wei— — weinet nicht, wei - net nicht, mei=net nit!
nicht, trausert nicht, trauertnicht, trau=ert nicht, trau =ert nicht!
an, be:tet an, bestet an, be- tet an, be = tet an!
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— — | Bir ala. ui euro 2a — — — ——
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39. Lehte Bitte,
Herrn J. N. Zoczeck in Wien freundlichſt gewidmet von
2)
Andante. Bernhard Bogler in St. Gallen.
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Wenn Ihr der⸗einſt mich tragt hin-aus, der letz-ten Stät-te
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da = mit ich, vom Ge-ſang um-rauſcht, be -
dey'n, ſe-ligt ſchlum⸗-re
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d'rum — nicht ſo ſtill hinab, nicht
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| 40. Leiden und Freuden.
Mäßig. Lindpaintner.
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Meine Seele will ja em-por, meine Seele will ja em:
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Das Rütli. A. Auflage. 8
44. Sängerfprud).
Mit Würde. 3. Heim.
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chor! — dem das —— em-por, du deutſcher Män⸗ner-chor!
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45. Volkshymne.
2. Auof
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Herr, ſei der Vä-ter Schutz; mäch-tig und — ⸗ ie
era a den. — ee —
See ei —
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a — mi 2 ann.
berr= che zum Ruhm, zum Ruh-me uns. Sidi; bar a
E ſtets, gnä = big im — Gott
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Bä = ter Schub.
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— — — — — Fe
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46, Yaterland, dic; ſchützt Gottes Hand! 3
Warm und bewegt. S
— | ! |
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l. Ba: ter: land, Ba: ter: land, ruh' in Got: tes
2. Fried’ und Ruh', Fried’ und Ruh’, wen-de Gott bir
3. Recht und Pflicht, Recht und Pflicht, wan-ken e = mig
Halbchor. — —
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U 2a Teen BEE — TORE BUN EEE" en >
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Hand! Mennmir dei-nen Na:men nennen, wird das Herz jo
zu! Nur auf mil:den Frie-dens-au- en kann, o Volk, dein
nicht! Mo das Recht den Vor : = —* ret, ruht auf ihm fo
a ee it —
— — ent Den ee an —
— — == — — J—
Dr u En un
(Be ——— — sn zz
Me a tee ae — ——————
froh ent zückt, wenn wir dei: nen Werth er-ken-nen, füh-len wir ung
Glück er:blüh'n,nur im ho: hen Gott:verstrausen, frö:net Se:gen
feft der Staat, wo die Pflicht den Sinn re= gie=ret, fol: get Se:gen
—— — — — —
HE = — Een! — —— —
ie ! ae ==
-9 — = 1 M2— R—9—) ,— EB > ee ae nr
> TER
; ses — ——
——
hoch be⸗glückt! Schü-te Gott dich vor Noth, ruh' in ſei-ner Hand!
dein Bemüh'n. Gott iſt gut, faſ-ſe Muth, ruh' in ſei-ner Hand!
je = der That. From und —— Gott ge— treu, ruh' in jeiz ner Hand!
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je: | | | Eat
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Soli, eresc, Fu ————
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TV Ba: ter-Iand! dich ſchützt Got- tes Hand! K. Krüſi.
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47. Baterlandsgruß. |
Mit Kraft. — F. Huber.
1. Wir grü-Ben Did, du Land der Kraft und Treu⸗-e,
2. Wir ha-ben's uns in tie-fer Bruft ge = jhmo:ren,
3. Dasgro-ße Bild von al-tem Schmei:zer -» rub=zme,
4. Es ringtvie Welt im gro-Ben Rie « jen = ftrei = te,
fi
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— a — N
Er ——
nimm un-ſern Gruß, ge=lieb-te8s Va⸗-ter- land! Hell flammt dein
dir freu zu jein, im Le-ben, wie im Tod; es geht der
x das einjt gesflammt in al-ler Völ-ker Naht; es ziehbtuns
| fie fuht das Gut, das Män-ner- kraftuns gab; ver Gott, der
mf f
BEER ER TON PN
— — — — — ⸗— 14 —- - —- — —-- 97 —
een
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Bye” |
wo = = un ae > —
De Tr ee —— en ee
— — — ee —— —
Bild in unſ'-rer BruftaufsNeu:e, das jüngſt ver-hüllt von man-cher
JSieg, die Eh-re nicht ver-lo-ren, bie ret-ten wir, wenn je uns
neu zu ſei-nem Hei-lig-thu-me, und neu-e Lie-be iſt in
| uns zur jtar= fen Vor-hut weih-te, be=rei: tet rings der Zmwingherr:
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I Wol:fe ftand. Doch mas aud rings ver - mit:tert, dein
ISchmach be = droht. Was ring’S die Zeit ver - mit=tert, dein
uns er = wadt. Was ring’S die Zeit * ⸗ſplit-tert, dein
Bit F rar er blei = = * ⸗ ſchüt⸗tert, was
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bahn, wir wansdeln die * te * - = den = bahn.
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48. Schweizerheimweh. —
Langſam. J. R. Weber.
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1. Es lebt in je-der Schweizerbruſt ein un-nenn-ba = res
2. Auf grü-ner Alp, am ſtei-len Hang, wenn Glocken, Rei-gen
3. Dom ſtil-len Thal, am kla-ren See, ſieh' Fir-nen glü-hen,
(piu f) 4. Wohl⸗an denn, ſeh-nen-des Ge⸗ſchlecht, weih’ vei:nem Lan-de
mf — N J 752 mf => dim. |
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Seh: nen, es nicht Schmerz, es iſt nicht Luſt, im
klin-gen, da wird's dem Bu = jen wohl und bang, du
jprü:ben! Es mird ver Gehn : fubt Luft und Weh’ in |
Treu-e! Doch aub nah Frei = heit, Licht und Recht jtreb’
cresc, = N Bi >
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Au = ge yerelen Thraä = nen. Gag
möh = tejt weisnen, fin = gen. Gag
Dei... = “ne. <Gee'ste *3ie- 2% hen. Sag
mann = baft je: ver Frei =: € Sag
an, mas daS be
an, was das be-
an, mas daS be:
an, was daS be:
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Auzge per = In Kg. v
deu⸗ten fol, daS Seh:nen, die Thrä - nen? Du fühlft es,
deu=ten fol, daS Läu-ten, das Sin =» gen? Du fühlit es,
deu=ten fol, dag Glü:hben, das GSprü =» hen? Du fühlit es,
deuten fol, das Freie, da3 Treu = e? Du fühlit es,
= ritard.
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lie-ber Schweizer, wohl, dein Aug’ iſt naß, dein Herz iſt voll.
ritard. e lim.
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49. Schweizergebet.
Würdevoll. A. Zwyſſig.
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= n— — Heer =:
1. Hör’ uns, Allemäd) = ti= ger! Hör’ uns, hör’ uns, All:
2. Hör’ ung, Al: gü = ti=ger! Hör’ uns, hör’ uns, All-
3. Hör’ uns, All-wiſe- ſen-der! Hör’ uns, hör’ uns, All:
4. Hör’ uns, All: lie = ben-ver! Hör’ uns, hör’ uns, All:
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Pr'e2r rer as: — —
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piü moto e con fuoco |. N |
mh = ti = ger! Bor dem des Him-mels Fe : jten
| 2 FRE ti = ger! Wenn dro-hend Stür-me fih er:
ge. =. jen, =. Der! Du, der al Rich-ter al: Ier
lie ben = der! Der an dem beil’- gen Kreuz-als
\ Feen : an = 1 N *
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. —* piü moto e con fuoco \ |
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jit=tern, vor dem die Welt wie Staub zer-fliegt, du kannſt der
be=ben, jib löst ver Ein-tracht jtar - fe Band, mennmwir am
Wer-ke der Herzen tie - fe Nacht zer:ftreut, gieb un=jern
ta= re vieMenfch-heit lie =» be : voll um:-fängt, ver=jcho=ne,
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\ Fein: de Macht er:jhütstern, daß fie fih dei-nem Wil - len
| Rand des Abgrundsjchweben, dannret=:te du daS Ba: ter:
\ BVästern Liht und Stärke, ver Ah-nen Muth und Red : lid-
ret = te und be-wah-re dein Volk, das fih zum Frie-den
a 2: Em BETT.
fügt. Hör’ uns, hör’ uns, All-mäd:ti » ger! Hör’ uns, hör’ uns, Al:
land. Hör’ uns, hör’ uns, Allzgü = ti=- ger! Hör’ uns, hör’ uns, All
feit. Hör’ uns, hör’ uns, All: wij-fen=der! Hör’ ung, hör’ uns, All:
drängt. Hör’ uns, hör’ uns, AU: lie-ben-der! Hör’ ung, hör’ uns, All:
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mäd -ti= ger! Hör’ uns, hör’ uns, hör’ ung, hör’ ung, All⸗
gü = ti=ger! Hör’ uns, hör' uns, hör uns, hör' uns, All:
wiſ-ſen-der! Hör’ ung, hör’ uns, hör’ ung, hör’ uns, All:
lie- ben: der! Hör’ ung, hör’ und, hör' uns, hör’ uns, All:
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gü = ti= ger! All - gü Dia ee ie 14:
wiſ-ſen-der! Al: wif = Sen = der!
— All-lie s ben = der!
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50. Baterlandsliebe,
Gemiüßigt. x. Iten.
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1. Wie könnt’ ich dein ver » gej fen? Sch weiß, was du Br
2. Wie könnt' ich dein ver - gei = fen? Deindent ih al-
3. Wie könnt' ich dein ver: gel - jen? Ich weiß, was du mit
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biſt, wenn auch die Welt ihr Lieb-ſtes und Be⸗ſtes bald ver:
Zeit, ih bin mit dir ver-bun-den, mit dir in Freud' und
bil, fo lang’ ein Hauch von Lie: be und Le=ben er mir
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| gißt; ih fing’ es hel und ruf' laut: Mein Ba = ter:
Leid; ih Mill für dich im Kam-pfe jtehn, und, fol es
| meh du se — als dich al: lein, als dei- ner
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land it mei = ne Braut! Wie könnt’ ih dein ver-geſ-ſen? Ich
fein, mit dir ver:geh’n! Wie fönnt’ich dein ver-geſ-ſen? Dein
| Lie = be werth zu fein! Wie fünnt’ich dein ver-geſ-ſen? Ich
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weiß, was du mir biſt; ich ſing' es hell und ruf' es laut: Mein
denk' ich al-le Zeit; ih will für dich im Kam:pfe ſteh'n, und
weiß, was du mir biſt; ich ſu -che Nichts als dich al-lein, als
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Ba = ter = land ift mei- ne Braut!
fol es ſein, mit dir ver:geh’n!
dei = ner Liebe werth zu jein!
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51. Sehnſucht nach der Heimat.
Mäpig. C. Kreutzer.
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Ihr Nie: F glet— ſcher, lind und weich, vom A-bend-roth be—
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fäumt, o wüß—-tet ihr, wie Ak von euch das Herz voll Sehn: ſucht
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träumt. D Al-pen-horn, o jü: Ber Klang, |
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itarf und doch jo meid, Fe. zu füß,
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jo jtarf und doch jo — *
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gleich ! Tief blauer — treu bü=tet dih der Wälder grüner
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Kranz, wann wiegſt und kühlſt du wie-der mich, du gold“ner
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Ro = jen ⸗thrä-nen glüht, ih mei = ne dann und.
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in Ro-ſen-thrä- nen glüht, ih wei-ne dann
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tif um-fliht die Sehn-ſucht mein Ge- müth,
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und tief um:flicht die Sebn:fuht mein Ge: müth,
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ib mei = ne dann, und tief umeflict die
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= — bessere
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dann, und tief um-flicht die Sehnſucht, mir die
Sehn:fuht mein Ge -» müth. J. €. Beppert.
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} 52. Sehnfudjt nad) der Schweiz.
Geefüühlvoll. P. v. Lindpaintner.
f Palbehor.
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‘ 1. Sc Er ein wun-der-ſchö-nes Land, es ift nicht
2. Sch kenn' ein wun-der-ſchö-nes Land, das iſt von
3. Ich fenn’ ein wun-der-ſchö-nes Land, das fef= felt
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Lieb’ und Luft durch-glüht; dort, wo an ho-her Fel ⸗ſen—
ſelt-ſam mei-nen Sinn; um-ſchlun-gen von der Lie = be
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| | groß und ift nicht Hein, = En und Schirm iſt Got = tes
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— — = IT si. —
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Hand, und ſtets wird ſie es — .e ne = dein!
wand die zar-te M:=pen:ro = fe blübt,
Band, fingt dor » ten Senn und Gen = ne » tin!
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Dort wo der
und Berg und
Das Nütli. 4. Auflage. I
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== satten Zu — See re
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Dort deinenen ift Jahr ein, Jahr
Dort wo der Efühb: ne Ad - Ier
und Berg und Thal durd:fchallt das
it Jahr ein, Sahr aus —
küh-ne Ad-ler haust —
Thal durch-ſchallt das Lied —
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52
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Sega — — — me. |
Di Eee ee > Free Sy —
aus die Frei-heit e—
haust, und don⸗nernd die
Lied, das klingt von Tell
Breuer N
— die Frei-heit e =» wig jung zu Haus —,
—, und don=nernd die La » wi = ne braust —,
_ das klingt von Tel und Win-kel-ried —,
Zar — un — ——
wig jung zu Haus! D dort al: lein, ja
La = wi- ne braust! O dort al= lein,' ja
und Win = fel = ried! O dort al= lein, ja
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dort al = lein möcht' ich mit euch, ihr
dort al-lein möcht ich mit dir, Ge—
dort al: lein möcht’ ib im Tod be:
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lein, ja dort al = lein möcht’ ih mit euch, ihr
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Freun-de, ſein! O dort al-lein, ja dort al: lein
lieb=te, fein! D dort al -lein, ja dort allein
gra=ben fein! O dort et ja dort al: lein
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erese. — — —
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een mit euch, Pe m -e de, fein!
möcht' ich mit dir, Ge : lieb = = te, fein!
möcht' ich im Top be - gta = = ben jein!
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lein möcht’ ich mit
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53. Mein Heimatland, mein Vaterland.
Freudige Bewegung. Nach J. Stern.
> x ern: ss acc $
en Sem ei
f= Se si.haine Saar One um mma Areny" uam EEE deze mem men a; u.
BETFFRFHS-n
1. Zmwi:fchen Franfreih unddem DBöh- mer: wald, da
2. Fern in frem=den Lan:den war ih aud, bald
3. Sit ein Land, es heißt $ = ta = li = a, blüh’ndDe
4. Als ih jah’ die Al:pen mie - der glüh’n, hell
mprelbcher. —
m — 1, Ei ne |
Be rn a ee > 5 —
Dre a rer AB I gt ga ee Pot
— — ———— FE Va Ve zz
wach: jen un)» re Ne =» ben; grüß’mein Lieb’, mein Lieb’ am
bin ich heim» ge =» gan= gen, hei = Be Luft und Durft, viel
tanz gen und Bit = ro = nen; fin= ge, fin = ge, ſprach die
in der Mor-gen- fon =» ne; grüß’ mein Lieb- chen, gold’ ner
—_
1, oh Se
Bm, I Fr—r—e—ue Zt
Soli (zögernd).
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IT — Be DR Br er. m I A ar — — — —
ea er
a ——1—
grü-nen Rhein, grüß'mir mei:nen küh-len Wein! Nur im
Durſt da = bei, Qual und Sor-gen man = der = lei; nach dem
Nö =» me-rin, und ih fangzum Nor = ven Hin: Nur im
gold’-ner Schein, grüß’ mir meinen grü = nen Rhein! Nur im
—— — 1
BT re BIENEN — —
Feen
ee al us) u Em ee = —
Soli (zögernd).
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nn a m a 1 Fe
Hei-mat-land,nurim Da =ter: land, da mil ic e = mwig
Heismat:land,nahdem Ba = ter: land, thät jtetS mein Herz ver:
\ SHetzmat-land,nur im Ba: ter: land, da muß mein Schäß :lein
1 Seismat:land,nur im Ba = ter: land, da moh= net Freud’ und
—
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= pen — N al nie —
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N° empo ae —— =
EN TR NN N ee
Se = ee. er = —
Zei rt ze 5
(e = ben! Nur im Hei: mat=land, nur im Baster:land, da
lan = gen! Nah dem Hei: mat- land, nah dem DBazter-land, thät
wohnen! Nur im Hei: mat=land, nur im Ba:ter:land, da
Mon: ne! — im Hei-mat-land, nur im Baster:land, da
or.
N tempo SL 1.3; N >
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| En, — N . — —
el — Sen. i
eye ——— — ——
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(5 mern —
will ih e=- wig le = ben!
jtet3 mein Herz ver = lang = gen!
muß mein Schätz-lein woh = nen! i
twoh = net Freud’ und Won - ne! H. v. Fallersleben.
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54. An die Heimat!
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1. In der Hei-mat wohnt der Frie-den, in der
2. Hei=li- ger, ad lle = Ber
| (pia f) 3. Ob wir für die Frei: beit “er « ten « der
| N N
Bde N er mf er, N
Crzz ee Zee
Ba — — ——
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Veen — — er ee
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\ Het : matmwohntdie Luft, und — ſte Traum hie-nie-den IA
als der ſchön-ſte Traum, ijt ein Sternzu = rüd - ge=blie-ben in der
ſchaf-fen voll Ver-trau'n, unsfernfünfeti= gen Ge—ſchlech-ten ei-ne
| N 9 N N
‚Bari — ER
nee
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—— — N — mE nun a ms vo. m — nd mE Era >
Bes 2 et
theu⸗rer Hei-mat Bruft. Db wir wandern, ob wir wandern, hin in die
) Heimat ftil-lem Raum. Ue-ber Ber-ge, ü- ber Berzge undd-de
| ihö-ne Welt zu bau'n. Ob wir fte=hen, ob mir fte-hen, im wilden
—*
S= et = em a —
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Wei-te, Hin in die Wei - ü = ber Berg und Meer und
Hai-de, und ö-de Hai - . Zzieht der hel- le Stern vor—
part te, im mil: den Strei- t ob uns die Ge:fahr be:
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Baus -g ir ud
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— Het» mat gibt uns das Ge=lei - te, bleibt uns
an, SHei-mat gibt uns daS Ge=:lei = te, duch bie
droht, Hei» mat gibt ihr das Ge=lei - te, man » dert
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i Der be: De == N
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Hei-mat gibt uns das Ge:lei - te,
En : | N en
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Ps ES EuE Senn ———
Zr Sbemmeemn ne
e = mwig = de= al, bleibt unse - wig 3: de = al.
vau = be GEr=ven: bahn, dvurh die rau = be Erden - bahn.
— uns uns in den Tod, man - dert mit uns in den Tod.
N we
er — be N — —
\ ae — —— —
| 55. Richts gleicht der lieben Heimat.
Innig. | Volksweiſe.
1. Wenn weit in den Lan-den wir zo— gen um:
2. Um» rau-ſchen aub Freuden und Glanz unejern
3% Der, Seiz — be = rau⸗bet, ses: nim = mer und
Ep, arg —
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a eg — ..
| v_ 4b
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a? — —
5
ber, wie vie — jo fan-den fein Plätz-chen wir mehr. Halt
Sinn, do im = mer zieht Sehnfucht zur Hei - mat uns hin. Die
Glüd:D gebt mir mein Dörfschen, mein Hüttshen zu-rüd. Wie
— EEE
See e — =
= IB a iR mei
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8,-—9 — 6 ser 4
Be er
drau-fen auch er = Hom:men der Won:ne Gi-pfel du, es wird bir
Nei = ze, die die Hüt-te der Heimat uns ent-hält, jie bie -tet
lieb - lich dort das Lied-hen der Vö-gel mir er-klang! Ach, hör-te
—
—
— — =L er RL: Ei
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rn — Fi
Bern Eee: — —
Be eure = we Be I Sa an ==F —
Fre Y—yZY — = ee —
nimsmer wer-den der SHeismat hol: a Ruh. Heimat, o
fo ent = züf-fendfein Ort wohl auf der Welt. Hei - mat, o
ih doch wie-der den lieben, hol:den Sang. Heimat, o
>
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— ale) Sy — — — —
Va⸗ter⸗land! Nichts rap lie = ben ur : mat, dem theu:ren Va : ter-
N — et de er a
um: — lie-ben Hei-⸗mat, — ren Va-ter-land!
Chor.
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56. Wohlauf, du Eidgenoſſenſchaft!
Mit Kraft und Feuer. J. Rietz.
* N F 7
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— 7 e
1. Wohlzauf, du Eid = ge= no] : jen-ihaft, du freies
2. Wohl:auf, Sanct Ja = fobmahntuns hehr, und Sem-pachs
3. Wohlsauf, daS al » te Gran: jonmahnt, und Murztens
4. A du Schwei-zer:volf, wohl-auf, für Recht und
Ss R N 2 ee ——
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gr = == — — SS=:: —
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Land! Du Volk E e = wig junz ger Kraft, geh’ Hand im
Shlaht! Mor: gar » ten? Stern ſinkt nim = mer=mehr in finft - re
* Krieg, der einjt gar fühn den Weg ge-bahnt zu Nan = 3
Licht! Und fommt der al: te Feind zu Hauf, jo za = ge
Naht! Ob Tell auch ſchied und Win: el: ried, ob Tell auch
Sieg! Du Helh-den-thum voll Chr! und Ruhm, du Hel- den⸗
nicht! Die Ban-— ner ſchwingt und ſchwört und ſingt, die Ban- ner
——
| Hand! Ernit iſt die Zeit, voll Kampf und Streit, ernſt it viel
1 3eit, voll Kampfund Streit; d'rum mad und fei auf dei = ner Hut,
Jſchied und Win : fel = ried, fo lebt doch noch ihr Geiſt und Wort
thbum voll Chr’ und Ruhm, haft En = fel nod, frei wie der Rhein,
BT —9 — Wir blei- N ee ' Freud’und Noth,
| a N
— * F Be Be *
—— = ee
Bu nnr —
EEE — — —— er — Tea
— — Paar — — — —
Ar tie —* Vä-ter fro-hen Muth, d'rum wach und ſei auf
in un-ſern Her-zen fort und fort; ſo lebt doch noch ihr
dir wür-dig einſt im Kampf zu fein, haft En-kel noch, frei
und geh'n für —— * den Tod; wir blei-ben treu in
| ie - — 8 ih kar_bar bie
er ie SEE SEITE IE
er zrn:
— — a
A
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. =: * 2 —
SP — — = Eu — P= — —
— : ner Hut, hab' wie die Vä-ter fro-hen Muth!
Geift und Wort in un-ſern Her = zen fort und fort!
wie der Ahein, dir wür-dig einſt im Kampf zu fein!
Freud’ und Noth, und n fü t= beit in den Top!
| Fre oth un gehn S Srei = hei is en To
| | | |
| | | ‚f |
0 — ereer A e =, 1 8
—— m. sen HE — "SZ =>
era Tre === u a in HR 2:
I 2 —— —— © en 6 — Kr | — — a ur — x Er nö pP «
a A Ede A e > —— 8*
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57. Heimweh. Be
Innig. . — —
Er — Ze we = |
Dem: —— — zen
1. p Denn derSchnee ie “ I Ki: derthaut, Me dem
2. mf Wo da? Alp-horn von Firn zu Fir-ne klingt und der
3. f Wo vderStaub:bah jih jtür = zet in die Kluft, Don-ners
4. pp Wenn die Nacht ſinkt und rings die Sterne glüh'n, wenn der
—
—
—
ne er ER ES we
SssSserssssrsese
m —
See blau der Him:mel wie-der-ſchaut, wenn die Glok-ken läu-ten
Gem3:bod vonKlipp’zu Klip = pe jpringt, wo der Ad-ler Frei = jet
Zorn-hall von Fels zu Fel-ſen ruft, fern er-tost der Schlag-lar
Tag winkt und Alpen» ro » jenblüh'n, o mein Herz, mein Herz, mas
—
von den A— pen her,
ü-ber'm Wol: fen: aa
wi= nen wil-des Heer, \
pobit du doch So jchmer,
ihau’ ih dort die lie= be Hei— mat,
A — nm —
| . p — —
Etwas zurückhaltend.
| dich wohl nimsmer:mehr? Lie: be Hei:mat, theusre Hei-mat, ſchau' ich
\ Tutti.
FED N.N>TrN N
| Bern — —— — BEE:
Zee — = — — —
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dich wohl nim-mer-mehr? A. Schnesler.
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Drittgefröntes Preislied bei dem eidgen. Sängerfeit in Bern.
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58. Was ia des ſamener Vaterlande
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I: * iſt — Va-ter-land? Am — am
2. Was iſt des Schweizers Va-ter-land? Am See⸗-ge⸗ſtad, am
3. Was iſt des Schweizers Va-ter-land? Wo Tell's und Ar- nold's
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—
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Rho- ne-ſtrand? Iſt's da, mo Gemſ' und Ad-ler haust? Iſt's
Glet-ſcher-rand? Da, wo des Sen-nen Her-deſchweift? Dort,
Mie» ge ſtand? Wo Geß-ner und wo Hal-ler fang, io
wo der Rhein: — nernd braust? D nein, nein,
wo daS Blut der Trau=ben reift? D nein, nein,
Kunſt und Han-del auf fih ſchwang? D nein, nein,
—
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I nein, a — ⸗land muß grö-ßer fein, fein Ba = ter-
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Ihafft, das ift das Land, das frei-e Land,
das iſt das Land, das frei - e
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an Se⸗-gen reich aus Got - tes Hand,
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an Se—-gen reich aus er Se⸗ gen reich aus
Land,
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Land, an Se:gen reih aus Got-tes Hand,
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Got-tes Hand. 5. Fe grü⸗ ße dich, mein Va— ter » land, vom
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— dan bis zum ie man:ftrand. Sa, mas id
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Land, bleib’ im = mer treu, durch Ein; act
D theu⸗res Land, bleib' im- mer treu —
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ö theu⸗res Rand, bleib’ im = mer treu, durch Ein-tracht
| frei, | | | |
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jtarf und groß und frei, durch Ein-tracht ſſark und groß und
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ſtark und groß und | |
frei, mein theu-te3 Ba - — land ſei frei!
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Das Rütli. A. Auflage. 10
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59. An die Heimat.
| Allegro moderato. Herrn J. N. Zoczeck in Wien freundlichit gewidmet von B. Bogler. |
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Wenn's Herz in der Frem-de der Heimat ea e
2. Still zie= hen die Stern:leinam Him- mels-zelt, be-
3. Der Mor:gen,der ru = fet dem Dan = d’rer. zus er
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wird'sin die glück-lich-ſte Wehmuth ver-ſenkt: es * : fet ver
leuten mit Glan-ze die nädt:li- he Welt; e8 ru = bet ver.
wa-che, du Frembdling, aus dei = ner Ruh', zieh’ froh vei- ne
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Sie- ben im Da = ter= land und jin= get ein Lied vom
Man:d’rer im Mal: des: grün, es flie: get fein Geiftin die
Stra= Be durch's frem- de Land, doch den-ke zu » erſt an dein
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Hei = mat-ftrand. DieThräsne, ſie per = let vom Au—ge ber:
| Hei = mat hin. Das Au-ge blidtftil = le in Nadt bi:
| Da = ter:land undihidein Ge - bet zum Va = ter
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ab, die Hand hätt zit = ternd den Wan-der-ſtab, wenn's Herz ver
nein undjchläftmit je = li- gen Wor-ten ein, wenn's Herz der
dort, daß glüd=lih grü = Beft den Hei-mats-ort, wenn's Herz der
* J. Baß ſehr markiren.
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60. Was it des Deutſchen Yaterland?
Mit Feuer. G. Reihardt.
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Bergen
1. Was iſt des Deut-ſchen Va-ter-land? Iſt's Breußen:land? Iſt's
2. Was iſt des Deut-ſchen Va-ter-land? Iſt's Bai-er-land? Iſt's
3. Was iſt des Deut-ſchen Va-ter-land? Iſt's Pommer-land? Weſt⸗
4. Mas iſt des Deut-ſchen Va-ter-land? So nen: N mir das
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Schmwa:ben:land? Iſt's wo am Rhein die Re - be blüht? Iſt's wo am
Gtei: er:-land? Ge-wiß es ilt das De: jter- reih, an Siegen’
pha:len-land ? it's wo der Sand der Dü: nen meht? Iſt's wo die
gro 3 Land? een iſt's Ti-rol? Das Land und
— — —
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Belt vie Ex ve zieht? D nein! nein! nein! jein —
und an Eh-ren reih! O nein! nein! nein! fein Ba=tere
Do : nau brau-fend geht? O nein! nein! nein! fein Va-ter—
Volk ge = fiel mir — we EN — nein! fein Ba: tere
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! land * grö-ßer fein, fein Vater = land muß grö-ßer fein!
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5. Was iſt des DS Pa: ter:land! So nen: ne end = [ich
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Gott im Him = mel Lie = der fingt.“ Das foll es
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6. gan = je Deutſch⸗land Be es fein, o Gott = Him : mel —
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fieh’ da:rein! Und gieb uns äch-ten deutſchen Muth, daß mir es 4
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Amen res ra a ame
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Le ben treu und gut. Das ſoll es fein! das ſoll es ſein das ſoll es
| | | ae f Zutti.
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jein!dasfollesfein! das ganzze Deutſchland ſoll es ſein, das gan = ze
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— — das ſoll es ſein, das gan-ze Deutſchland ſoll es ſein!
— Si, es a ee a RAT
Deutich = land foll es fein, das ganzze Deutjchlandfoll es fein!
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61. Mein Yaterland.
Mit Kraft und Feuer. |
1. Treu: e Sie : be bis zum Gra = be ſchwör' ich
2. Nicht in Wor-ten nur und Lie = dern iſt u
3. In der Freu-de mie im e - de * —
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| — IE u yeah
dir mit Herz und Hand, was ih bin * was ih
Herz zum Dank be = reit, mit der That will ich's er⸗
E-wig ſind ver = eint 2 R
Freund’ und Fein = den
= ⸗ be, dank' ih dir, mein Va- ter-land,
Jwie-dern dir in Noth, in Kampf und Streit;
bei = de, und meinTrojt,meinGlüd bijt du;
—
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e: wig find vereint wir
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was ih bin und was ich ha-be, dank' ih dir, mein Ba: ter:
mit der That will ih’S er - wie:dern, dir in Noth, in Kampf und
e = wig find ver-eint wir bei=de, und meinTroft,mein Glüd bift
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Jland, dank' ich dir, mein Ba : ter:
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danfih dr — —, mein Ba = ter - land
dir in Notb — —, in Kampf und Streit —
und mein Troft — —, mein Glüd bit du —
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| Iand, mein Ba = ter = land, mein Ba :.ter = land!
Streit, in Kampf und Streit, in Kampf und Streit!
du, mein Glüd bift du, mein Glüd bift du!
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62. An mein Baterland.
Gemäßigt. W. Banmgartner. Ki
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BE zen Een, a — — — —
1. O mein Hei-mat-land, o mein Ba = ter: land, mie jo
2. As ih arm, doch froh, frem-des Land durch-ſtrich, Kö - nigs—
3. O meinSchweizer:land, all’ mein Gut und Hab’, wenn der—
—— 1
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en Mn Be ——— — wars Ba > Er 7
Tee — — Fer Pe
in=nig, feu = rig lieb’ ih dich! Schön-ſte Ro, ob = de
glanz mit dei - nen Ber-gen maß, Thro:nen:flit - ter ba ob i
einft mein ban = gesStündslein fommt, ob ich Schwa-cher dir auch
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mir ver: blich, duf = teſt noch an mei:nem ö— den Strand! DO mein
dir ver-gaß; wie mar da der Betteler ſtolz auf di! Als ih
nichts ge-frommt,nicht ver = fa= ge mir ein ſtil-les Grab! Werf' ich
— —
= —
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\ 9Hei-mat:land, o mein Va-ter-land, wie fo in-nig, feu= rig
< fern dir war, o Hel =» ve=ti=a, faß-te mand-mal mid ein
ab von mir dies meinStaub:ge-wand,be:ten will ih dann zu
dolce ıf — —
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Sa NUN Fi „N Ku 33 Na a N
} gem ee Seen — — —
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Mlieb' ih dich! Schön-ſte Roſ', ob je-de mir, ver-blich, duf-teſt
tie-Ffes Leid; doch wie kehr-te ſchnelles ſich in Freud’, wenn id)
Gott dem Herrn: Laſ- je ſtrah-len dei-nen ſchön-ſten Stern nie = der
dolce — — — — —
Ben ERS EP) pi 2 4 —
Be — —— — —
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szsEsersesess are 1
\ no an mei:nem ö =» den Strand, mein Hei-mat:land, mein
I € = nen dei:ner Söh-ne ſah! Hel=ve: ti = a, mein
\ auf mein ir-diſch Pa = ter: land, aufsSchmweizer: land, auf's
—*8 — —
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0 Ss ——— — Du5
— ne) m nal Bee:
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Schmei:zer- land, mein Ba ter = land!
Hei-mat:land, mein Ba = ter = lamd!
Hei-mat-land, auf's Ba =» ter = land! |
N N | — — |
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Bessere
e — — — Fre re
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63. Gruß an das Baterland.
Kräftig, in mäßiger Bewegung. E. Reiter. |
B Fan Jahn) 5 106
Ne a ⏑ — — —
1 AT — Fee MT EEE nn
Be ehe TE Are a8 es
1. Ba :ter:land, Va-ter— a weite die: fe Klän-ge,
2. Ba :ter:land, Baster:land! Du al: ler Länder Kro-ne
3. Da = ter-land, Va-ter-land! Ka, fach’ in uns die Flamme,
1. dir zu Ruhm, der Frei-heit beil’:gem Hort! 55 e re fe, die. |
3, auf der Er: de län: der:rei- chem Rund von der Firsnen J
3. F er-leuch⸗ te ſie des Le-bens Nacht. Sproß' ſind wir aus
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I. Feltzge » jän = ge, h8 ⸗ der — geiſt'-rung glü- hend
2. lich-tem Thro-ne, ſieht dein Schutzgeiſt an ven ftar= fen
lg. * derm Stam⸗m me. — des Kam— pfes Tag * neu et:
J ———— — —
Bas — — — —
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— — — ⸗ — Art x
Bee IN 30558 - — —
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SER STE ‚ug — — —
1. Wort! Dir er - alüh'n wir, auf des Shi : —
2. Bund. Schir-mend brei = tet er des Ft = tigs
[ wadt: Auf! mal = len Sau = en, Schwei-jer:
f TAN ITEN aa '
Er ee TuS Bell en IN
— u 4} u — — gr im er) ==]
1. will der Sang
3. einz ge = dent
a EN Re!
—— — = . FERNE).
rer = rem
F Schwi ah mill der Sang dem
Ein: ge = denk der
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EEE run Sr = - aan en
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1. will der Sang
3. ein=ge = dent
2. ſpen-det ſeg- nend
— — — ara
ipen = det 1 Fr dir des
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Ssssssesessen
2. ipen: det eg « e nend
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1. dem Her: zen
3der Vä-ter
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sempre piu Jorte Fe — —
1. Her = zen Tch; ent > Til.\= "= (ereve
3. Bä: ter Hel:den = tu = =: 2
— — — —— —— — —— — — — — — — J—J — — —ñ— — — —
— — — — — — — —— — — —— — — — —
sempre piü forte
dem Her: zen
3. der Dä ter / Hel : ven:
* HR des Guz:ten, des Guz:ten
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sempre piüu forte — —
12. Gu-ten, des Gu⸗ten Fül - = = wi
——— RB N
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| — Spa —— —— 7
m ——— — — — — — — —— — — — — — Po — — — — ——
sempre piü forte
2. dir des Gu-ten, des Gu:ten
1. rin= gen.
2. Fül⸗
3. Zu: gend | |
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Ze — er AR ae Be |
— — = — ee =
= gen. Die des a ner, de8 Don = ners
16; nährt am Bu: fen, am Bu =: fen
«gend ftrei-ten mir, ftrei-ten mir! Es
| | f N N | | |
4 — —— 2 NR. 1
—— — — — ers: —
‚1. tinz gen. Mie des Don = ner3 e tau = jend= fa= der
2. Fül : le, nährtt am Bu = fen did ſo fanft und.
3. Tu: gend ftrei-ten mir, e3 ſchweigt der Fein = de
11.tau-feno-fa= her Chor ſtei⸗ge
/2. dich ſo ſanft und warm, ſchirmt vor
8 . ſchweigt der ein de Spott und wir
2 EEE Fe. = ie: — —
——— — — En
1. Chor, wie des Don-ners tau-ſend-fa-cher Chor,
2. warm, nährt am Bu-ſen dich ſo ſanft und warm,
3.Spott, ſtrei-ten wir es ſchweigt der Fein-de Spott
crese. | |
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— IT. ee Te u
das Lied zu Dir em-
den dich mit mächt“ = gem
gen: un = jre Burg iſt
crese. | N N N
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er 1 Breeze =]
1. jtei: ge bob daS Lied zu Dir -em:
2. [hirmt vor Fein-den dich mit mächt'-gem
3. und mir fin =» gen: un= fre Burg iſt
1. wie de$ Don = = = =. ner3
a nchtam "Bu =: = : = fen
wir, es eresc.
wie des Don: ners tau=jend : fa= der
nähbrtt am Bu = jen dich ſo ſanft und
jtrei = ten mir, es ſchweigt der Fein = de
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Tg Aa een - FC Val, EU RETTEN ——
"Se essen
1. das Lid zu
2. mit mädf' - gem, |
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1. Chor ſtei-ge hoch zu
2. warm, ſchirmt vor Fein den dich, vor Fein = den
3. Spott und mir fin z - ⸗ : gen un = f’re
1. hoch das Lied, das Lied zu |
2. Fein:den did mit mädt’: gem, 9
3. fin » gen, mir fin = gen un = f're |
| fen |
fa mie — — —
Br = — em zum
ET — — — — — m
SE PRETEIEE ——
1. ſtei-ge bob — — — das Lied zu {
2. jhirmtvor Fein : : : den dich mit mädt’-gem,
3..5une Bir Hin. = z : ⸗ gen un = fe
em = por!
—
1. dir, zu dir em = = por!
2. dich mit mädt’ = gem Arm.
[> Burg,un:fte Burg iſt Gott!
1. dir — — em = per!
2.mäht! = = = gem Arm.
| 3: — — Gott!
————— er FR MET SE Peer
| — — — — —
—— Re.
ritenulo —3
1. dir em ⸗ : por!
2.mädt = = gem Arm.
3. Burg iſt Gott!
64. Erneuerung des Rütlibundes.
a Mäßig langſam. J. Greith.
mf
ren en A —
6 1 ——— — —
Bi a ee — 7—
1. Schweiszer = füh = ne in die Schran-ken, mo ver
2. Hört e3, die zum Him⸗mel ra = gen, ew’=ge
3. Seit die Sterne frei um:frei - jen eu = er
4. Drum jo lang’ die Gem-ſen Elet = tern auf den
5. Wenn uns hei= milch frem = de Scher = gen un = jer
mf N |
SS: — NR a DR Ga rare ©
Eee.
er Em an a em ar ori n_
Besserer
nn RI
AL - pen Firn no glüht! Schwörtden hei = li » gen Ge - dan = Een,
Säu:len der Na: tur! Zu ee jollt ihr tra = gen,
bim-mel=ra=gend Haupt, hat der Fein-de blut':ge8 Gi = jen
frei: en Ber-ges-höh'n, und die Al-pen-hör-ner jchmet:tern,
, — be-droh'n, ſteh'n wir kämpfend auf den Ber-gen,
m N
| kW — ee N
e—6 —4—0\—4°— 8 — 3 ———
| sezrzszz — ——
1 eh’ die Son-ne matt ent-flieht, eh' die A-bend-ſon- ne matt ent—
| zu den Ster-nen un-ſern Schwur, zu den Ster-nen tra-gen un-ſern
nie das Di-a= dem ge-raubt, nie dies heh-re Di-a⸗-dem ge:
| mo die Heer:den mei:dend geh’'n, wo die mun-tern Her:den wei-dend
bis die leg = te Macht ent-floh'n, bis des Fein-des letz-— en
[pr | mf a6 Ei N
Bezer nn ...
MT ———— —
Das Nütli. A. Auflage, 11
J
fr UNSER:
hr
Lese
I mE De u >
flieht, ſchwört: JnSturmund Un = ge = mit = tern vor dem.
Schwur. Un-ſern Streichen muß fie fal-len, Fein-des⸗
raubt. Weil der Her-zen frei-es Schla-gen treu den
geh'n. Laßt uns feſt und treu ver-bür-gen, je-den
floh'n. Daß fie ſtär-ker, frei:er wer-de, un⸗ſ're
ſchwört: In Sturm und Un = ge
Un = fern Strei= hen muß fie
Meil der Her = zen frei = es
Laßt uns feit und treu ver:
Daß fie ftär : fer, frei : =
Re DE S 2 —
Bag msn
— — — — —
— a,
flieht, —— ee ge = wit = tern vor ven |
A. 9 9 —
mm ren een
Schwerte niht zu zit = tern! Schwört im Krei: fe Hand in
Maht in un-ſern Hal: Ien; hört uns ſchwören Hand in J
Schmwurzum Kampf ge = tra = gen, von des Rüt-li's Wel-Ien:
Geß =: ler zu er-wür-gen, für daS heil’- ge Unzter-
Ihö: ne Ba = terzer = de, töntvom Rheinzum Rho⸗ne⸗
\ es a
2 2 ar —— ER er PURE N N
Feen ee — —
FE ——— En —
Schwört im Krei-ſe Sand in
hört uns ſchwö- ren Sand in
von des Rüt - li's Wel - len:
für das heil’ » ge Un = ter:
töntvom Rhein zum Nho = nes
nn. nr
Ener BT TTS ———— —
Pe — —⸗ m
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Hand: Ret = tung un-ſerm Ba ter = land! Ret:tung! Ret:tung!
— * " " " „ 12 „
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= — 50 Dee, ıe ST
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al Ba rn DER Au TEE Seen ——
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Ret⸗-tung un-ſerm Va-ter-land! Schwört im Krei-ſe Hand in Hand:
4 Hört uns ſchwören Hand in Hand:
Von des Rüt-li's Wel-len-rand:
— Für das heil’-ge Un-ter-pfand:
x Tönt vom Rhein zum Rho:ne:ftrand:
wi a u ae a ne
—⸗— —⸗ ———
Es N u ET —V vo he
- Br - r
TE 2
65. Schweizeriſches Kriegslied.
— =
u .
Marihmäßig-
af insg Ada en ar
® — | = Net
Fr RTL EEE,
1. Zieh'n wir aus in's Feld, wer von Muth be : jeelt, tritt nicht
2. Unzer Al: pen=herd ift des Kampfes werth, glüht wie.
3. Heil dir, Va ter:land, an des Friedens Hand blüh’ im
—
— —
49 4 — EN
Ba 3 en — — De pre rs ei.
freudig im die Reih'n? Ja dem Ba: ter: land reicht der. |
blut’ ges Morz gen: roth. Greift an's blan - fe Schwert, ſchwört zu J
dei: nen Gau'n, laß der Wahr-heit Sicht hell in's
u —
Gott, der's hört: „dir © Schweiz, bis in
Anz ge: fiht al: Ien Schwei- zer = brü:dern ſchau'n.
>> =
—
N R 2 ka
— ——— — mn DE I
—a a ke _ Rn — — — —
a——a——R: — =
Be —— SE
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Zwietracht nicht ſein Mark, iſt — zer kühn und
hei-ßen Kam-pfe fällt, wird ge-rächt und ſtirbt als
heil'-ge Saat ge = deih wer-det Eins und blei⸗ bet
J————
Burg — — 2 ——
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Lähmt die Zwie—tracht nicht fein Mark, it ver
Mer im bei: Ben Kam:pfe fällt, wird ge:
Daß die heil’: ge Saatge = deih', wer⸗-det
Er — *
J— Re N —— — RE ‘.—
(rem vu DE 4 3 —I- —— —
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\ ſtark, lähmt tie Zwie-tracht nicht ſin Mark, iſt der
1 Held, wer im hei-ßen Kam, pfe fällt, wird ge:
‘frei! Daß die heil’ - ge Saat ge > deih’, wer: det
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Schmei:zer fühn und ſtark, ſein Mark, | P
räbt und ftirbt als Held, wer Fällt,
Eins und blei - bet frei! ge = deih',
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ESchwei-zer kühn und ſtark.
rächt und ſtirbt als Held. 2. Widmer
JEins und blei-bet frei!
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66. Ein Mann — Ein Wort.
Kräftig und entſchloſſen. H. Marſchuer.
1. Wir wol: len frei, wir mol: len frei und ei=nig
2. Wir mei: ben gern, wir mei: hen gern dem tbeu:ren
3. Wir mol: [en Recht, wir wol: len Recht und Wahrheit
4. Ein Mann, Ein Wort, Ein Dann, Ein Wort, o Don ⸗ner—
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fein, ein ei-nig »Volk von Brü = dern! hr habt’3 ge—
Gut, des Ba:ter » lan:des Ch = re, mit Freu-den
Bir, ©. "Ba: gi e land, be » wahb = ren; wir fte= ben
wort, Fate ⸗ du die See = Ten, daß zu dem
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lobt, ihr habt's ge: lobt fo = und rein, in al: len
aub, mit Freu:den auch des Her :zens Blut, jteh'n je = dem #
dir, mir fte = ben dir, wir fal: len dir in Noth und @
daß zu demfampffür un-ſern Hort fih al: le
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eu=ern Lie = dern! MWohl:an, mohl:an, jett werd’ es
Feind zur Weh : te. Mohl:an, mohl-an, mwohl: an, e3
\ in Ge: fa -» ren. UmSchmad,ja Schmad, wer jei = nen
Hän- de ul 2; : len, ” Be: tig, feu.zrig al- le
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— als re wohl - an, jet werd’ es mehr als Klang, wohl:
wer = de wahr! Wohl: an, wohl: an, es mer = de wahr! Wohl:
Eidſchwur bricht, ja Schmach, wer ſei-nen Eidſchwur bricht, ja
er gen glüh'n, Fa a : a * le Her-zen glüh'n, daß
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an, jetzt werd' es mehr als Klang, zur Män- ner- that flamm'
an, wohl-an, es wer = de wahr! Denn wißt, der Spruch gilt
Schmach, wer ſei-nen Eidſchwur bricht, nicht folgt, wo = hin ihn
feu:rig al» le SHer:zenglüh'n, und Heil und Se = gen
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auf der Sang! Gin Mann, Ein Wort, * Mann, Ein
im =: mer=:dar! Ein Mann, Ein Wort, Ein Mann, Ein
ruft die Pliht! Ein Mann, Ein Wort, Ein Mann, Ein
mög’ er:blüh'n! Das mal = te Gott, Das mal = te
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Gott! Daß feu-rig al = le Her-zen glüh’n, und Heil und
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Spruch gilt im-mer-dar: Ein Mann, Ein Wort, Ein Mann, Gin f
bin ihn ruft die Pflicht! Ein Mann, Ein Wort, Ein Mann, Ein
Se - gen mög’ er:blüh’n! Das wal - te Gott, das wal =» te |
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te Gott, das wal- te Gott, da3 Bela Gott!
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Gott, das wal— te Gott!
67. Lied der Schweizer.
Freudig und N E. Kreußer,
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= rei - e Män:ner find mir! Frei-e Män:ner find
2. Frei» eSchweizer find mir! Frei » e Schweizer find
3. Schweiz, o Ba: ter-land, du! Schmeiz,o Va-ter-land,
| 4. Freie Männer jind mir! Frei:e Männer find
f | en er
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— Beet —— sp = —— ———
Me a —— — — — —
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Te — — — — — en —
wir! Wir fin: gen in fröh-li-chen Chö ⸗
wir! Nicht Für-ſten, noch Her-ren wir froh = =: =
du Bon fel = fir» gen Al⸗pen um:ihl|) : = =
ir! Die Lie » der der Freisheit er = Ichal —
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mir! Wir Sinegen in fröheli =» hen
mir! Nicht Für-ſten, noh Her = ren mir
du! Don fFelzfi » gen Al: pen um:
wir! Die Lieder der Sreiz=heit er:
— 1711 —
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— — 4 — — — — — + —
Bene een Dez, 1 —— SE =:
und voll Luſt, jtrö- mend au männ =» li : cher
len uns gleich, nur der Zu = fiieb’ = ne it
nen = den Schooß glüd-li- de Bür = ger dir
ler Ver = ein! Treu laft im Bun = de und
Hi = ef Ä | ; a — a
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— Press I Te Er. Due
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IE = se} —— —
Bruſt. Frei:e Män⸗ner find wir Frei = e
reich. Freie Schwei-zer find mir! Frei = €
groß. Sand des Friedens, der Ruh’! Pand des
fein. TIreu:e Brü-der find mir! Treu = €
| | MU: 9: , ———— 4
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— ſind wir!
Schwei-zer ſind wir!
Frie-dens, der Ruh'!
Brü- der wir! J. J. Hegner.
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| 68. Die Heimat. 1
Gemäßigt. A. Zöllner.
— ———
F ER der — -mat iſt es ſchön, auf der Ber-ge lich-ten
2. In der Het = mat iſt es ſchön, wo die Lüf-te ſanf-ter 4
3. In der Hei = mat ilt es fhön, wo ih fie zu=erjt ge:
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Fe — — — — — —— —
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Höhn, auf den fchrof = fen Fel:jen » pfa = den, auf der Flu-ren J—
weh'n, wo des Ba = ches Sil:ber » quel = le mur-melnd eilt von
ſeh'n, wo mein Herz fie bat ge » fun: den, e:mwig ſich mit
grü: nen Saa-ten, mo die Heer:den wei-dend geh’'n. In Yen ea
Stell’ zu Stel:le, wo der Elztern Häuzjer jteh’n. Sn der
ihr ver: bun= den: dortwerd’ich ſie Wieder ſeh'n. In der J
Sehe
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Hei-mat ift es ſchön, in der Hei-mat ijt e3 ſchön.
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69. An das Baterland.
Mäßig. C. Kreutzer.
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1. Dir möcht' ih die = je Lie-der wei-hen, ge:
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Seebsssese-sren.
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lieb:tes theu:res Va =: ter:land! Denn dir,dem neu-er-ſtand'-nen,
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jrei = en, it all mein Sinnen zu = ge = want,
it all mein Sin:nen, it allmein Sin = nen
it all mein Sinnen Zu = ge = mandt, allmein
zu = "ge = mandt, zu : ges wandt ec.
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Sinnen zu=ge = wandt. 2. Doch Hel: den=blut, Hel:den=blut
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it dir ge =flof:fen; dir ſank der Ju =: gend 4
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ſank der Ju ⸗gend jchön - iR Bier ıc.
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Bier! Nah fole hen D=pfern, bei: lig “= ir —
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gro:Ben, mas gäl:ten die-ſe Lie-der dir! Mas
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dir? Nah ſol-chen O-pfern die-ſe Lie-der, nach ſol-chen
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70. Bas ganze Herz dem Yaterland!
Kräftig bewegt. I. Sauer.
2. Und fteht der Feindvor un-ſern Tho:ren unddrohtunsfrem
3. Du deutihestand,du Herz der Welten, “ a
fl} — —
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demgoldnen Wein! Dem Ba: ter-land das gan-ze a : ben und
per Dranger Schaut! Mas wir beim Re- ben-blut ge-ſchwo-ren, wir
—* hei⸗ Er Land! Dir joll das Lied der Sän-ger gel : dir
etwas ruhiger und langſamer KR | “
a tempo f
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= Ssezs. = — Same ne ——
nicht ein Le-be-hoch al = lein, AB ge = be=:hoh al:
hal: ten’3 mit dem Herzblut wahr, ja, mit dem Herz-blut
jei ein deut-ſcher Gruß ge : jandt, ein deut-ſcher Gruß ge—
a tempo
— 77 ER SB —
— —
zögernd — =: — | us Hi Ei =R —
er = — Feen =
EEE EEE Beh —— —
lein, Re: — hoch al-lein! Dem ſtol-zen Land, dem —
I wahr, ja mit dem Herzblut wahr! Wieden Po-kal in die-ſen
Banht, ein deut-ſcher Gruß ge: jandt! Wir ſchwö-ren's bei dem Saft der
Dun Ban: ' an — —
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| Das Kütli. A. Auflage. 42
3. h
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— 178 Eis
URL ar langjamer, feierlich
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Ei:hen, dem Land, wo un: re Wie - gejtand, (mpdem Rand fo
Stun:den, hältdann die HanddasSchwertumfpannt, »)und statt der
Ne: ben, wir ſchwö-ren's laut mit Herz und Hand, dir, deut-ſches
— —
N | langjamer, feierlich
Nee Be un
F=2 Seesen |
Ten — ⁊
herr-lich, ſo oh-ne Glei-chen, das gan-jze Herz, das gan-ze
Wor-te dann ſpre-chen Wun-den: das gan-ze Herz, das gan-ze
Land, das gan:ze Le-ben: das gan-ze Herz, das gan-ze
pp lebhaft, gejteigert |
te N FGERE — en |
IP —,-T-= 0-79 —— Ars — Az —
rt m —R_ . Bar: D } =
Herz dem Va⸗-ter⸗land, das ganzze Herz, das ganzze Herz dem
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Meber den Sternen.
Langſam. Abt, arrang. v. Ehrenzeller.
Ä Ber, — — —
serien:
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N 1. Ue- ber den Ster-nen, da wird es einft ta = gen,
| 2. Ue = ber den Sternen, da ſchwin-det die Täu-fhung,
3. Me: ber den Ster=nen, da fin = den fih mie: der
4, Me: ber den Ster:nen, da me = hen die Balsmen
—
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— Ben SS — — —
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da mird dein Hof = fen, dein Seh: nen ge-ſtillt. Was du ge:
| da fiehft du Al = les ent-räth-ſelt ent-hüllt. Was du er-
Me fen, die feind:lih das Schid-jal getrennt. Dort finkt die
3 ⸗li⸗ —— La-bung, o Dul-der, dir zu. En-gel be:
— pp Ppoco a EIER cresc.
EB: Bremsen
Schi —— — Er ET Amen
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—— — ern? — —— ir m.
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lit » ten und was du ge= tragen, dortein alle mädh = ti= ger
_ war : tet des Him-mels Ver-hei-ßung, dortwirdes berr - lich und
hem-men-de Schei : de-wand nieder, Sce:leund See - le fi
glei :ten mit bei = li=gen Pjal:men tod-mü-de Her = zen zur '
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e = wiger=füllt, dort wirdes herr-lich und e-wig er: füllt.
freu: dig er=fennt, See :leund See = le ſich freu-dig er-kennt.
e = wi:gen Ruh’, tod: müde Her = zenzur e = wi:aen Ruh’.
—
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Pazterver: gilt, dort ein all» mäd - tiger Ba-ter ver: gilt.
Der lebte Krieg.
Kräftig, Marſchbewegung. Vollksweiſe.
1. Wer fei: ne Hän- de fal-ten kann, bet’ um ein gu-tes
2. Her:bei, her=bei ihr Völ-ker al’, um un: jerSchladtpa
3. Ja vorwärts, bis der Mor:gen blinkt, ja vor-wärts, friihun
4. D mal: le bin, du O⸗pfer-brand, hin, ü = ber Land und
no | ET N ı T; J
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Schwert, um ei= nen Hel:den, ei-nen Mann, den Got-tes Zorn bes
nier! Die Srei-heit ijt jetzt Feld-mar: ihallund Bor: wärts bei = Bem
froh ! Stets vorwärts, bishin un : ter finft die Brut des Pha-ra
Meer, undihling’ein es mwig Feu-er-bandum al» le Völ-ker
ü p Soli. f: |, N m
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Betten — Zee 9}
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wehrt! Ein Kampfmußuns noch wer-den, und drinn' der ſchön-ſte
wir! Der Zei-ger meistdie Stun-de, o flieg’ mein Volk, o
op! Er mwirdaud für uns fpreschen, der Herr, der für uns
ber; jo wird er uns be = fhie=den der größte, ſchön-ſte
Soli.
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— Arme Ah Mzurti
Fer —- ——— B ——— en er —
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1 Sieg, ver leß-tefampfauf Erden, der letz-te heil’:ge Krieg, der
flieg’ mit je-dem Stern im Bun-de, vor » an zum heil'-gen Krieg, mit
ſchwieg, und al-le Ket-ten breschen im letz-ten heil’:gen Krieg, und
1 Sieg, der ew'-ge Völ: fer-frie: den, friih auf, zum heil’:gen Arieg, der
Tutti.
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leß = te Kampfauf Er =» den,ver letz-te heil'-ge Krieg.
je : den Stern im Bunde, vor- an zum heil’ gen Krieg.
al: le Ket-ten bre= benim leg = ten heil’ » gen Krieg.
ew’ =: ge Völ-ker- frie = den,friih auf zum heil’ = gen Krieg.
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Letzter Vers kräftiger und bewegter, ohne Soli.
73. Gebet während der Schlacht.
Langſam feierlich. Himmel.
f etwas lebhafter
— —
——
1. Bas ter, aha he Dig! Brül:lend um:
2. Ba:ter, Du füb = re mid! Führ' mi zum
3. Gott, Dir er= geb ih mid! | Menn mid die
f etwas lebhafter
— an See Se
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wölkt mich der Dampf der Ge: shi : be, ſprü-hend um-zuk-ken mic
Sie = ge, führ’ mich zum To = de, Herr, ih er-fen - ne
Donner des To-des be - grü=Ben, wenn mei:ne Adern ge:
— * —
ER — ren Hessen .- re
— u u
raſ-ſeln-de Bli-tze: Len-ker der Schlachten, ich ru
Dei-ne Ge-bo-te, Herr, wie Du willſt, fo füh
Öff = net flie:$en, Dir, o mein Öott,Dir er : —
zu —— a A ee
== = — —— — wenn
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—
Ess FT en Ser ge Or De ne
ser
Pa: ter, En = re mid!
Gott, Dir er- geb’ ich mich!
Ba:ter, ih ru:fe Did!
expressivo
74. Lied der Schweizer in der Fremde.
Lebhaft. F. Mendelsſohn-Bartholdy.
1. Was uns eint als treu = e Brü-der, ſelbſt am fer = nen
2. Wie im kla-ren Lie - ver-fhal= le mir des Ein-klangs
3. Schei:den wir dann einit al3 Brü-der, und es winkt der
Rue J—
= a —
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f E N A ah x | |
Szeers zz e-esm:
Besseiit ae
Mee - res:ftrand, das find un-ſſrer Hei- mat Lie: der und die
Wun-der feh'n, laßt uns Ei: ner fteh’n für Al = le, und uns
Hei: mat Glüd, brin-gen wir vie heim'ſchen Lie» der und das
|
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—— — ———
Seren
er
— — en Zi
Luft am PVa=ter: land. Laßt fie rauschen, laßt fie
All' Ffir Ei- nen ſteh'n. Schwört's mit je = dem Lied auf’3
treu:e Herz zu: rüd. Jauch-zet dann in volelen
J ? We,
| m euer me E 25 —9. 9 —&—0: — —
ee me ne — —
— | —
Labt fe rau =: e fchen, laßt fie
Schwört's mit je :. dem Lied auf's
Jauch-zet dann in vol: len
Ihwe = ben, wie's ihr kühn-ſter Flug ver: mag,
Neu = e, daß es Volk und Herr: fcher fieht,
Chö = ren, wenn der Al» pen Firn euch grüßt, r
th de)
m ie se == — = Are es —a —-}- ——
Bey en m m mn ee an.
ſchweben, wie'sihr fühn = -ſter Flug ver-mag, daß die
Neu-e, dab es Voll und Herr:fcher fieht, wie der
Chö-ren,mennder Al ⸗ -pen Firn euch grüßt, un-ſerm
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— — Seien ea. Bean, — on ö
fhme = ben, wie's ihr kühn-ſter Flug ver mag, | |
Neu =: e, daß es Volk und Herr=fcher fieht, j
Chö = ren, wenn der Al = pen Firn euch grüßt,
| — ff
/ Sera: et ee eo |
1 — Me __R_ . er iy —— — EN FE j
[ Se — —
Lüf-te rings-um be-ben von des San-ges Flü-gel-ſchlag, daß die
Schwei-zer ehrt die Treue und für ſei-ne Ber-ge glüht, wie der”
| Ihö-nenLand zu Eh-ren, das fein Schweizer je ver-gikt, un: jerm
=
ges Flü:gel-
ne Ber-ge
zer je ver—
Lüfte ringseum be-ben von des San =» ges Zlü = gel
Schweizer ehrt die Treu-e und für fi = ne Ber : ge
Ihö:nenLand zu Eh-ren, das fein — : zer je ver-
Be — —
u. 5 3” u Reuter ze er >
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En : es Slü = gel:
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Schmei = zer je ver:
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) glübt. | Laß mic dei-ne Hander - grei=fen, Bru⸗der⸗herz,
gißt.
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sf -mf — N PN
ZN — u -9°:— 8 Ber RA” DE “.— ee —
—— J —— — == Een Bee ra
ea — Heer nn
auf Du und Du! Mit ven: fel:ben Liedern jchwei-fen wir der:
Le⸗bens ge = er N 5 Bahn; fröb : li - ber Muth aus dem
Wahrheit in Tha:ten und Wort, ed =» le Ge: füh - le im
Gro-ßes und Herr-li-ches jchafft, wie fie das Wah-re, das
ee!
See
| Pr * — — —— en —]
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— er un — re —
Jerez are — — =, —— —
An-tlitz glänzt, for-ſchen-der Ernſt ihm das Haupt be-kränzt.
Bu-ſen warm, Ret-tung und Hül: fe im ſtar-ken Arm.
Schöne hält, ju = ble mit uns in die frei=-e Welt.
IE N ——— —
Bee — ar Bun van Fl
Er — Tee Terre =
| |
) Shhreiztet, ihr Brüzder, Fräf: e r nan, jchreistet, ihr Brü-der,
Ihrei-tet, ihr Brü-der, hi—
ser
= a aan!
ſchrei-tet, ihr Brü-der, hi:
SIESSEIEeE
— —
ſchrei-tet hi-nan, ſchrei-tet, ihr Brü-der, nie bi- nan,
nan, Iihreitet,_ ihr DBrü = der, hi: nan,
fchrei-tet, ihr Brü = der, hi=nan,
—
ER Barren.
| ner 7 — —
— Sees Damm man: Bann nn
fräf-tig, ihr Brü:= der, hi-nan; ſtark
nan, kräf-tig hi-nan; ſtark
| fchrei : tet
— tet bien
kei ätet tet 2 EN | En tig bi-nan; RT it
iſt der freize, rüsfti- ge Mann, flark, Brü⸗-der,
BR SR Te ek —— CR,
| Ssersssss — — a
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der freize, rü-ſti-ge Mann, ſtark iſt der frei-e, ber |
RE. —— \
== ——— Irre —— — — —
Zu — ee ee rn nn fe —
frei=e, ia freize, rü-ſti-ge Mann, jtark, Brü:der,
art j\ der PraND,
Le -.. or |
— — —
tü = fti=- ge Mann, ſtark it der frei = e,
Brscn ner |
ni ne —[ — er
Ss: —erssener ne =
stark ift der Mann, Stark ift der frei=e, der frei=e,
76. Schwertlied.
Kräftig, mit Begeifterung. CM. v. Weber.
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es: u SSessS: 2 Zee:
mer, Ei Cr rn — mer Baar Zu — — — —5
Be, — Yy= m a ati
1. Du Schmert an mei=ner gin:fen, was
2. Mich trägt ein wack-rer Reiter, d'rum
3. Sa, gu = te3Schwert, frei bin id, und
4. Dir hab’ ich's ja et = ge=ben, mein
f 5. Zur Braut = nachts Mor E gen = rö=the ruft
EEE RETTEN day ae u Nele &
Se Pest
BI aan Sn 0 18 0 ER A A Di a" ET, at Kr N
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— 5 —« ER — ra — — a — A
— Sue = zero.
— er ke:
foll dein heit» res Blin-ken? Schauft mid fo freund:-lih an,
blick' ih auch fo hei = ter, bin freizen Man:nes Wehr
lie- be dich herz = in = nig, als wärſt du mir ge=traut,
lich =te8 Ei = fen =» le: ben. Ab mäzren wir ge: traut!
feit:lih die Trom » pe: te. Wenn die Ka - no ⸗nen ſchrei'n,
ugs Nee I
Bere
—
hab’ mei-ne Bu / nr hur-rah! A — hur-rah!
das freut dem Schwerte ſehr, ” "
als ei-ne lie- beBrgut. * *
Wann holſt vu dei-ne Braut?
hol' ich mein Liebchen ein!
Ne
ZZzz= —
—
/
77. Das Lied.
Fr
Sen
2
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Kräftig und bewegt.
1. Die ein ftol=zer Ad-ler ſchwingt ſich auf das Lied,
2. Was der tief-ſten See:le je Er = quif=fung beut,
p3. Al:les Zar:te, Fa ne, was die Bruft be = megt,
FF |
BD ze: —— — Se:
Dei — —
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Er — — er —— ——
daß es froh die See = le auf zum Hm: BR zieht.
Al: les Gro-ße, Ed = le, Treu’ und Ci = nig = Eeit,
— M =: Ted gött-lich Ho = be, daS zum Himz=mel trägt:
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Br in un: m Bruſt bo : br beil’= ge Auft,
Lieb’ und Thasten = drang mef-fet der Ge :jang.
Al-les das er = blüht jreu-dig aus dem Lied,
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Da — — — ⸗o ner —9--— —
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Weckt in un-ſ'rer Bruſt —
Lieb’ und Tha-ten-drang wecket ver Ge—
Al-les das er- blüht freudig aus dem
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er — — 5 ae = 2 — — —
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wedt in un-ſ'rer Brujt bo = be, heil’: ge Luſt.
Lieb’ und Tha-ten-drang wek-ket der Ge = jang.
das, ja das er» blüht freudig aus dem Lied.
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vuſt, in in un— —
fang, ja Tha⸗—ten—
Lied, ja daS er
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Wachen forg-fam
neu=sen Gie-ge? = glanz!
Ba = Yo = net= te
78. Laßt marfdjiren.
Sräftig und markirt.
« noj=jenjhirmtvas Haus,
2. Scheu:et kei-nen Waf:fen -
3. Ta:pfre Schweizer al’ zu Hauf,
4. Ba:ter : land vol Muthbund Mark,
aus!
auf!
ſtark!
Kei-ne Zeit
Laßt hell-auf
Mit den al
Recht und Frei -
Pre — ſtellt die A
Maf: fen=tanz, ſchafft euch
zu Hauf, —
Muth und Mark, biſt du
Kei-ne Zeit it zu ver:
Last bell:zauf die Trommeln
« ten Schladht-pa= "
Recht und Freicheit wird dih
- beit mird dich
Fr. Rüden.
pflanzt die
biitt du
it zu ver⸗
die Trom⸗meln
ten Schlachtpa⸗
le = = = ren, fohlägt der Grb:feind an das
rüb = = = ren und Trom= pe = ten jchmet = tern
nie = = = ren im: mer vor-wärts! Friih vor:
ten. mu &. fein, Schlag ta =. ‚pfer
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Salbhor. mf EL:
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‚Schwert. [Be die
drein. (Ale Män = = = ner laßt mar = jchi - ren, ſvon der
an! was die
drein! Al: le Män-nerlaßt mar = jhi - ren, — iſt
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‚ Gren = ze fei be = mehtt,
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Daf - fen tra - gen kann, \ al: le Män:ner laßt mar:
Sieg undEh - re dein,
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Das Ruͤtli. A. Auflage. 13
Arch
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79. Das deutſche Lied.
at Kraft und Feuer. J. W. Kallivoda,
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— IE u —⸗⸗ * 3
— = Zemunes an:
1. Wenn jih der Geiſt auf An-dachts-ſchwin-ſen zum Kim-mel
2. ©r:bleishen al’ die klei- nen Ster=- ne der Kindheits—
3. Und lo:dernauf des Kam:pfes Flam:men in bei: em
4. Das deut-ſche Lied aus — Her: sn quillt ſtark und
—
— — — = — DE) —
—— — — — — ET |
Er EEE a 20 — ui Pr + -9 —— ——
— = 5 — “1
Sehr zw Eis — — — =
hebt, durch Er-den⸗nacht zum Licht zu — — die See = le
nacht, und fün- det Mor-gen-roth von fer - der Son = ne
Brand, wirfchaasren musthig uns zu = jam:men fürs Ba = ter
u frei, beſchwingt die Freuden, heilt die Schmerzen, jchafft Ju = gend
Se m meer Bu
* Pepe — — — Sn
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firebt: dann fühlt die Bruft ein bei » lig Drän-gen, dann
Rradt: dann fühlt die Bruit ein je : lig Drän-gen, dann
J ne Bruft ein mäh = tig Drän-gen, dann
Mas nur die deut= jche — mag — gen, was
— = = a — Bei
en
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Dann fühlt die Brujt ein bei-lig
fühlt die Bruftein hei - lig Drän-gen, das aufwärt3zieht, dag
fühlt die Bruftein fe» lig Drän-gen, das Lied er:blüht, das
fühlt die Bruftein mäd:tig Drän-gen, die Freiheit glüht, die
nur die deut-ſche Bruft mag drän=gen, es wirdzum Lied, es
CTeSsc.
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Dran = gen, dannfühltdie Bruftein hei - ig Drän - gen, dag
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Lied er-blüht, und es er = tönt, und es ertönt, und es er
Frei = heit glüht, und eS er=tünt, und es er=tönt, und es er
wird zum Lied: drumtö » ne fort, vrumtö=ne fort, drumtö= n
—
| auf = märts zieht und e$ er-tönt, und es er-tönt, und es er
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Ba TV ne en A
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und es er
auf-wärts zieht;
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en — — — — —
EB 1 en — GERNE RR: RT Di: — —
tönt in ern-ſten Klän-gen das deut-ſche Lied, das deut»
tönt in inn’:gen Klän:gen das deut ſche Lied, das deut: ih
tönt in Feu-er-klän-gen daS deut:jche Lied, das we cut vol |
fort mit emw’:gen Klän:gen, du deut:jches Lieb,
4 [+
Fee —
ar
— — — __ — —— —
er: — — MuNnd
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| Lieb, und es er-tönt, undes er=tönt, und es er=tönt in ern:jten
) Lied, und es er-tönt, undes er-tönt, und es er-tönt in inn’-gen
\ Lied, und es er=tönt, undes er-tönt, und es er-tönt in Feuzer:
Lied, drum tö= ne fort, drum tö-ne fort, drum tö-ne fort mit em’:gen
a
—— — — —
| f
Ss —
Klän-gen das deut-fche Lied, das deut- che Lied.
| Ben das deut:jche Lied, das deut-ſche Lied.
klän-gen daS deut-ſche Lied, das deut-ſche Lied.
Klän-gen bu deut: ſches Led, du deut— *
ES ——— Lada —
—_— —4-1-9— Jg —T- ®—- 27 =
Brzehe [2 u. =Z- Sr ner =
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80. Ausmarſch.
In freier Bewegung. N Volksweiſe.
777 — — *
— NE Fe ee! 0 —8 En >
— — RE —— 0.20 — gr
Yeah
(f) 1. Ba: ter : land, ib muß mar - RE Pa = ter-
(2) 2. Nun a : de! Fahr’ mohl fein's Lieb:hen! Wei - ne
(pP) 3. Nun a = de! Herz:lie » ber Va-ter! Mut-ter,
(f) 4 Es iſt noch ein Auf er = Elun-gen mäd: tig
(9’8.:D we ke Trom:pe =: ten ſchal-len und die
EEE ER NE SER SER ER A RC
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— een Ser
land, du machſt mir Muth! fMei:nen Säa-bel will ich ſchwin-gen,
nicht die Aeug-lein roth, mf trage die-je3 Leid ge=bul=dig,
nimm’ den Ab:jchieds:fuß! f Für das Va⸗-ter-land zu ftrei: ten,
mirdurh Herzund Sinn: ff Rehtund Frei-beit heißt das Drit- te
Trom⸗meln wir-beln d’rein. Fah-nen we-hen friſch im Win-de,
— s»__s — 8 os —# —#-
= — ———
mei-ne Ku⸗gel, die ſoll klin-gen, Fgel-ten ſoll's der Fein = de
Leib und Le: ben bin ich ſchul-dig, Fes ge-hört zum Er = ſten
) mahnt es mich nächſt Gottzum Zweiten, dab ich von Euch ſchei- den
und es treibt aus Eu-rer Mit: te mih in Tod und Schlach-ten
Männer ſchaa-ren ſich ge⸗ſchwin⸗ de, jetzt muß es ge-ſchie - den
| Blut, gel-ten ſoll's der Fein:de Blut!
Gott, es ge=börtzum Er: ften Gott!
muß, daß ih von Eud ſchei-den muß.
\. bin, mid in Tod und Schladten hin.
fein, jetzt muß es ge-ſchie-den jein. (ALL Schluß Vers 1.)
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31. Hör’ uns, Gott, Herr der Welt!
“ Mit Ernft und Würde, E. Mehul.
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1. Hör’ uns! —* ee Welt, De ih Al-les beu—
2. Herr, un-ſer Gott, ſteh' uns bei in Gna—
3. Herr, un-ſer Hort, dem wir feſt ver-trau:
——— f 1 a DR — p Ar SZ N
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Ester ee seele =
get, gieb un:jerm Bun-de dein Ge:deih'n! Seg-ne % Land,
den, wenn unsjernSerd ein Feind be- droht. Bit du mit ung,
nen, Frie-den und Ein-tracht laß ge-deih'n! Seg-ne dein Volk
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"das uns er = zeu = get! Auf dei-nen Shußbau'n wir al : fein!
wer kann uns ſcha-den? Stärk' un-ſern Muth bis in den Tod!
in al-len Gau:en. * dei: NIE Ben Sion hau mu iWinn wir al: lein!
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82. Bas deutſche Lied.
Krüftig bewegt. Wilhelm Speidel.
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1. Was ift e3, was den frei-en Mann mit Muth und Kraft er—
2. Was ift es, was den Sieg verſchönt, wenn küh-ne That den J
3. Was iſt es, was er= hebt die Bruft,mit Lie- be, Won:ne,
4. Was ilt es, was vom Do-nau:jtromfroh grü- Bet bis zum
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cresc.
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fül- len fann? Mas nr ‚ daS ein Herz durch-glüht, wen
Hel= den frönt? Was it es, fag’ und fing’ es laut, was
Him-mels-luſt? Was iſt es, mas die Freu - de bringt, wen
Köl- neredom? Was it es, was vom Belt er=-jchallt und @
cresc,
| Ei = jen Krie-ges - fun = fen jprüht? Was iſt
’ mit der Frei-heit uns ver-traut? Was tft
uns ein Feſt mit Glanz umjhlingt? Was iſt es,
an den Al-pen mie = der: hallt? Was iſt es
—
—— 2 +51), — FR
Gott uns gab dem Feindzum Trutz und Spott?
land mit Su: bel zieht ein Frie-dens-band?
Alt ver-eint mit Him-mels All: ge - malt? — ho⸗her, fro⸗her
Meer ſo ruhm-voll klingt wie Preis und Ehr? Das iſt ein fro:ber
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PREISER
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Klang, ein Lied,ein ed= ler, deut-ſcher Gang;
] das iſt ein ed=ler,Sang; drumflinger al-le
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Klang, ein Lied, ein ed-ler Sang; — finger al: Ile
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1) d'rum Eing’er al: Ile Weltent:lang der deut = ſche
Welt ent-lang
= Chor.
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Sang, der mächt'ge, der deut-ſche
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2.22.28 POER BEUE — 2
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83. Schweizerdegen.
In friſcher Stimmung.
Volkslied.
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—
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1. — ein Haus zum — jer = De gen,
2. Sit fein Bolf fat al = JTer = we = gen,
{ 3. Zmei-und = zwan =» zig Shil - de bili - Ken,
(f)4. Al, die Wehr und Waf: fen ee
5. Mo in Pän = dern, frei ge
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—— — Pen: — — — ee
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⸗
lu-ſtig muß die Her-berg ſein; denn die Trom- mel
das da nicht ſchon ein-ge-kehrt, und der Wirth |
von dem Gie = bel meit zu Thal; Zeug:und Ban =
jte= ben auf von Thal zu Thal; hört, es klingt
und in alt -ge— «ter Stadı ——— zer = berz
at
B sr —— —
—— —— = 3 ee. A —
rue
— ei DAR:
Bir — u — —
|
Schmwei-zer = de = gen hat den Ein-gang nie ver = wehrt,
ber =» ren Si = Ben bar:rend in dem bo=-hen Saal,
Schwei:zer - de = gen, hört, e8 fingt der al: te Stahl!
| fpriht den Se = gen, = Ye Wirth ſchenkt Ro-then ein!
| Schmwei:zer = de - gen die ge = mei = ne Herr:fchaft hat:
— — HERREN — — =
= er De Ir
mf ers - - = cm - - - d J N
F kom! men die Gä—-ſte, ſchön Wir:thin,jfie lacht, fie bat ſchon
bat dann die blu-ti= ge Ze = he ge: madt, daß die Frau
lau:fchend, bis jauch:zenddie Mut = ter fie ruft, und von den
(M)Thutibm gesnug und er:probt ihn ver = eint, - bei: fer, das
(p) Da ift die Mutzter, fo hold und fo fein, (f)ladht fie? fo
San rn _—— — —ñ — n
cres—ceen - do
2 EN Bat.
fe FI une — —
From a nn —— -PESYU SU
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Be en en ren Pre ze
0 0 — — — ——
III ——— | m un a nr en Be nenn.
man= chen zur Ru: be - ge - bradit!
Mir - thin wor Freu⸗den he - lacht!
Schil-den er: Elin: get die Luft! Das zweite Mal mit voller Kraft.
‚Müt- ter: henladt,al$ eg weint.
wird's Frau Hel-ve-ti-a jein!
— nn a nn ne oo m Sr nen —
DE RR NER AN OR NN ERSERTEER
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84. Ber Freiheit Schlachtruf.
Feurig und ſtark. Methfeſſel.
—
— — — ep re er
— — —
1. Der Gott, der Ei-ſen wach-ſen ließ, der —
2. DSchmweiz,du heil’:ge8 Ba =» ter- land, o Schmei-zer
3. Laßt brau:fen, was nur brau=fen fann, in hel-len,
4. * me: ben, waönur me: hen fann, Stan:dar = ten
% — — ——
Börse m en.
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Ser = ie
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= = Knech— te, d’rum gab L Sä- bel, Sämwerturb Spieß dem
Lieb’ und Treu:e, du bo = bes Land, du jchö= nes Land, wir f
lich = ten $lammen, ihr Schweizer al: le, Mann für Mann, zum
weh'n und Fahnen, mir we Hi en uns Mann für Mann zumf
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Br jet: ne Rech— te: d'rum gab er ihm den küh— ———
ſchwö-ren dir auf's Neu-—e: Dem Bu-ben und dem Knecht die Acht, del
heil'-gen Krieg zu: fam:men! Und hebt die Her-zen him-mel-an, un
Hel:den: to = ve mah:nen! Auf, flie= ge, ho-hes Siegs-pa⸗nier, vo
| i in ur — 24 N —— ——
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Zorn der frei:en Re-de, daß er be—⸗ſtän-de bis auf's
näh = re Kräh'n und Ra-ben! Go zieh'n wir aus zur Frei-heits—
bim= mel - an die Hän-de, und ru-fet Al:le Mann für
an den Füh= nen Reichen! Wir ſie-gen o=der fter= ben
Je he has ®£] —— ——
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Blut, bis in den Tod die Seh = de, daß er be-ftän-ve
Ihlaht, und wol: Ien Ra: de ba = ben, fo zieh'n wir aus zur
Mann: Die Knecht-ſchaft hat ein En = de, und ru-fet Al: Te
bier den fü = Ben Tod der Freien, wir fiergen o=der
A A A A —
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73°, WE Wr ‚ins (sun merken vu ——
= I. Bene — * — — —
ee ara er
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bis auf's Blut, bis in den Tod die Feb : de.
Frei:heit3:{hlahtund wol : len Ra = de ha ⸗ ben!
Mann für Mann: Die Knechtſchaft hat ein En 2 de!
iter - ben bier ven fü = Ben Tod der Frei = en!
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85. 's Schwyzerhüsli.
Ziemlich ſchnell. Vollsweiſe.
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1. 's iſt im e Dorf vor Zi-te, ibierz'mig,e Hüs-li
2.'s händ d'Lüt = fan=ge zan-ke faſt im e jed-re
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RE RS ee
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fi, ver-ftreutuf al: le Si⸗-te viel Hüs-li groß und
Hus, wer nu hat mö=ge g’lanzge, het gjagtben Unzdre
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* =: — —
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(Sem: s—s--]— — — —
——— 7 mi SE.
li. 63 jtoht am Hüs - li a’mo=let unda’ichriebe mit e⸗
us; nur i dem hli=ne * li lost All's no ee e 4
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Anmerkung Die Melodie des x oliſatzes fann auch von einem Zenorifte
vorgetragen werden.
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| Zutti. | | N
1 Ri - I Na Een) .: TREE)
== SE Be ee
ers upper
en ‚Das on &: nannt zum Schwy:zer- land, das
— ess.
N N SEN
rege
Er ern — ———
Hör 1
ftobt n G©ot = te Hand!“ Das
s nimmt Mänge je unb’junne
Im Zorn e fürig Scit;
Wie bald wär's Dorf verbrunne,
Doch er denkt nit fo mit.
Verfolgt wird do ji Nochber
Und ſchücht nit Mord und Brand.
Das Hus genannt u. f. w.
4.
Het's da und dört e Gluſſe
Uf's Hüsli ane treit;
3 het Mängem mwölle gruße,
. Me het em ''s Biß aglleit;
Het's au e bißli 9 facklet,
S war doch nit he zum Brand.
Das Hus genannt u. j. w.
- Das Hüsli z'mitzed inne
Het nit e malno g ſchwärzt;
Me meint, es könn' nit brünne,
Wenn's Dorf au z'ſemme ftürzt.
Me weißts ſchier gar nit z’fafle,
"Woran das eine mahnt.
Das Hus genannt u. ſ. w.
—
J
—
Ihr wüßet, was das Mährli
Una’fähr z'bidüte bet;
Es faſſet's Mänge währli
Erſt, wenn er's brünne g'ſeht,
Wenn's zſpot iſt ſcho zum Löſche
Und 's Für nimmt überhand.
Das Su genannt u. j. w.
*;
li:
Drum ſollt halt Niemand zanke,
Mer i dem Hüsli wohnt,
Und Gott vo Herze danke,
Daß er üs eister jhont.
Mer ohne Gott will huſe,
Chunt ficher z'letzt uf d’ Gant.
Das Hus genannt u. ſ. w.
8.
Mit Gott fünd a ge huje,
Und lönd e nand in Fried;
s hunnt Alles beſſer uſe,
Und anders git's es nit;
Und Gott i Ruh' und Friede
Grhaltet 's Vaterland.
Das Hus genannt u. |. w
EA We. HE En a mV ET. et Fe } - a ET w
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86. Auf der Kirchweih zu Schwyz.
Kräftig und markirt, aber nicht zu raſch. Ph. Tietz.
Be —
1. Wack'-re Burſchen, Schwyzer Bur-ſchen, kommt her = bei, und
2. Herr Joſt Re-ding, un-ſer Hauptmann, ſoll uns füh-ren
3. Un⸗-ſſre Vä-ter wa-ren Hel-den, ſtark im Feld, zu
RT Ä | N A N x : N
RM BE 1 0 nl a de a Ta EEE
—— — — a
elf [eh
laßt den Tanz! Der Feld - haupt:mann hat ge = ru = fen, laßt |
in die Schlacht wi - der un: f’rer mädt’:gen Fein - de tau=]
Hau = fe Shliht. Hei, der Feind, der foll’3 be =» fom=men,fchlecf
die Dir: nen fteh'n im Kranz! Fer: ne Bo:ten find ge- Äh,
fend = fa = he Krie-ges-macht. Seht da3 Banner raufht imfl
ter find die Söh-ne nidt! Un: fre Thä-ler, un = freih
kom⸗men, an der Gren=ze fteht der Feind, wack-re Burfchen, Schwyzer
Win-de, mächt'ger noch als Gei-gen-klang, „ 9
Ber-⸗ge, laßt uns ſchü-tzen treu ge-ſellt,
J * — — = Fr re he
N
— en.
Ga u — — ee Bm — — —
— — —
Bur-ſchen, greift zum Schwertund kommt ver-eint, und kommt ver-eint!
Bur-ſchen, ſtim-met an denschlachtge-ſang, den Schlachtge-ſang!
Bur-ſchen, greift zum Schwert und kommt in's Feld, und kommt in's Feld!
| N |
EN Er N ENGEN
E .5-7- * ——— een: >
1] |
| >
eurer —
ee — mem, mer Fur
Wack'-re Bur⸗ſchen, Shwy:zer Bur =» fehen, greift zum Schwert,
MWad’:re Burschen, Shwy zer Bur = jchen, jtim » met an,
1 Wad’: re Bur:fchen, Schwy-zer Bur = chen, greift zum Schwert,
* — — nu F —
—— — ——— —
RE ENDE NEM Rn
‚Pas Rütli. A. Anflage. 14
| fiamm! Es mogt undraufhtdas Ho = ge» fühl im Bu - fen
Geift, der in des Le-bens Tie - fenjchaut, und, lä = gen
feft, noch ging die Frei=- beit nicht zu Thal, noch wärmt ihr
| Strahl, vom al = ten Stam-me jung und frifch, zieh'n wir mit
| SER DEE — Di sD IR
SH — —
ee ee
}
ee _
Kae 1
esse
wie der Brandung Spiel am jtar = fen Fel- jen-damm, am
wir von Naht um-graut, hinauf zu Sternen meist, hin—
mil = der Son-nen⸗ſtrahl den Sohn, der fie nicht läßt, Den
| Win-kel-ried zu Tiſch im gro= gen Helh-den-ſaal, im
ſtar-ken el: jen = damm.
auf zu GSter-nen meist.
Sohn, der fie nicht läßt.
gro = Ben Hel = ven = faal. S. Soll
ET,
DEE 0 nn —
88. Baterlandslied.
Fenrig. J. G. D. — sen.
4 — = Kur S
| 1303 RT |
* ee Er — —
ren Fe —
* Herz voll Muth! Blick voll Gluth! Arm im Strei-te brav und gut
2. Horch, es ſchallt durch den Wald, durch die Ei-chen grau und alt.
3, Ster⸗nen⸗ſchein bricht her-ein; laßt uns Al - le Brü-der ſein
| 9: — ER Er DI LIES
Besen —
BERNER
nee nn
Kühn ent: flammt Al: le-fammt, wer von Her -» mann ftammt!
a das glühbt un: jer Lied, weiluns Ju = gemd blübt.
\ - land, _ fü Bes Band, führ' ung Hand in Ham!
wie,
ze:- Bun. _d_Md_- 0 0 —
— e —
— — 99 —
——
Lebhafter.
BR
Ä Busse ==
Gozo
1.2.3. So in lau IE a0 db Dre) Brüder, ſchwärmen wir nah Hau
INNNN NN:
ee
E= 22 S-ur
me — IE
—
| N rf | N ei N
—
—
Seesen
Starf und frei, gut und treu un=fre Loo = jung jei!
ee ——— N
89. Die Wacht am Ahein.
Lebhaft und energiſch. Er Wilhelm.
f — er > 3 see
enger aeg
J — == men
1. Es braust ein Ruf wie Don = ner-hall, wie Schwert-ge—
2. Durch Hun-dert-tau-ſend zudt es fchnell,und Al = ler
3. Er biidt hin:auf in Him-mels-au'n, va Hel-den—
4. So lang ein Tro:pfen Blut nody glüht,nob ei = ne
5. Der Schwur er⸗-ſchallt, die Wo - ge rinnt, die Fah⸗-nen
— berese.
A
ee Rue OR TE ET.
fr Gries e.sze:s N
tr Her
fire und Wo - gen-prall: zum Rhein, zum Rhein, zum frei » en
Au: gen bli= Ben hell; der Schwei:zer bie = der, frommund
vä= ter nie = der=fchau'n,und ſchwört mit ftol = zer Kam-—pfes—
Fauft ven De = gen zieht, und noch ein Arm die Büd je
flat:teın hoch im Wind: am Rhein, am Rhein, am frei: en
, s = — 1— N N Na
ea N ar ne ST
Y —— Herren gs = Men
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Rhein!wer will des Stro-mes Hüter — Lieb’ Ba: ter-
ſtark, be - jhüßt die heil’ = ge Lan-des-mark! Lieb’ Ba: ter:
luft: Du Schweiz bleibit frei wie met = ne Bruft! Lieb Va-ter—
fpannt, be = tritt fein Feind hier dei-nen Strand! Lieb' Bas ter:
Rhein,wir A: Te wol - len SHü= ter fein! Lieb Ba: ter⸗
albchor.
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Kluft vom mächt'gen Sturz der Wo-gen; doch drü-ber in be—
wild auch wo-gen hin und wie-der, da = rüs-berſchwebt ver—
land er — len un-ſſre Lie-der; uns zieht vomfern-ſten
| 7 — gebunden
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ſöh-nungs-mild der hei-tre Kranz der Lie = der. So
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glüh’ aus je-der Bruſt ber:vor, vu beil’-ge Lie = der:
al = le bohmill - fom=- men hie, ver Hei-mat äd :
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Söh = ne, ver-bun-den durch die Har-mo-nie der
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be= gei = ftert rauſch' es: „wirfind von Ei: nem
durch Har = mo nie der Her-zen und der
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91. Mein Heimatthal. }
Mäßig. Ludwig Liebe.
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1. Hoch vom Him-mel dro-ben fällt ein aold’: ner Schein auf die
2. Wenn das Klo-⸗ſter-glöcklein ichlägtum Mit ter: naht, hab’ ih
3. Wenn der Hol-der blüh-te und die Am = jel fang, wenn am
4. na —J fa = ben wir noch % am grü-nen Rain, wenn der
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Gr - de hin mir in's Herz hi-nein. Am Ge-bir-ge drü-ben
tau = jend-mal an mein Lieb ge-dacht, an den Rei-gen-tanz ung
A = bend hell dann die Glok-ke Hang, wallt' ih glück-lich mit ihr
Ku = fuf rief aus dem — hen Hain. Aus dem — — ſah des
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ſtrahlt es hell und licht, - ber mei: ne Thrä-nen trock-nen
am die Gie- der all, die da trug zu mir der Wieder.
Hand in Hand um-her, ac, meinHerz,mein Herz wird mir ſo
Da » ters wei— Be3 Haupt: Al: les, Al: les it mir nun ge⸗
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D du ſchö-nes Thal, du mein Hei:mat:thal, jäh’ ich
raubt. Soli.
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92. Schwur Freier Männer.
Kräftig und bewegt. Nah Mendelsjohn=-Bartholdr
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/ 1.2.3.4. Es heult der S —
Es beult SR: e3 braust das Meer, mag rings ve
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bob und behr, das Da - ter = land treu zu ret = ten;
Feigen Heer Sich jheu'n vor Gramund vor Sor s gen!
| ihr fen!
um uns ber, d’rum frisch, Mänener, ge: trun =
In un-ſern A = dern jauchzt die Luſt, jauchzt die Luft;
ob: gleih der Wüth-rich dräut und fchnaubt, dräut und ſchnaub
Uns freut Ge-fahr und Stur-meS - drang, Stur- mes:drang,
Dann mor-gen auf, dasSchwertzur Hand, Shwertzur Hand,
an, SE N | TEN N
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= — — — =: =: Ser El
wir frei = en — wir — die — — — * kühn ent:
ob U: len er auch das Herz geraubt, wir, wir ſprengen ſei-ne
wir woll'n beim fröh - li = hen Be- herflangtreu aus-har=ren bis zum
bis * be-freit un-ſer Va-ter-land, und der Feind zur Höll' ge—
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* Es gilt, es gilt! Die Hand an dasSchwert ge-legt, wenn
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95. Schwyzer Heimmch.
Langſam. Volksweiſe.
1. p Herz, mys Herz, wa- rum jo trusrig? und was ſoll das
2. pp Was mer fehlt, es fehlt mer Al:les! Bi jo gar. ver:
3. f Ab, i d'Hei-met möcht' i miesder, .a = ber bald, du
4. p Rei» ne bet iS lieb bie uj=fe, Keine git mer
5. mf Herz, mys Herz, i Got= tes Na-me!'s iſt es L9—d
| * und Weh? 's iſt fo ſchön i frem-de Lan-de, Herz, mys
| lo - % bie! Sig es ſchön i frem-de Lan-de, doch es
Lie = be, bald! Möcht'zum Aet-ti, möcht' zum Müet-ti, möcht' zu
FE (i d Hand, und kei's Chind— li will mer la-che, wie da—
gib di den! Will der Herr, ſo dan er bel=- fe, daß mer
cresc. ——
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dim > F => nen:
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‚Herz, was fehlt ver meh? 'silt jo fböon i zen e de San: de,
Hei: met wird es nie! Sig es ſchön i frem-de Pan= de,
| Berg und Fels und Wald! Möcht' zum Xet » ti, möcht’ zum Müet: tt,
heim im Schwy:zer:land, und kei's Chind-ſi mill mer la = ce,
bald im Hei: met ſy! Will der Herr, jo kann er hel = fe,
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Ve cz — — 37 —
dim. e rit
— —— — —— —
doch es Hei- met wird es nie!
möcht' Berg und Fels und Wald!
wie -heim im Schwy-zer- land.
daß * bald im Hei-met ſy.
dim. e rit.
| Das Rüti. 4. Auflage. | 15
5
94, Das Heimatland.
Con moto. F. Abt, arrang. €, Schuyder. 1
Und ſo lang ich noch jauchz', mei-ne Freud' auf der
2. Und fo lang ich noch lieb’ in der Freud' und im.
Cangjamer 3. p Und fo lang id) nod) bet’ aus der See-le mei
4. Und fo lang ih noch leb', mei - ne Hab’ und mein
Meer
— — — —
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Melt, muß auf dich, ja auf dich und — ge: Kteit, o du
Reid’, in der Fern' und da— beim bleib’ich treu dir all’ Zeit, o Du
Fleh'n, jteigtfürdich zu dem Herrnund er wird mich ver:fteh'n, o Dug
Out, fmei: — ich — mei: —— o bu
— NR zur. —
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—⸗⸗ —
berr = li = bes Land, du mein Pe mni⸗ ſches Can, o du Schweiz, wie ich
theu-er-ſtes Land, du mein bei = mi⸗ſches Land, o du Schweiz, kei⸗n
glück— ches Land, du mein hei-mi-ſches Land, o du Schweiz, hü⸗t
frei = e = jte3 — ar mein hei - mt: —— D du Schweiz, wie it
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— — ter'm Him-mel mehr fand, N)
Macht kann zer» rei- Ben das Band, o du Schweiz, fei- ne
D
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du Schweiz, wie ich
Gott dich mit lie- ben = ver Hand,
du Schweiz, hü - te
| feing un» ter'm Him- mel mehr fand,
du Schweiz, mie ich
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EN — — —— ss Ih
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— Se — — en.
‚ fein? un = ter'm Him - mel mehr fand!
) mas fann zer = rei= Ben das Band.
Gott dich mit lie= ben = der Hand. 3. Oſer.
keins un: ter'm Him= mel mehr fan.
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95. Mein Herz ift im Hodland.
Sehr lebhaft und beitimmt. A
1. Mein Herz ift im — — — nicht hier, mein
2. Fahr' wohl du mein Hochland, fahr' wohldu mein Nord, du
1 mf 3. Lebt wohl ihr Ge-bir-ge, hell glän-zen-der Schnee, lebt
| » 4. Mein Herz ift im Hochland, meinHerz ift niht bier, mein
A
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ce EL EN = —
Herz ift im Hochland, mein Hochland bei bir! Da jag’ ih das
Hei:mat des Mu-thes, der Ta-pfer-keit Hort.mfDoh wo ih auch
mohl,grü:ne Thä-ler, du tief:blau-er See. pLebt wohlihö=ne
Herz it im Hoch-land, im — ne vier, Er jag’ ih das
Roth: wild, da — * * Reh: mein Pe er im #
wand’:re und wo ib aub bin, nahden Ber: gen des
MWäl: der, leb' mohl, wil : ve Hut, f ihr tür -zen= den J—
—A da folg' ih dem Reh: mein Herz iſt im J—
rcres.,
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Hod:land, wo = bin ih aub geh’. 3 Ib.
Hoch-lands ſteht all» zeitmein Sinn,
Bä: che, du brau:fen = de Fluth. Freiligrath, nach Robert Burns. r
Hoch-land, wo = hin ih auch geh’! 3
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96. Lieb Heimatland, ade!
Etwas bewegt. — er
| Bee, 2 ALNREN — — — Er PB:
— zent — Faweı un we — —
nr u a;
1. Nun a = de, du theu-res Hei-mat-land! Lieb
2. Wie du lachſt mit dei-nes Him-mels Blau! Lieb
3. Du be = glei: teft mid, vu fla = rer Fluß, lieb
a —— N a —
— — = Wer N IR eu
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dim. PP mf
— en a —— — ern
Hei-mat:land, a = de! ES gebt jet fort zum fer=-nen
Hei-mat:land, a = de! Wie du grü= Bet mich mit Feld und
Hei-mat-land, a = de! Bilt du trau-rig, dab ih man:bern
dim. PP mf N N N
BEN. ;0 \ Be
ss
| — Dur, Joa —y 9 — 9 8 —e —9 — a — 1 ——
Fre
hr Soli. Wiederholung Chor.
» —8 Kid pP mf eresc.
SERSseHrssescssss
ee we, fo Pe 3 Se
a Ba ru Bee
Strand, lieb Hei-mat:land, a - de! Und fo fing’ id dann mit
Au’! lieb Hei-mat-land, a- ve! Gott meiß,zu dir fteht
muß? lieb Hei:mat:land, a = de! Bon dem mooſ'gen Steinam
> Wiederholung Ehor.
Sesreerer er Ken
Me / aa Pay — — u
ER 55 A an, en A a * de, ah u — «RX ran
FE RABEN IS EEE, Ra A — — ER
RUE TOT REDET TEEN Fin Ta ARE RE TEEN ARE ——
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fro-hem Muth, wie man PEN get,mennman wan'dern thut, lieb |
jtet3 mein Sinn, a =» ber jeßt zur Fer: ne zieht’Smichhin, lieb
wald’-gen Thal, ab, da grüß ih vih zum letz-ten Mal, lieb
—
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See zen.
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dim. pp
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FUREr an
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E33 7 Bmey Sand) Bram) ma Gar mama | Dumm)
97. Heimat, ade!
Gehalten. Be Volksweiſe.
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— — ——
1. Heut muß ge= fohie- den jein, Hei-mat, a = de!
2. Deinaub im fer= nen Land, Hei-mat, a = de!
3. Die mir fo Die: leg gab, Hei-mat, a = de!
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Treu und herz- in = nig:lid, o ſü-ßes Lieb'!
Dort an dem Klip-pen-hang, o ſü-ßes Lieb’!
Man: che wohl warb um mid, o füz Bes Lieb’!
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Tau : ſend⸗ el ben? ih dein, — mat, a: —— dei-ner in
| bleib’ ib mit Herz und Hand, Hel:mat, a = de! hö= ber als
_ Reicht mir den Wan - der - ftab, Hei:mat, a= de! Trennt unsaud
Tau: fend-malgrüß’ ih did, o fü: Bes Lieb! Hab’ ich doch
tief ih oft ſtill und bang, o fü: Bes Lieb! Fort von dem
treu a = berliebt ih dich, o ſü-ßes Lieb! Mö:gen fie
A —— p dim. |
p | — —— Pers EN be
H —— a Wer: os u mi mrseanen Te
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ss: — Ser SE
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seen: — —
| ee — wr Bere —— — — — —
| Luft und Schmerz, dei = ner in Ernſt und Scherz, denkt ſtets mein
Gut und Geld preis’ ib in ale ler Welt bei: mat= lid
Land und Meer, iſt mir da3 Herz ſo ſchwer, dent’ ih der
man: he Naht ſchlum-mer-los zu = ge=:bradt, im-mer an
wil-den Meer, falib ift es, lie = be: leer, machtuns das
Und:re frein, will ja nur dir al: lein Le-ben und
N langjamer .
BE ee a ri Te Nr ra
| 5: EZ
Haus und Feld, Hei-mat, a =: del
Wie = der = kehr, Hei mat, a = Del Wers 1-3 veutices Volkslied,
on] Vers a—c iriiches Volkslied.
Lieb! Robin Adair.
| treu = e8 Herz, Hei: mat, a = de!
dich ge=-vdaht,o fü = Bes
Herz So fchwer,o fü: Bes Lieb!
Lie = bemweih’n,o fü = Bes Lieb!
an
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— Wer — — — —— FREE SEN —— en — NEN,
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Nicht zu geſchwind. B. Bogler. \
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Se Te Te 115[—
E = — — Fr ei
1. Friſch auf, friſch auf, dvufhmwei-zer Mann, fo lang dein Arm ſich J
2. Friſch auf, friſch auf, du ſchwei-zer HerzZ, das Au-ge blik-ket J
3. Friſch auf, friſch auf, du ſchwei-zer Blut, durch-drun-gen von der J
4. Friſch auf, friſch auf, du ſchwei-zer Sana, im hel-len, ho-hen J
— |
Serssersen
rühsrenfann! Mit Muth und Kraft dich auf = ge = rafft! Mit}
him:mel:wärt3! Du bift da=- bei jo Mmarm und frei und
Lie-be Glut! Ent: flam: me dich, durch-ſprü- be mid, vaß
Fei- er-klang! Kling’ nah und fern, dring' auf zum Herrn, daß
=
cresc.
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Muth und Kraft dich — Die al : te e J
ſchlägſt ſo friſch und wirſt ſo weit. Du fühlſt den Drang der
ih mit Muth dem Feindfo- dann im Kam-pfe mi der
es durch al = le Himsmelichallt und all» ge = mwal=tig f |
| mf \ | ——
— IE I
lebt und mebt, daß frei em-por die Gee:le strebt! Dem
gro » Ben Zeit! Dem Ba: ter - lan= de HerzundSand! Dem
fte = hen Tann. Dem Ba = ter- lan: de Herzund Hand! Dem
wie - der=hallt! Dem Ba = ter- lan- de HerzundSand! Dem
|
SEEN SE ER ER SEE TERER ER -
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BE 41:5 —
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SE RE. u er WR } =
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11-3. Ba-ter - lan- de Herz und Hand! Dem Ba =» ter: land!
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99. Was brauſeſt du, mein junges Blut? >
Feſt und — Nah Methfeſſel, arrang. von J. Heim. |
Bi — —
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1. Was brau—⸗ſeſt du, mein jun = ges Blut, was J u
2. Mein biſt du,mein,und ih bin dein, will nimmer”
3. Bi hal? te, tbeu= re Freiheit, dih mit glüb’nebem
&7 Tees
DEE Besen Be.
SE Z BE;
mei = ne Thrä:nen? Was glüht in dir jo ra= scher Muth, fo
von dir laſ-ſen! Mill e » wig frei und treu dir fein, will
Arm umſchlungen! Mein bift du, mein, es ha- ben dich die
—
I
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| wal⸗lend hei— = Geb: ia 63 ijt ein bei: lig Him-melsbild, das
al = lefnechtichafthaj:ien! Und wenn ſie dich ver-drängen hier, dei
Väter mir er-run:gen. Ver-ach-te nicht den ſchwachen Arm, dag |
Cresc.
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— — jan Ser
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Halbchor.
A feierlich
Ei. J ara Pp ar
—— — Sasse — —
JJ — —
mäch-tig in mir le- bet: Die Freicheit mei-ne — le
Häuf-lein un-ter-lie-get: Dann Hel-den-tod will-kom-men
tha=ten = lo = je Le-ben: O ſieh'mein hHerz, mein Herz fo
A A a 5 * Halbchor.
em re | |
et —— —— —— u og
— | = — — —
LE Fr. — — — LT Were
| v feierlich | v
t = en sa FR
ren in —— — Är — — — —
= * Sen — I Er r zes = —
füllt, mich wun-der-ſam durch-be-bet, die Frei-heit mei = ne
mir, dein Sohn, o Frei-heit, ſie-get, dann Hel-den-tod will—
warm, es iſt die ganz er = ge=ben, o ſieh' mein Herz, mein
Ebor.
FR EEE a Be
=: #- Ze 8 — — — ⸗* — —
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NEE See Uran pre “0 Sa ie wen
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See : le füllt, mich wun-der-ſam durh= be =» = bet!
fom= men wir, deinSohn, o Freizheit fie = = get!
Herz jo warm, es it dir ganz er = ge = = ben!
| NETTE ET ET,
er — = me — eur ]
Be ee, entry De Beten
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100. Bie ewige Burg. | |
Kräftig bewegt. R. Schumann.
—
— —
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1. Seht ihr die al: te Ve ⸗ſte, hoch in ver Län = der
2. p Da rief der al: te Meizjter ven Bau-vers ü = ber’
3. f Nurnod die Ei-ne ra - get zum Sim: mel mäd- tig
Kreis? Rings ftrömen ber die Gä-ſte zu ih: rer Schön-hei |
Haus, daß der Ge-wit-ter Gei-fter ver - ftum-ten vol = lerä
auf, roth, wenn die Son: ne ta = — roth, wenn ſie ſchließt der
— — mf |
— —— — — —
==: essen — *
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Preis. Der Mei : fter, der fie bau=te, jtand auf dem höch-ſteng
Grau, So“ Bon Beftenund Bur-gen alz=Ien bijt du zu höchſt ger
Lauf. Fels:wän - de find die Däm-me, die Gräben, Ström un
— — —
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‚Ss —IHa BI —Z —— — —
ger — ——— ———
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— — * — — Den
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Thurm vom Blitz um-flammt und jhau = te ber = nie = der
fell, du follft nit brechen, niht fal - len vor'm Un: ter:
Seen, die Bin= nen Ber - ges - käm-me, die Er: fer
in den Sturm. Der Blit zer:brad) die Kral-len ſich an der
gang der Welt. Piel Bur:gen find er = bau=et feitzdem zu
blum'⸗-ge Höhn. Und Männer find die Hüter, ihr Zei: den
: — N > —
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Schuß und GStreit,doh al = Te:fammt er - fhau=-et in
it das Kreuz, die Freiheitihr Gut der Gü = ter, ihr
— — A
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er u — — Dame = —— —
— — | Pins —— ——orr—-
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ſich der Don-ner hin; der Blitz zer-brach die Kral-len ſich
Trüm-mern bald die Zeit. Viel Bur-gen find er-bau-et ſeit—
Na = me Ber dieSchweiz. Und Männer jind die "Hüter, ihr
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Bere une — = ⸗
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an ver Fel— en zinn’, um: font an Säul' und
dem zu Schuß und Streit, vob al = Te = fammt er =
Zei: hen ift das Kreuz, die Freiheitifr Gut ver
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len warf ſich der Don-ner hin.
et in Trüm-mern bald die Zeit.
ter, ihr Na = me heißt: die Schweiz.
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101. Heimatlied.
Ludwig Liebe.
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1. Und fo — ich noch jauchz', mei-ne Freud’ auf der
2. Und fo lang’ ih noch lieb’, in der Freud’ und im
laugſamer 3, Und fo lang’ ih noch bei’, aus der See - le mein
4. > jo lang’ ib noch ie, mei = ne Hab’ und mein
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Melt, muß auf dich, ja auf dich und dein Glüd jein ge
Leid, in der ern’ und da = heim bleib’ ih treu dir all-
\ Sleh’n, fteigt für dich zu dem Herrn, und er wirb mich ver:
Gut, mei = ne Kraft weib’ ich = mei: nen Muth und mein
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jtelt, o du herr-li-ches Land, du mein bei misfchestand, o du
zeit, o du theu-er-ſtes Land, du mein hei-mi⸗ſches Land, du
ı stehn, o du glück-li-ches Land, du mein hei-mi-ſches Land, du
Blut, o du frei-e-ſtes Land, du mein hei-mi-—-ſches Land, du
* Are —
Schweiz, wie ih kein's un-ter'm Hin— mel noch fand, o du
Schweiz, fei -» ne Macht fann zer = rei - Ben daS Band, o du
Schmeiz, hü = te Gott dich mit lie - ben: der Hand, Do du
Schweiz, wie ich fein’3 un-ter'm Him-mel nod fand, o uf
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Bo wie ich Fein’ un=ter'm Him-mel noch and!
Schmeiz, kei: ne Macht kann zer - rei = fen daS Band!
Schmeiz, hü - te Gott dih mit lie» ben= ver Hand!
Schmeiz, wie ih kein's unterm Him-mel noh fand!»
— — — — — —
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102. Bas Herz gehört dem Yaterland. |
Mit Kraft und Feuer, Fr. Gaditatter. Ä
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Zen. sn ar een |
1. Das Herz ge- hört dem Ba = ter: land und un = fer
2. Es zieht ein Geift durch un = f're Gau’n, der Liht undg"
3. Und braust der Sturm des Kriegs ber - an von D = ten]
—
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Hab’ und Gut! Uns ei-net feit ein ſtar-kes Band, das lö- jet
Le = ben ſchafft; er pflan-zet Eintracht, Muth, Ver-trau'n, er ftählt die
D = der — ſteh'n wir Al-le mie ein Mann, friſch auf zum
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— — ee 5
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jelbjt fein Blut. Wir A - le fte: ben mie ein Mann, wie
al: te Kraft; der Frei: heit Stern er = glänzt auf’3 New’, der
D = pfer = feft! Wir flieh’'n vor fer = nem z na rüd, mie
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— — — Spies == =
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eresc. Be p Soli TER == | f
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um — pen ‚m — mar
LEi-ſen in derSchladt: — ruh-ig, lie-bes Va-ter-land, dein
Se-gen ſtets ge-bracht: Drum ruh-ig, lie-bes Ba⸗-ter-land, dein
ſroß auch ſei-⸗ne Macht: Drum ruh⸗-ig, lie-bes Va⸗-ter-land, dein
—— Pr ER SE: e BE
Pete 2 — * —
IRB Rutli. A. Auflage. 16
103. Sehnfudjt nad) der Schweiz.
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1.9 ER ae das mir fo lieb uf
2. Nah dei:ner Matten wei-chem Sam’t, voll Blü:then, ſü-ß
3. Mit deisner Alpen Ro: jen-faum im A-bend-fonnif
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traut, wenn nur dein Na-me wird ge-nannt, wie — |
Duft, dort wo das Alp-horn Grü-ße ruft, wenn's — Bi
gold, rn du mir vor, ein — ter Traum, — — |
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; — —, mein Herz ſo laut, wie
Al: pen:horn, wenn das Frühroth flammt, in's
Land fo ſüß —, ſo ſüß und hol, mein
eresc f | |
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Terz ERRICHTET RE
— pocht mein Herz, wie pocht mein Herz ſo
— Früh » votb flammt, ins Thal die Grü-ße
— du mir vor mein Land fo füß und
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Bere ru gie 02 you UV Re
Herz, mein Herz jo laut, wie pocbt, wie
Up = bhorn,mwenndas Früh = rothflammt, in's
vor, ein lih ter Traum, mein Land, mein
tie pocht mein Herz —, mein Herz jo laut, wie
wo’3 Al = pen:horn, wenndas Frührothflammt, die
fhmwebft du mir vor —, ein lih:ter Traum, mein
er ı N cresc. N | N
— ur Er, — —
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laut, wie 2 — — pocht mein Herz, wie
ruft, wenn's — — Früh = roth flammt, die
hold, ſchwebſt — — du mir vor, mein
er j RS R N | N N N
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SI ie ae mE m :—— —— He: 3 —%-
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wie pocht mein Herz, mein Herz ſo laut, wie pocht, wie
dort wo das Alp = horn, wenn das Früh = rothflamt, die
ſchwebſt vu mir vor, ein lih=ter Traum, meinLand, mein
etwas langiamer
rn. — — er eh
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2 EREM, Aa an Mil Een Murat —— ——
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ocht mein Herz, wie pocht mein Herz jo laut. Und Weh-muth jchleicht in's
Grü-ße ruft, in’3 Thal die Grü-ße ruft. Nah dei- nen See'n, der
Land fo hold, mein Land fo füß und hold. Doc dent’ ih dein du
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= 9 — | — I — 9 — y-4-9°— 50 2 — 0 — —6
dezzs — — —
Netwas langſam̃er
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104. Frühlingsandacht.
Sanft und feierlich. E. Kreutzer.
Soli. Wiederholung Chor.
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: fer Hauch der Früh-lings-luft lis— pelt
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Haus. Wie die ol = fen dort wan-dern am himm—
blüht? 63 gibt jo man: he Stra-ße, da nim=mer
) Thal. Die Quel = Ien er = Elinegen, die Bäu:me
Mein. Er grei = fe die Fidel, du Iuft’=ger
Wacht; im Min = de, die Lin-de, die raufchtmid
Brut! Da fin = get und jauch-zet daS Herzzum
mf cresc. fe —
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Ti = ſchen Zelt, fo ſteht auh mir der Sinn, in die
ib mar: fbirt; e3 gibt jo man-chen Wein, den id
rau = jhen all’; mein Herz it mie ne Xer: de und
Spielemann du, von mei: nem Schaß da Lie - del, das
ein ge = mad, e3 füf = jet in der Frü = be das
Him = mel3 = zelt: wie bit du doch jo ſchön, o du
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jtim = met ein mit Schall.
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: roth mih mad.
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106. Borfrühling.
Anmuthig bewegt. Volksweiſe.
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1. Run fan-gen die Wei-den zu blü-hen — —
2. Weiß rauſchen die Bäc-lein her-ab in's Thal, viel mu-thi⸗ger ſ
3. Für-wahr, ſchon ſpür' ich ein Lüft-chen lau, am Bor-de gar
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Vö— * lein en und wann, undiſt's auch der hol: de Früh-ling noch
lacht ſchon der Son-nen-ſtrahl, und liegt auch noch in Fur-chen ver J
win-ket ein ai und ſchwimt auch noch auf See=en das
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nicht mit lieb-li-chem Grün und mit Blü-then:licht, wer weiß, ü
Schnee und thä-te der Reif auch dem Früh-ling weh, wer weiß, il =
Eis und war-tet —— ling noch klu-ger Weiſ', wer weiß, ü , |
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Nacht, da kommter mit Macht, — al’ ſei-ner Luſt und all’ ſei- ner
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107, Füühling ohne Ende.
C. Reinecke.
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1. Nun bre-chen al-ler En-den die Blu-men aus grü—- nem
2. Hier blüh'n Ma-ri-en-ſter-ne, dort Pri-meln fo licht und
3. Ja möch-teſt jelbft vu fom=men, da wär's wohl cu : te
be — 7—7— —
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da bebt
bald rauſcht's imf-
er, und lau :
| mf | p dolce
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2 — — — ET.
— eo — 0, — 0 —— —
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Plan, wo ib mih hin mag menden, da hebt ein
bunt, bald ruft ein Horn zur Fer-ne, bald rauſcht's im
Beit, al’ Leid wär’ mir be = nom:men und lau:
da hebt
bald rauſcht's
und lau -:
» „dolce
Klin = gen an —
füb = len Grund
: a « feit
Klin : gen an, da u ein Slinz gen an, mo
tühb - len Grund, baldraufht’sim Füh - len Grund, bald
Se = lig = Reit, und lau=ter Ge = lig keit, a ER
Klin» gen an, da bebt ein
füh = len Grund, bald rauſcht's im
Ge = lig = Eeit, au, kase 0 2 fer
| — — en —
= 7 Feen une ne
Klin ⸗ gen an, da bebt ein
fühb - len Grund, bald rauſcht's im
Se = lig - Eeit, und lau = ter
ih mid) hin mag wen: den, da hebt ein Klin-gen an, mödt
zuft ein Horn zur Fer » ne, baldraufht’sim füh = len®rund,ganz
Leid wär'mir bes nom= men, und lau =» ter Ge = lig=feit! Die
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dir ein Sträuß-lein bin: den, möcht’ dir ein Lied er = fin: ven, wo
wire it mir zu Sin=ne, weiß nicht, was ih be=-gin = ne, mein
Blu-men könn-ten blü-hen, die Klänge wei-ter zie= hen, ift
a
SJseseiserzem,serrn
— Br
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| —, ee —— ⸗ — ⸗ se —
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a = ber fang ih an? Mo a: ber fang ib an?
(Herz ift mir verswund’t, mein Herz ift mir ver-wund't.
Jdoch die Welt fo meit, iſt doch die Welt fo meit!
ri re ri Tree:
LER tubiger
Zen:
> Era rer Sans:
4. Wenn F— Au⸗gen — den, wer —* da jr Blu = mer
mf etwas ruhiger | —
— ==: Sm == u = * —
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——— was braucht's
an? Wenn ſich zwei Mündlein run-den,
ei — pwas braucht's
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Lie— * dann —, Baar
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arm zer „I — — === * ⸗ |
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(Er — — — — —
Lie = der dann, en: Lie = der — we
was braucht's der
dann, was braucht's der
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ei = nig Herz und Hän = de: welh’ Früh-ling oh -
uf! J— ſeresc.
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En = de, ohn' En- de hebt da zu blü=ben an! Menn
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Eur ve : - :- nig Herz und Hän = de, meld’
einig Herz und Hän = de, meld’ Früh-ling ob = ne
- nig Serz und Han = de, welh’ Früb = Ting ohn’
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Früh-ling oh—
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108. Morgens.
Feierlich.
Behrens.
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Die {2 Buuftia wei⸗tet, Al-les mich er:
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” Fr zum ei"a :gen Schö-pfer, be-tend Al = leg blidt, .
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tend, ⸗tend AL = les blickt. Jun-ger,
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gen, biſt der Un-ſchuld Bild, die mit
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109. Im Zrühling.
Etwas bewegt. Franz Abt,
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meer.
1. Wennder Lenzbeginnt, wenn der Schnee zer-rinnt und die
2. Wennim tie- fen Wald Kuk-kuck-ruf er-ſchallt, wenn im
3.p Weiß nicht, was oa will, möch⸗te wei-nen en möd :te
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Beil-hen wedt ein war:mer Haud, wenn die Thä = ler blüh'n, wenn die
Blauen fih die Ler-che ſchwingt, wenn mit fü = Bem Schall lodt Frau
| rein ge zu. ——— hin-aus, Lie - be
— —
— FE J— —
Fran —
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; Der-ge grün, Herz,o Herz, er: wa= de du dann aud! Herz, o
Nach-ti-gall, o wie ju- belt dann daS Herz und jingt, o mie
zieht nach Haus, Herz, o trausernd Herz, was mwilljt denn du? Herz, o
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er — — 9,59 en Greg Due eye —* Zur —
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\ Herz er-wa-che du dann — = Melt fo blü-hend, fieh’ die
2 ju = beltdann das Herz und fingt: o du Welt jo Elin-gend, o du
| trau:ernd Herz, was willftvenn du? Zieh’ her-ein in's Herz in Glanz und
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— OR — Der nn f F — *
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Melt fo weit! D du mun:derefeel’-ge Früh—-lings-zeit! Sieh’ die
Melt jo weit! D du munzderzfeel:ge Früb-lingszzeit! D du
Herr:lich:feit! D du munzderzjeel’:ge Früh—-lings-zeit! Zieh’ her⸗ |
Melt io bücher — — en Hi e Welt: — ee |
Melt fo Elin:gend,o du Welt jo weit!‘ o du wun⸗der-ſeel'-ge
Er ein in's * in Glanz und Herr:lich-feit!)
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molto crese. — =f N N
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Früh-lings— I D N — ge Früh-lings-zeit! 8. Franke.
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r 110. Waldabendfdein.
Langſam. J. B. Schmölzer.
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1. Am Waldrand fteht ein Tan-nen-baum, mit lu⸗ſtig
2. O könnt' ih ſchau'n mit euch ber» ab, ihr Vög-lein
3.pUnd ift der Ieß = te Son-nen-⸗-ſtrahl fpät aus dem
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— — etwas lebhafter
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Ihmwan.fen : dem Wiz:pfel, va Ihwin = gen fich, hufch, zwei
auf al’ den Schim:mer, aufs fun=feln: de Grün, auf das
Wal-de ge = fhie-den und finkt ber » nie - der die
— ——, etwas lebhafter ge —
Be, | I mf Be
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A De —————— — ER —
= ——— Pe, Perser I 2 me
N eresc. N N — —
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00 EN Bee mu Fee Em —
Vög-lein drauf zu 0: berit auf dem Gi-pfel, zu
zit-ternd Licht, auf's nek-kiſch hol-de Ge = flim:mer, auf's
ftil = le Naht mit ih- rem fe = li - gen Frie-den, mit
— 0
Eur NT rei De ae da / css
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Wenn ae es ee un
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0 = berit auf ven Gi-pfel. Sie blif:fen her- ab in den |
nek-kiſch hol-de Ge: flimmer. Und ſäh' ih wie ihr in die |
ihrem fe » li= gen Frie-den, da fliegen die Vög -lein in's
— _g_ 2) PS DN 0
Wald hin-ein und ſin-gen ſo —* = F— gen ſo fein. Weiß
Pracht hin-ein mit ei-nem Mal, o wie ſchön müßtes fein! Denn
Neit hinzein,unddannnoh im Trau-me Ein= get es fein! Viel’
) 2 * —— —
— — 8 = NUNR EL N
— — [Eye AR — e
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— — cresc.
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wohl was euch bei- den fo mohl gefällt: Nichts Sch - ne = vB. j
mir und euch nichts jo mohl ge: fältund Schö- ne=re
Shö - nes gibt's wohl was uns ge-fällt, doch Schö— Be
| — crese. J
a At Ah een — J—
Sasse sen un
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| gibts ja in Got-tes Welt
gibt's nicht in Got-tes Weit als der Wald, als ver Wald im
gibt’ Sniht in Got-tes Welt’
Tutti.
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ro⸗then gol-de-nen A-bend-ſchein, als der Wald, als der
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Wald im ro-then gol-de-nen A-bend-ſchein. Fr. Oſer.
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Gefröntes Preislied des Sängerbundes in Oberöfterreid.
Die legte Strophe ift bis zum Soloquartett zarter und langſamer vorzutragen.
Me ET ST ET RE FF Fe A S
— RETTET DER SEELE NEE PR a a a AIR
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111. Mein Gerz, thu' did) auf!
Feierlich. Chr. Seidel.
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x Herz, thu’ dich auf, daß der Früh:ling d'rein laht! Es ru-fen bie
-\ Herz, thu’ dich auf, wie der Him:mel fo meit! FUm-faſ— i F
$ BEE B\ N N N u a ER
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poco poco
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J Bö:gel, die Ro : fe er-wacht! Und die Blü-then fo rein und fo
Le-ben, die Won-ne der Zeit! Menndie Ro : je nohblüht,wenn der
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we scen do
En 1 GE UBRLE —
Er = — F- me es eere — a
gol-den der Wein, mein Herz, thu’dich auf, mein Herz, thu'dich auf
Mais⸗trank noch glüht, men dern, thu’ dich auf, mein Herz, ii ii —
en 3 BP et X
; —, laß den Frühling hin : ein!
u, wenn der Funken noch ſprüht!
poco rit
| — — — Bar
a | Dane N
j IR — mr u 1 =- u
| Pur re eh esse
F fri-ſcher Duft, o neu-er Klang! Nun arzmes Her = ze —
blühtdas fern = fte, tief=fte Thal: Nun ar-mes Herz, ver:
Be BR rit, mf = * —
iR wen
er En "Zu — — tc Bet
—— — See — en
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Herzze —
Herz ver :
— — —— * — ⸗
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| fei nicht bang, nun muß fih Al = Ies wenden, muß fih Al: le
7 gib der Qual, nun muß fih Al: les wen:den, muß ſich Al: les
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— — — — — — —
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— J1 —
— — — Dee I
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113. Abſchied vom Walde.
Ruhig und gemüthlich. Eſſer.
Ban. P— = pp@oli.
—
-de, du lie-ber Tan-nen-wald, a = de,
% x : de, du lie-bes Wal⸗des-grün, a = de,
3. Und Sa ih auch auf Le-bens-lang, a = de,
5 Fr — — mf —
— —
de! Wie rief die Schei- de-ſtund' ſo bald, a = de, as
de! Ihr Blüm:lein mög’t no lan = ge blühn, a = ve, az
de! O Wald, o Feld, o DBoz=gelsfang a = de, a—
u — — ——
— — Pe u en ee Bd Ken
SE Zi Bene — zur =:
pMir it das Herz fo trüb und jchier, als
de! pMögt and'-re Wand'-rer noch er = freun
de! F An eud, an euh zu al = ler Zeit,
ent |
eu
| riefs: Du fieh’ft ihn nim-mer— — a = de, Qa= de, du
ihbzenen eu: re Düf:te ftreun, a = de, az: de, du
dven=efe ib in Freusdigekit, a= de, a=de 0
keit Halbehor. —
ne a — —
Gases es:
— C —
| |
— — — — = — —
— — — — — —
— — — Zen = — en
Br — — Fe Er Er Fe er
lieber Tan:nen : wald, a = de, a = de, du lie=ber
lie= bes Wal-des - grün, a = Ss a = de, du lie=bes
MWald,o Vo-gel-ſang, a = de, o Wald, o
' nn — — —
er 2 | —
—— — — ed — —
ee >= — Eee So), go
wi - a 2 Zutti. — | 35
= rit. —
Tan-nen-wald, a = de!
Wal-des-grün, a = de!
Vo-gel-ſang, a = de! Eichendorff.
— cit.
Horch! wie brau-fet der Sturm! Hoch! wie — * der — und der
cresc.
' cresc. fp | —
BED — a eg
— — == — — —— =]
cresc Nacht hin!
AB PrBeNnt 7 Be fp |
— — ee —e — — — —* See
a a va sur = Fee Ha =:
Iſchwel⸗len-de Stromin der Nacht, in der Radt hin! Shan
N | TR. | |
4 — —— — ⸗ ar —
era nn ee
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Nacht bin!
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er m — — zesS=: — ⸗—
—— — ter u Eos —
fü : Bes * fühl! Schau-rig ſü-ßes Ge-fühl! Lieb-li-cher
J ' “ Eoli. do’re
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Nacht hin! Horch! wie brau-ſet der Sturm und der ſchwel-len «de
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nahſt! Schau— rig ſü-ßes Ge-fühl! Schau⸗-rig ſü-—ßes Ge-fühl!
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Das Rütli. A. Auflage. 18
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115. Sommerlied.
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blin-fend im Thau, wie
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die Win:de fo friſch!
ſchwer die Bilanzen um-her! Wie durchs Ge-büſch
die Win:de jo friſch!
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Min:de jofriich, die Winde fo BR ni =
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GSon:nenzftrahldie fü = Ben Bög = lein all-zu-mal.
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Vög—⸗lein allzzu » mal. Wie laut im hel-len Son⸗nen—
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116. Waldandacht.
Mäüßig bewegt. Franz Abt.
1. Früh Mor-gens, wenn die Häh-ne kräh'n, eh’ no der Wach-tel
2. Die Quelh-le, die ihn kommen hört, hält ihr Ge-mur-mel
3. Die Blüm-lein, wenn fie auf-ge-wacht, ſie ah-nen auch den
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Ruf er-ſchallt, eh’ wärzmer al! die Lüf-te meh'n, vom
auf fo=gleih, auf daß fie nicht in An:vadt ftört fo
1 Herrn als: balod = ſchüt-teln raſch denSchlaf der Nacht ſich
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Groß als KleinimWald:be - reich, ſo Groß als Klein
aus den Au=gen mit Ge: malt, jih aus den Au
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Klein im Mald-be:reih, jo groß als Klein im grünen
Au-— : : gen mit Gewalt,venCchlaffihausden Au:gen
Tenor Splo.
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2. DieBäu-me den-fen: nun labt uns ſen-ken, die Bäume)
3. Sie flüsftern lei = fe rings:um im Krei:fe, fie flü-ftern
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Mald:be : reich. Die Bau = =» me den = Fe:
mit Ge:malt. Sie flüü = - ftern lei - Se
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Wald-be-reich.
mit Ge-walt.
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En. fen: nun laßt uns fen = fen vor'm lie = ben Herr » gott das Ge:
J lei - fe rings-um im Krei-ſe: der lie-be Gott er durch den
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nun laßt una fen ⸗ : Ten vor'm lie = ben
rings⸗ um im Stei = 26 der lie = be
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3 Wald, der lie -= be Herr=gott durch den Wald,
ſträuch, vorm lie= ben Herr: gott das Ge - fträud,
Wald, der lie » be Gott geht durd den Wald, Chor.
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= Herr = gott durch den Mald, dann ge = bet
- Herr = gott das Ge = ſträuch, die Bäu - me
4 Gott geht dureh den Wald; fie flüs ftern
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Mei : fe ver lie = be Herr-gott durch den Wald, der lie = be
jen = fen vor'm lie» ben Herr-gott das Geſträuch, vor'm lie = ber
Krei= je: der lie » be Gott geht duch den Wald, der lie » be
der lie = be
vor'm lie» ben Serr:gott das Ge
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Herr-gott durch den Wald, der
Herr-gott das Ge = fträud, por'm
Gott gebt durch den Wald, der
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Wald, der lie-be Gott geht durch den Wald.
ſträuch, vor'm lie-ben Herr-gott das Ge—ſträuch.
Wald, der lie-be Gott geht durch den Wald.
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Gott geht dur den Mald.
Herr = gott das Ge = fträud.
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Gott geht dur den Wald.
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| 117. Bas Blümlein auf der Haide.
Leicht und anmuthig. Volksweiſe.
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1. ©o viel der Mai aud Blümlein beut, zu Troft und Au: gen:
2. Sch ſeh' ver-grü-nen und ver-blüh’n die Welt im Früh-lings—
3. Kein Winter fann, o Blü:me:lein, dir je mas thun zu
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118. Der frohe Wandersmann.
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Gemäßigt. F. Mendelsfohn-Bartholdy.
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1. Wem Gott will red = te Gunft er = wei-fen, den ſchickt er in
+ 2. Die Bäch-lein von den Ber-gen fprin:gen, die Lerchen ſchwir—
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Bi: wei-te Melt, dem will er fei-ne Wun-der wei-ſen, dem
ten hoch vor Luft, mas follt’ ich nicht mit ihnen fin gen, mas
— — — NENNEN, —
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Teaiz=emest
— er men Wun:der mweizjen in Berg und
ſollt' ih nicht mit ihnen fin-gen N \ aus vol: ler
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wei-ſen in Berg und Wald — —
ſin-gen aus vol-ler Kehl! — —
in Berg und Wald
aus vol = ler *
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— — — und Strom und Feld; dem will 4
— — —, und fri -ſcher Bruſt, was ſollt' ich
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fei » ne Wun:der mwei:fen in Berg und Wald und Strom und Feld.
nicht mit r nen fingen aus vol= ler Kehl und fri - ſcher Bruft
rn rer ee. — |
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Den lie-ben Gott laß ich nur mwal:ten, der
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II. Bass etwa3 bervortretend..
120. Abendlied.
1. Der A = bendfinkt, in dun— “ a2 bel- ſchleiern ruhtſtilldie 4
2. Die thau- be- perl: ten duft’-gen Blu:men neigen ihr frommes |
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Melt, ruht ftil vie Melt, vom — {hen be = -
\ Haupt, ihr from-—mes Haupt bin= ab, wie zum Ge = -
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ftrahlt, da glühnde MU =» bend-roth be=ginnt zu fei= ern
bet, ein an- dadht=vol =» les, wun-der- ba = res Schwei:gen
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Fu rer! — Ele Be.
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— — 2 2 „= Ei FREE REN FE ER:
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SE —— re a — — * —
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den Dank zu — den Dank zu Gott, wenn es die Ber - ge
ee wei = te Al, durch's wei-te MU ver gro:fen Schöpfung
cresc.
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malt, den Dank zu Gott, wenn e$ die Berge, die Ber= ge
weht, mei: te All, durch's wei-te Al ver ——
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Die Wol = kenſchwe-ben nie= der und freu = dig tö-nen
Auch uns = re fron:men Chöre fie fin = genPreisund
p dolce —— N N m |p ———
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Die Mol: fen ihwme =: ben — es tö- nen
Auchun- f’re from = men Chö:re fie fin - sen
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Lie = derdem Schöpfer, der im Him-mel wacht, vemSchöpfer,der im
Eh : re dem Gott, der die: je Welt gemacht, dem Gott, der die = fe
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Melt ge-macht. Gu : te Nacht! Gu = te
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Nacht! Gu = te Nacht, Gu:te Nacht! Gu⸗-te Nacht!
Nacht! Bu : te Nacht — — — ! Gus⸗te Nacht!
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121. Bas einfame Aöslein,
Langſam und getragen. — von Hermes.
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1. 63 liegt ein Wei-ler fern im Grund, da blüht ein
2. Willit, hol = des Rös-lein mit mir zieh'n, fragt’ ih mit”
3. Hold Rös-lein ſprach: Hab' Dank, hab' Dank, o Wand'-rer
4. Ich ging, nun winkt's mir — zur — A... ide, ae
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| Rös-lein ſchön, 4 a x nim:mer dich ge=feh'n, D
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coth, - o Rös-lein ſchön, ach hätt' ich nim-mer
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122. S8turmbeſchwörung. —
Etwas bewegt. Julius Dürner.
1. Wie mit grimm'-gem Un- ver-ſtand Wel-len ſich bes
2. Wie vor un-ſerm An-ge-ſicht Mond und Ster-ne
3. Nach dem Stur-me fah- ren wir fi = der durch die
or hit weres Ehe:
we =. = gen!NirgenvsRetstung, nirzgend3Land, por des | |
ſchwin -den! Wenndes Schiff-leins Au - der bricht, vo dann
Wel = = Ten, laſ-ſen, gro-ßer Schö-pfer, dir un-ſer J—
etwas langſamer — —
N En IA
Es ee m; — — ⸗— ——
— — — — J—
— * = — —
Stur⸗mes Schlä⸗gen. Ei-ner iſt, Ei: ner iſt, der in der, N
Ret:tung fin = den? Mo jonjt, mo fonft,als nur bei dem |
Lob er: fhal:Ien! 2o = bet ihn, Io = bet ihn mit Herz und, 1
etwas langjamer
HEENBEHEN-g
e Nacht, Einer ift, Einer ijt, der uns be-wacht, ChristKy - ri-
Herrn! Sehtihr nicht, jeht ihr nicht den A-bend-ſtern? Christ Ky - ri-
| Mund! Lo: bet ihn, Io: bet ihn zu je-der&tund, Christ Ky - ri-
——— —
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e!ChristKy-ri - e! Er-fdei — — uns uf —
e!ChristKy-ri- e! Ja dir — — ge- horcht —
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123. Frühlingslied.
—— cresc.
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Ziemlich —
1. Ue-ber Ge-birg und Thal gie = Bet der Son⸗nen⸗ſträ
2. 's iſt wohl kein Men-ſchen-aug', dem nicht bei dei:nem Hau
3. — * cher te — fh der DVö- gelHee
—
— zone: ee — a =
dim. dolce
Mär-me und Mil-de und Le » ben jest aus, Und wie ein 4;
bei= li = ge Rüh-rung und Freude entzftrahlt. Wie du mit f
ju = belt und jhmetztert mit fröh = li- hemflang. Zö-ne, o #
sf |
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ü = bes Glüd brin » get des Len-zes Ya
Zau:ber:maht in reich: jter Far - ben pradt
Lie = der = luft, aub aus der Men:fchen-bruft.
mf Freu: de
Der = ge
Prei:je D
F — —
J F ws F Er Re ui
— —— — — ——
— — — — =. ==:
nf eresc. poco riten.
Freu = de, Freu-de und Won-ne, Freu-de und
Ber = ge, Ber :ge und Thä = ler, Ber: ge und
5 Preii = Se, prei- je den Früh = ling, prei= je ven
J N a} Ab a ar | * a
— een en Ira ——— —
— — Se 5——— — : 7 eg
—— — — — Fr
Mon:ne, — —
Thä⸗-ler,
Früh-ling,
— m N Let Dia
= Te: en — Be
> meer
Won-ne in jeg : li= hesHaus, Freu:de und Won-ne in
Zhä : ler und a ge: malt, Ber: ge und Thä=ler und
Früh⸗ling mit jauch-zen-dem Sang', prei-ſe den Früh—-ling mit
N — — — —
== = — —
-ches Haus!
Wäl- wi ge = malt!
— mm — —
Er
1 => 5 —
ee 3 9,4
= en
1. p6G3 ſteht ei= ne mäch-ti-ge Lin-de, wie ra-gen:
2. mf Es rau-ſchet da=bei ei- ne Quel=le, vor grau=en
3. FDer Hoffenung fröh-li-che Bil ver find im-mer
Ve = ste fo weit; pund all’ ih-re Blät:ter, fie flü = ji
Sah= ren ge: meiht, fund al’ ib: re Wel-Ien, fie rau = jd
meinem Ge-leit; P» fo mill ih bier ru-hen und träu = m
fo mill ih bier ru=:ben U
P
4
Mi - ftern von der alten, ſchö-nen Beit!
rau = fhen von der al=ten, ſchö-nen Zeit!
träu- men —— der al-ten, ſchö⸗ nen ra Hugufte 5 Kurs.
ES Ber =
a a ar — ——
Mißig. 125. Abendlied. Ch. H. Rind,
Re PR — — ED —
22.
1. ꝓA⸗-bend wirdes wie-der! Ue-ber Wald und Feld
2. F Nur ver Bach er - gie: Bet ſich an Fel: fen dort,
3. pp Und fein Abend brin » get Frieden ihm und Ruh’,
4. mf So in dei-nem Stre-ben biſt mein Herz aud) bu:
| | a — N =F
Se Dam m ame — —— —
SE — En ea Part —
Se he AR rn
pfäu : jelt Frie-den nie - der, und es ruht die Welt!
fund er braust und flie = et raſt-los im=mer fort.
pfei- ne Glof: fe Klin = get ihm ein Raſt-lied zu.
Gott nur fann dir ge =» ben wah:re A-bend-ruh'.
—
| es = —
—
H. U. Hoffmann v. Fallersleben.
Se EEE N EN [
; — * EM —— 308 P = — —
126. Des Jägers Abſched
Im Zeitmaße eines Marſches. £ F. Mendelsſohn⸗Varthot u
— — Zen
1. Wer hat dich, du ſchö-ner Wald, auf-ge-baut ſo hoch
2. Tief die Welt ver:wor:ren (halt, 0: ben ein-ſam Ne: bi
3. Was mir ſtill ge: ‚lobt im Wald, wollen's draußen ehr: «lid
—
Ir
ser an — — ——
— Masse
dro⸗ ben? Wohl, den Meizfter will ich h
'E
lo:ben, jo lang’ noch mei
gra=fen, und mir zie=hen fort und bla=jen, daß es tau— 4
hal-ten, e— — blei-ben treu die Al-ten, bis daS letz—
— —
N — — —
*
— — — — — *
— er = Shall — — er ih lo : ——— J nA
fach ver : halt — — —, fort und bla: fen, daß es
Lied ver —hallt — — — treu die Al— — bis das
u
———— —
N — mE > — —— =
wohl, ven Mei : jter Ad IA
und mir zie = ben fort und
e = mwig blei » ben treu vie
— wi ie
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= Ber — Ess
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J mein Stimm’ * ſchallt,
3m Le:be wohl —,
B tau = fend-fah ver-hallt,
Ni te Lied ver-hallt,)
& Se :be wohl — —, le : be
FEB vr) N a
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rer: — 6 —
— — — — Samen — —
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J
le:be wohl —, Vers 1wund 2. -be wohl, du ſchö-ner
Vers 3. ſchirm' dich Gott, du ſchö- ner
wohl — —, T:be mh — —, u——
FF Vers 3. ſchirm' dich Gott — —, du Shö = ner
N N — cresc.
ar . ei | — IN |
a — ea — —
A —— ——
2 y | Tapas
1.u.2. le = be wohl, du jhö = ner
3. Ihirm’ dih Gott, du ſchö- ner
=... BEN Be Su N B\ pP Sc PP — Bet:
Ih > He 4 IE —— v3 ta eg
ey — — Sehr —Z
Br | —
Wald, le-be wohl, le-be wohl, du ſchö-ner Wald!
Wald, le⸗be wohl, ſchirm'dich Gott, du R = ner 2er
|
Be —
)
Bald, le = be
Fi.
5
127. Gaidenröslein.
Etwa? bewegt.
1. Sah ein Anab’ ein Rös : lein fteh’n, Rögelein auf de
2. Kna-be ſprach: ih bre = de dich, Rös-lein auf 73
3. fUnd der mil » de Ana - be brady’3 — ge: der 5
Hai-den; mar fo jung = mor=gen:{hön, jhneller lief es
Hai-den; Rös -lein ſprach: ich jte= he did, daß du e— 4
Hai-den; Rös-lein wehr-te ſich und ſtach, half ihm doch fein
1
=
I
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u
ER er
A -
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nah’ zu ſeh'n, ſah's mit vie = len Freu:den.
denk'ſt an mich, und ich mill’3 nicht lei=- den. > Röz:lein, nos le
Weh' und Ab, mußt es e-ben lei-den.)
3
ve. Cr u“
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Ba — ee et
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128. Weg mit den Grillen und Sorgen.
Mäßig bewegt, doch entſchieden. Arrangirt von W. Baumgartner.
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1. Weg mit den Gril: len und Sor:gen! Brüzder, e3
2. Flüch-tig ver » rin=nen die Jah-re! Schnell von der
3. Fröh-lich zu wal-len durch's Le:ben, trin-ken vom
4. Se:het, in Dreften und We ⸗ſten fel: tert man
5. Dräuteuh ein Wölk-chen von Sor-gen, ſcheucht es durch
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- labt uns der Mor-gen nur in der 5 — ſhön!
Wie-ge zur Bah-re trägt uns der Fit-tig der Zeit.
Safe-te der Re-ben, heißt uns ver Wilh-le des Herrn.
JTrau-ben zu Fe-ſten; Gott gab zur Freu-de den Wein!
| Hoffenung bis morgen, Hoffnung macht Al: les uns leicht.
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Das Rütli. A. Auflage. ; 2Q
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Laßt uns die Be =» der be: frän-zen,
Noch find die Ta = ge der Ro: fen,
Auf denn, ihr fröh = li» hen Ze: der,
Gott ſchuf die Mäd:chen zur Lie: be,
Hoffnung, du follft uns im 2e= ben
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Laßt uns die Be- der be
Noh find die Ta = ge der
Auf denn, ihre fröh- li - den
Gott ſchuf die Mäd-chen zur
Hoffnung, du ſollſt uns im
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lie = bend und trö = ftend um=jchwe = ben,
Ge : fän = gen und:
frän = zen, laßt bei
Ro = jen; fhmei:heln de Lüf - te ums
Be = cher, fingt fei= ne Gü - te beim
Lie = be, pflanz te die je = lig=jten
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öröh = li= de fieht er fo gen — —;
tief in den Bus fen uns ein — —:
und wenn Freund Hain und be⸗ſchleicht — —,
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⸗ zen uns durch die Pil-ger-welt
= "ten Bu: fen und Wangen uns
.e der! dröh = li = he fieht er fo
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ben, und wenn Freund Hain uns be:
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bis uns — pres - “ En: weh'n.
| Brü = der, : nie = Bet die Zeit!
Brei = jet SR gü = fi» gen Herrn!
lie - bet und trin-ket den Mein!
m = de den Ab:fhied uns Teicht!
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gehn, bis und CH = prefefen um - weh’n.
heut: Brüder, ge = nie = fet die Zeit!
gern; preist den gü = fi=- gen Herrn!
| ein: liebt und trin = ft den Mein!
ſchleicht, mad’ ven Ab-ſchied uns leicht! Mahlmann.
129, Morgenlied,
Getragen. Joſeph Gersbach
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1. Die Gter-ne jind - :e bli = hen, mit ih-rem
3. Noh mal: tet tie - fs Schmwei:-gen im Thal und
3. Sie fin» get Lob und Ch = re dem ho⸗hen
4. Cr bat die Nacht ver = trie = ben: ihr Kind: leid
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‘e Hand des Ge: — hält.
Ba:ter al: TIes Lichts. Hoffmann von Fallerslebe
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130. Polenlied in der Schenke.
(Am Sahrestag der unglüdlichen Polenrevolution.)
Tempo di Polacca. Raſch und wild, G. €, —
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drau-ßen hat die wil-de
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drau-ßen bat die mil:
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131. Schlafe wohl!
Zart, getragen. | A. Billeter.
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1. Schla-fe — ſingt das Waſ-ſer klar und
2. Schla-fe wohl! Im Lär-chen-bau-me hat ein Neſt ge: fucht der
3. Schla-fe wohl! Und wennge-ſchie-den wir auf lan: ge Ta=ge
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lind, — deckt der Thau die Mat:ten, ſchla-fe wohl, mein fü : Bes
Wind, hebtdie Schwingen nur im Trau-me, ſchla-fe wohl, mein fü - Bes
find, ih will trauern, doch im Frie-den ſchla-fe du, mein fü: $es
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Kind! Schla:fe wohl, mein fü = Bes Kind!
Kind! Schla=fe wohl, mein fü - Bes Kind!
Kind! Schla-fe du, mein jü = Bes Kind!
mein ſü-ßes Kind!
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| 132. Wanderluft.
Sehr friſch. Niels W. Gade.
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1. Ihr Wan-der-vö-gel in der Luft —, im
2. Im Beu⸗tel ro-ſtet mir fein Geld —, das
3. Wo mir ein voleler Be: cher blinkt —, den
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1. Ihr Wan = der:
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3. Wo mir ein
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Ae-ther-glanz, im Son-nen-duft, in blau:en Him = mels—
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möcht' ich je = hen, der mich zwingt, daß ich das Gott = ge
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vö —del in der Luft,
ro ⸗ : jtet mir fein Geld,
vol : 2. 1 leeße Heer Ber. bin,
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135. Abendglocken.
Langſam und feierlich. % Abt.
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1. Die A-bend-glok-ken Ein-gen, das Tag-werk ift voll:
2. Es leuchten Mondund Ster:ne am ho = hen Him: Er
3. Die Sab:bat:glof-fen hal: Ien voll bo her Ma :
4. Groß ift, was Got-tes Gna = de dem Schweizer = vol - ®
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hält, der un-ſer Le = ben hält, dem Herrn der
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jtil = ler Nacht.
Welt, vem Herrn der Welt. Vers 1 und 2 J. 3. Leuthi.
Herr, neig und dein Ohr!
trag’ mit ung Ge - dulv. Vers 3 und 4, Bettagslied“ von Sprüngli.
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134. Aachtgeſang.
Etwa? lebhaft. |
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1.2.3. Naht, o Naht, du heil’ -» ge Naht!’ He - beit
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fil=den, & : teft lä-chelnd uns zum Glüd; Fehr - te
Har-me; - be Lieb:ben hold und mild, trö = fte
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nie doh wir zu =» rüd! ie : tet lä = delmd
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135. Liedesfreiheit.
Majeſtätiſch. H. Marſchner.
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1. Frei wie des
2. Denn in der
3. Dann ruht der
1. Frei wie des Ad-lers mäch-ti-ges Ge = fie= der,
2. Denn in der Freicheit nur ge-deiht das Schö-ne,
3. Dannruhtder Him:mel auf der Lie: derSchmwin-gen,
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Frei wie des
Denn in der
Dann ruht der
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Ad-lers mädh=ti- ges Ge = fie = der, wie des
Frei-heit nur ge- deiht das Schö-ne, in der
Him-mel auf der Lie: der Schwin⸗gen, rubt der
frei wie des Ad: lers
denn in der Frei-heit
dann ruht ver Him-mel
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Dann ruht der
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Ad = lersS mäh=ti- ges Ge = fie= der, er = he= be fi, er:
Frei: heit nur ge-deiht das Schö-ne, nur feſ-ſel-los, nur
Himmel auf der Lie= der Schwin-gen! Das Höch-ſte, was, das
mäd ⸗ ti- ges Ge:
nur ge = deiht das
auf der Lie = der
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be= be ſich zur Son-ne der Ge-ſang, er = he—
fef = jel= lo8 er = greift es daS Ge-müth, nur feſ— a
Höch-ſte, was die frei = e Gee: le kennt, das Höch ⸗ſte,
| | f N J er? ; | |
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ih zur ar zur Sonne der 2 ⸗ — und un: ge
lo8 ergreift es, er=greiftes daS Ge- müth, mie uns das
was die frei= e, die freiz e See-le kennt, die freu= dig
— p Soli
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bin = dert, wie des — Drang, er = gie: Be fi, er=
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Reich des Len = zes frei um =» blüht, um: wog’ unsaud,ume
ih vom Drud des Stau-bes trennt, zum We= ther:zelt, zum
giez Be fih der Strom — —, der Sirom der Lie ar :
wog' uns auch das Kid — —, das Neid der Tö — ⸗
Ne:ther:zelt em-Por — —, em-por zu drin :
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der,undunzge = hin:dert, wie des Sturme3 Drang, er= gie = Be ſich der
ne, wieunsdas Reich des Len-zes frei um:blüht, um-wog' uns aud das
gen,diefreudig fih vom DrudvesStaubestrennt, zum Aether -zelt em-
Fu
va ’ mr —
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1 Stromder Lie = der, * un=ge = hin = dert, wie des Stur⸗mes
NReih der TO - ne, wie uns das Reich des Len-ze3 frei um:
por zu drin= gen, die freudig ſich vom Druckdes Staubes
RT A eilt = ——
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Drang er - gie = Be ſich der Stromder lie = der, er:
blübt, um: wog’ uns auch das Reich der To = ne, um:
trennt, zum Me = ther = zelt empor zu drin = gen, zum
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wog' uns auch das Reih der TE = ne.
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Müfig. 136. Ber Schweizer. Fr. either. |
1. Zu Straßburg auf der Schanz, da gingmein Trau = ern
2. Ein’ Stund in der Nacht, fie ha-ben mid ge:
3. Früh Morgens um zehn Uhr ſtellt man mich vor das Ne: gie
püp4, Br Brüsder all» zu:mal, heut’jeht ihr mich zum letz-ten
JE ER ger —
Eh — —— —9 — 9 — 9
—ls IH eher
FR
— — eh re „nz
Seren: 3 ker zz.
RR — — —
an! Das Alp-horn hört' ich drü-ben wohl an-ſtim - men, in's
bracht; ? jie führ⸗-ten mich gleich vor des Hauptmanns Haug, ach
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ment; 2 ih fol da bit:ten um Bar: don, undf
Mal; 1 ppver Hirzten-bub’ ift doch nur Schuld da - ran, 4
a a —— |
Ve BAT BE — — Ha |
Brest
| cresc.
dim.
22 >
a m nn — — Zr
Ba = ter : land mußt’ ih Hin = ü = ber Ihmim - men: das
Gott, fie filh: ten mid im Stro-me auf: pmit
ib be:fomm’ ge = miß doch mei- nen Lohn: das
Alp-horn hat mir Be - des an =» ge:than: ppdas
— — —
N p |
os z uuun} — 1
ee mamma —— —e Ph
| ging nit an!
I mir iſt's aus!
weiß ih Schon!
klag' ich Aus des Knaben Wunderhorn.
dim.
FE A
j 137. Ber Soldat. |
Langſamer Marſchtakt. Fr. Silcher.
1. Es gebt bei ge-dämpf-ter Trom-mel Klang, wie
2.36 hab’ in der Welt nur ihn ge: liebt, nur
mf3.Nunfhaut er auf zum leß=ten Mal, fin
f4. €3 ba = ben die Neun wohl an= ge: legt, fadt
weit noch die Stätte, der Weg wie fang! 2 wär’ er zur
ihn, dem man jetzt den Tod doh giebt. Bei klin-gen-dem
Got » te8 Gon: ne freu = di-genStrahl. pPNun bin=den fie
Ku = geln ba=ben vor » bei ge = fegt; fie zit-ter-ten
u Aa — —
— — x Peer
— |
Ruh’ und Al: les vor:bei, ppicdh glaub’ es bricht mir das
Spiele wird pa -» ra = dit, pda-zu bin auch ih, auch
ihm die Au = gen zu, pp®Dir fchen = fe Gott die
Al = Te vor mer und Schmerz, I ppih a= ber, ih traf ihn
zen res zen.
— Se en Er
*
— rs - ——
== nenn — —
Herz ent = ziei, ib glaub’ es bricht mir das
ih kom-man ⸗-dirt, da = zu bin auch id, auch
e = wi: ge Ruh, pp Dir ſchen = fe Gott die
mit = ten in’3 Herz, 2* Fihb az=ber, ih traf ihn
N | |
2 FR EEE. - N
: - — Em EEE —
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N ee er NER TEE mer Bun an
=; eu Tun
a GI I er Tr er De
Herz ent = zmei!
ih Tom: man=birt.
e : wi: ge Ruh’! h
mit = ten in’3 Herz. A. v. Chamiſſo.
Se —— De ¶
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\ 138. Ständchen.
Nicht zu raſch. C. Ecker.
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sers: —e— — — —
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1. Athzme nur lei: je, zieh' ih die Krei: je
; 2. Träu:me find Lie: der, die dir Kae Ne : nie -t der
Fzsz=2: —— —— —
⸗ u irn — — en
ſchwe-ben-de
Lie- der find
bier um dein klei-nes be = frie- de-te3 Haus,
fin- gen die Sterne vom himm-li-ſchen Land,
ETInn — =
E60 e—--0 —.
— — ee: Pa
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Er ben-de
Lie = der find
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— fhau =: = Fett die Schö -:
Träu: 4 pie = = Ien:de Hei: =
ben:de Tö - ne Ihau ⸗ ⸗elt die
der En Zräu en ſpie ⸗ E et : de
— —
—
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— 2 a Schö—
ſpie len: de He: Fr
dem gol - di-gen Schlum:mer ber- aus.
mein in = ner:jtes Wün-ſchen be: fannt.
Shö:ne nicht aus
Rei:me ma=chen
— —
——— — * — — — s——- ——
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Säuſ'-le ge-lin-de, blü-hen-de Lin-de, wek-ke fü
ſtiehlt ſich de
D'rum in die Lie-der im-mer und iie:der
nf} =
DER IN SNe® N eRE Rd PER
Pe Bern wu Bad or: —
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= an. | J
| ZI): Er Peru: =
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niht aus dem lieb » li- benTraum, daß fih den Tönen
lieb - li- der Na= me fo gern, je: liz- ge NRei- ne
daß — — ſcch
dim. N sf jet 3 — ge
— — >>
Bu a 2 — me
En Zu mm Te Den — ar
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\ daß ih den Tö- nen
je: li- ge Rei: ne
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Ei.
139. Mein Wunſch.
Yür tiefere Tenöre in des anzuftimmen.
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Getragen Tangfam. Volkslied.
Bee Ber Eupen BE Kuala; 5 SASEEEN 5
NH ZU = a BI LIST TEE ya
— + — es
L, en ein Vög-lein wär’ und aud zwei Flügel hät
2. Bin ic gleih weit von Dir, bin doch imSchlaf' bei Di
3. 's geht wohl kein Stund' der Nacht, da nicht mein Herz er: mad
|
9: See ln een ZN = —
7 en —— — —e s-—@ — — ⸗ ——⸗
Tee IS
flög’ ih zu Dir, flög’ ih zu Dir, wenn = ein Bög-lein mo
und red’ mit Dir, und red’ mit Dir, bin ic gleich weit von Di
und an Dich denkt, und an Did denkt, 's geht wohlfein’ Stund' der Na
—
——— — —
—
— \
und aud ER ih zu Dir, flög’ ih zu Dir;
bin doch imSchlaf’bei Dir und red’ mit Dir, und red’ mit Dir;
da nicht mein Herz er-wahtund an Dich denkt, und an Dich denkt,
pP |
: piü mosso
SEEN MO ren org BET IE
ET SEE Ber ae au INNE 1 EEE ——— —
——
Pweil's a - ber nit kann ſein, nit kann fein, nit kann fein,
| wenn ih er- wa = den thw, wa » hen thu', wa» hen thu',
wie Du mir tau = jend - mal, tau = fend = mal, tau = fend = mal,
piü mosso
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| A ee a m —
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Tempo I
RT 3 ee er
Feet Her re ——
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weil's a-ber nit kann fein, bleib’ ich al-lein, weil's a - ber
wenn ih er-wa-chen thu', bin ih all: bier, wenn ih er:
wie Du mir tau = jend» mal Dein Herz ge:fchenkt, wie Du mir
er 070 ee ee u. = ⸗ ⸗ —
Sen: ee et
Erna a —_— ah ee
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nit kann fein, nit kann fein, nit fann * weil's a = ber
: den thu’, wa = den thu', wa = hen thu', wenn ih er:
tau = fend = mal, tau = jend » mal, tau = fend- mal, wie Du mir
piü mosso
— — N are —
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nit kann ſein, bleib’ ih al = lein!
waschen thu', bin ih al = bier.
tau⸗ſend⸗mal Dein Herz ge = jchentt.
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140. Bas deutſche Lied.
Sehr lebhaft und kräftig. €. M. Heim.
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1. BieSturm:ge-braus, wie Don: ner: klang, wie Wel-len:fhlag am
2.mfDu bol= der Mai jet uns ge: grüßt, ihr Blümlein mit dem
3. f Sin: gend nur zieh'n wir durch die Welt und blei:ben, wo es
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Mee:resftrand, wie Wel-len-ſchag am Meesressftrand, er -tö - net
fü : Ben Duft, ihr Blüm:lein mit dem fü = Ben Duft, und du kla— ter
uns ge = fällt, undblei: ben, wo es uns ge : fällt. Und lieb' fin-gen
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1 laut ver Män-ner-ſang. Gr=:tö:ne laut, du Mänener-
I Bah,der rau=fhendfließt, du kla-rer Bach, der rau-fchend
mir und Fried’ in’S Herz, Lieb’fin.gen mir und Fried’ in's
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N fang, er» tö » ne laut, du reis ner Alang, ja er:
fließt, ihr DBög = lein fin: gend in der Luft, ja ihr
I Herz, wir brin= gen Zroft und lin-dern Schmerz, ja mir
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tö-ne laut du rei-ner Klang, durch Berg und Thal, durch Wald und
A Bög-lein finegend in der Luft. Durch-wan-dern froh die Au-en
bringen Troft und lindern Schmerz. Des Män-ner-chors ur-kräf-tig
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Das Nütli. 4. Auflage. 22
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| du deut-ſches Lied, fo treu, jo traut, er = tö-ne dur die ganzze
wir die Wäl-derfriſch, das Thal, die Flur, ſo vie-le gro-ße Prachtzu
Lied, bringt Segen, Glückund Ruh'u. Fried', des Männer-chors ur-kräf-tig
Bene, J
— — Hesse
5 * — —— — re — 4!
Welt = 2 — = = —
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— Banana
Melt, er-tö-ne, er= tö -nedurd die gan-ze Welt, du fräft’-ger
! ſchau'n, ſo vie= le, jo viele gro-ße Pracht zu ſchau'n im Rei: ze
Lied bringt Se-gen, bringt Se-gen, Se:gen, Glüd u. Fried’, bringt Se-gen,
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Freisheit3-laut, du kräft' = ger SFrei-heit3: laut!
der Natur, im Mei = ze der Na: tur!
\ Glüd und Fried’,bringt Se -» gen, Glüd und Fried’!
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E. 141. Barbarofa.
Mit Pathos. Volksweiſe von Fr. Silcher.
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| 1. mfDer al-te Bar:ba = rof- je,mfder Kai-ſer Friede:
2. f Er bat hin=zab- ge = nom:men fdes Nei: ches Herr-lich-
] 3. mf Sein Bart iſt nihtvon Flach-ſen, fer ilt von Feuers:
— 4 p Er ſpricht im Schlafzum Kna-ben: p,geh' hin vor's Schloß, o
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E rich, pim un-ter-ird'-ſchen Schloſſe p hält er ver-zau: bert
| Eeit; fer mirdeinft wie-der-kom-men mitihr zu jei = ner
\ gluth; pift durch denTifch ge-wach-ſen, piosrauf fein Kinn aus:
Zwerg, und fieh’, ob nihtdie Ra-ben pbher:flie:gen um ven
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ih. mfEr iſt niemals ge = ftor - ben, fer lebt da=rin noch
Zeit. mf Der Stuhlift el = fen =» bei:nern,mfda : rauf der Kai-ſer
ruht; pp er nidt als wie im Trau-me, pſein Aug'halb of - fen
Berg: mflind wenndie al-ten Na = ben fnod flie- gen im: mer:
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1. Son
jest, mfer bat imSchloßver = bor = gen pzumSchlaf ſich hin= ge:
ſitzt, mfver Tiſch ift mar=mor = jtei = nern, fwo = rauf fein Haupt er
zwinkt,mfund je nad) lan-gem Rau = me per ei: nem Ana:ben
dar, fjo muß ih auch noch jchla = fen, mfver:zau:bert hun:dert
cresc.
zum Schlafjih hin-ge- ſetzt.
} ftüst, wo-rauf ſein Haupter jtüßt.
winkt, er ei-nemKna-ben minft. Fr. Rückert.
Sahr, ver = zau=berthun=dert Jahr“.
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142. Ade!
Innig. Volksweiſe.
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1. Es ſchei-nen die Stern-lein ſo hell, ſo hell her—
2. Die Blü- me - lein wein-ten auf Flur und Steg, fie
f3. Die Win:de durch-we- hen die Wal: des-rub’, im
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ab von des Himmels Höh'; — Lie-ben-de ſtan-den hier
fühl-ten der Bei-den Weh'; die ſtan-den fo trau-rig am
Tha-le und auf der Höh'; da weh'n wei: fe Tü-cher ein—
— re — IRA „ — — u:
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auf der Schwell', ach Hand in Hand, a = de, ab, Hand in
Schei-de -» weg, ab, Herz an Herz, a- de, ab, Herz an
an=zder zu: A = de, meinkieb’, a = de, aA = de, mein
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143. Lieb' iſt ein Blümelein.
Gemüthlich. F. Abt,
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1. Lieb’ ift ein Blü-meelein, pran-get und duf=tet fein,
2. Lieb’ ift ein Vö-ge-lein, keh- vet bei dir aud ein,
pp 3. Lieb’ ift ein En = geelein, denkt Shon im Him:mel dein,
—— we „f X er,
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\ glän-zet und lacht, alänzzet und ladt. Y. ber ein 5 ii
öffn' ihm dein Herz, öffn’ ihm dein Herz. Bringtdir der Lie-der viel,
ey: Be dir — brin-get dir Glück. Heiß' es will-kom-men hier,
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fheucht von dir, wie im Spiel, Rum: mer undScmerz;bringtdir der
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— wen-det ſich's ab von dir, kehrt's nie zu-rück; heiß' es will—
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Au-en, und auf uns her- nie-der-ſchau- en, — —
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145. Aennchen von Tharau. $
Innig. Fr. SO
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1. Aenn-chen von Tha-rau iſt's, die mir ge: fällt,
2. Rebt wie ein Pal: men-baum ü - ber fich jteigt,
3. Wür-deſt du gleich ein mal von mir ge=trennt,
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fie ift mein Le: ben, mein Gut und mein Geld, Henn-igen von
bat ihn erjt Re» gen und Sturmmwind ge » beugt: fo wird bie
leb:tejt da, wo man die Son: ne kaum Efennt: = we bir
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| Tha rau bat wie-der ihr Herz auf mich ge-rich-tet im
Lieb in uns mäch-tig und groß, nah manchem Lei= den und
fol = gen DENN ir und — Ei-ſen und Ser = fer ) |
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1 Freud’ und in Schmerz. Aennchen von Tha— Da mein Reihthum, mein
trau = ri gem 2008. Aennchen von Tha:rau, mein Reihthum, mein
feind = li= bes Heer. Nennen von ce rau, — Licht und mein
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\ Jesse: — —— a me deren es 6.
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Seren — — — =;
I Gut, du mei:ne See = le, mein Fleifeh und mein Blut!
Gut, du meisne See = le, mein Fleiih und mein Blut!
Son, mein Le-ben ſchließ' ih um dei - nes ber » um!
mf | cresc. f N —
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A. G. Herder.
146. Herzenswünſche.
Innig und zart. Volksweiſe.
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Se — aa. nv al
1. ©, wie iſt's mögelichdann,daß ih Dieb Taf: fen kann:
2. Blau blüht ein Blü-me-lein, hei = Bet Per : giß:nicht-mein,
mf3.MWär ic ii Bo - — lein, rt mollt’ bei Dir _"
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147. Wohin mit der Trend’?
E Lebhaft und heiter. dr. Silcher.
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1. Ab du Har:blauer Himmel und wie ſchön bijt du
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Kent! Mair an's Herz gleich di drükzten vor Su: bel Bi
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an?2.Ah du licht-grü = ne Melt, und mie e ſtrahlſt du vor
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Bruſt; a— a * an, und iſt ja mein Leid, und mit
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— — See: =—N — ZERZRZR
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Freud’, was fang'ich doh an? 3.Und da ſah ich mein Lieb’ unterm
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Lin⸗-den-baum ſteh'n, mar jo klar mie 7 en mel, wie die Gr:de fo
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Iſhön; und wir küß-ten uns Beid', und wir ſan-gen vor Luſt, und da
langſamer —— lebhaft
hab’ ih geswußt: woshin mit der Freud, und da hab' ich ge-
—
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wußt, wo-hin F der
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148. Freud’ und Leid.
Etwas bewegt,
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en BE un — Frame
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1. Das Lie» ben bringt groß’ Freud’, dad mil =je E
2. Sie hatjhmwarz.brausne Haar’, da = zu zmei |
p3. Ein Brief-lein fhrieb fie mir, ih Soll treu
f4. Mein Ei- gen foll fie fein, fein'm An-dern
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— an AA MAR RB rer BEER
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= * ZUR Va EL Era wma wer
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Bee te Lent‘! Weiß mir ein ſchwarzbraun Mäg : de = lein, mit
Aeug-lein Ear; ihr ſanf-ter Blid, ihr BZuf: fer- mund, hat
blei: ben ihr. D'rauf ſchickt' ih ihr ein Sträu:$e - lein von
mehr als mein.p So le - ben mir in Freud’ und Leid, ppbis
— | | | |
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Bin) 2 — — — — — —
Be rer ——— ——
= Se rn ae — ——— am. =
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zweiſchwarz-brau-nen Aeu-ge-lein, das mir, das
mir das Herz im Leib ver-wund't, hat mir, hat
Ros:ma:rin und Nä- ge: lein, fie fol, fie
Gott, der Herr, und Bei = ve ſcheid't, dann Schatz leb’
das mir — —
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emo — — —— — == —— ——
mir, das mir mein Herz er = freut!
mir, bat mir mein Herz ver - wund't.
foll, fie fol mein ei = gen fein!
wohl, pp a = de mein&chak, o meh’!
— das mir — —
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langfam 2 r | , \
Das Rütli. A. Auflage. 23
149. Sängerfahrt.
3* und lebendig, doch nicht zu —— —— Eder.
. Str. cresc.
1. Kühl-rau:fhendun-ter'm bel - Ien, — Him⸗mels⸗
ſteh'n wir hier ſo bel = le, pwird man-cher bald ſchla-fen
mf N 2. Str. rit
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— —— — es 1 a —
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dom, treibt ſei-ne Ha:ren Wel-len ver
geh'n, D Le:ben,mwas bift vu ſchnel-le, o
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treibt jei - ne Ha z :- ren
o Le-ben, was bijt du
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em’ = gen Ju—⸗gend Strom. Viel rü-ſti-ge Ge = jel:Ien, 4
Le-ben, was biſt du ſchön! Ge-grüßtdu wei-te Run-de, du
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Ur: go = nau=ten gleich, fie fahb= ren auf den
Burg auf der Fel- jen- wand,
du Land voll gro: Ber
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Mel: len in's duft'-ge Früh-lings- reich! Gie — ren
PER, meingrü:nes Ba = ter = land! Du Land voll
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auf den Wel-len in’3 duft'—
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Du Land,du Land voll
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gro = Ber Kun-de mein grü-—nes Ba = ter = land!
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| Euch möcht'ich Al = les ge:ben, und ih bin fürſt⸗lich
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| rei; mein Serz.blutundmein Leben, ihr Brü = der
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| wei = ter fingt, hört, was er wei-ter fingt, hört, was er
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150. Im Mai.
Friſch und heiter, Arrang. v. J. Rietz.
= poco rit.
1. Draußift Al-les jo prädstig und es iſt mir jo
2. Wenndie Vög—-lein thun fingen, früh Mor⸗gens, zieh’ich
3. Wennam Az:bend er: Elin-ge ringsdie Glöd-le zur
oeo rit.
mf = — 1 — — —
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Be ee em ne HIER ee Rn — ⸗
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‚P N N ER: N 7 u 7. N
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Se. Be ——
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wohl, wenn mei'm Schäß:le be-däch-tig a Sträu-ße-le ih
aus, kann iS halt no ver-zwin-ge, hol iS Schä-ge : le in’s
Ruh’, will mei'm Schätz-le ih ſin-ge: mach'die Neu: ge: lein jest
2029 rit.
hol. Mein Herz: leinthutfih freu:e und es blüht mir auch da-
Haus. Und es wird fih ſchon mansde, denn ich mein’ es ja jo
zu! Al-le Blüm:le ver = blühen und der Mai ift bald vor:
— — poco rit. —
Bere EN AT Rs
eher — — — ee
— — — Bene
— — u — zer nn Sn
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— — Bi Tp PN
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— — u = == —— ee
— IH — ⸗ —* —
rin! Mai, im jhö:ne Mai-e han i viel no im
gut: Un: fer Herr-gott wird ſchon wa-che, daß mer 3’ jam=:me und
bei: doch da=für wird er ein: — ben, in zwei Her-zen jo
a tempo = N =
Bin N a N Ten I
Fe - 1 np er u 1 el msn. — ⸗
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— — I FE m 0 tr,
Sinn, han i viel no im Sinn!
thut, daß mer z'ſam-me uns thut. Fr. Richter.
treu, in zmei ‚Her: zen jo treu!
riten.
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— 360 —
151. Der verſenkte Hort.
Kräftig. A. Billeter.
— — — == ==
|
1. €3 war ein-mal ein Kö-nig, ein Kö -nig an dem
2. Dafpraher zu den E - deln: Wasfromteuh al: ls
mf3. Da ſenk-ten ihn die Stol-zen bin-un = ter in die
f4. an doc ein Je-der däch-te, wie die - jer Kö-nig
|
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DI — rt — es un —
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— erg 1 — —
—— = — get
— —— — —
Rhein, ver lieb-te nichts ſo we-nig, als Ha-der, Gram und
Gold, wenn ihr mit eu-ern Schä-deln den Hort er = fau = fen
Fluth; er ift wohl gar gesjchmol-zen, ſeitddem er da ge
gut: auf daß Fein Leid ihn bräch-te um fei- nen bo- ben
—
— ;- er
| — —— Frech = f=-"73
— — — —
Best — u ma er mar == —
— — * = in. — ne =
Pein. Es ftrit-ten ſei— ne De:gen um ei - nenShagim |
follt? Ein En: de fei ver Pla=ge, ver = fenkt ihn in den
rubt. Ber:ron-nen in den Wel-len des Stroms, der drü-ber
Muth; jo ſenk-ten wir hin » un: ter den Kum-mer in den
Ben — N
— — Sr es san — — — — ——
Beet — — —— — — J—
— — Se run = WAHL _ BE IRB) BEE LOL RER —
Land, und wä-ren fait er=zle = genvor ih-rer eigenen Hand.
Rhein; da bis zum jüng-ften Ta = ge mag er ver-bor:gen fein.
rollt, läßt er die Trau-ben ſchwel-len und glänzzengleihdem Gold.
I Rhein, und trän-ken frifh und mun = ter von feinem golv’:nen Wein.
152. Bas Erkennen.
Marſchbewegung. C. Attenhofer.
F mMfı N
—— TEN nn REN BERIRS N ©
=: es —— = 7 Er, — — —
— — Se z — — — — — me
— dem Stab in der Hand, komt wie-der
ANDRE (man — —— I Lam Lymmw jez
= a Se Zion EI —IZ ar
Ra Eu re Tre
a
(Seas ———
heim aus dem frem-den Land. Sein Haar iſt beſtäubt, fein Ant-litz ver
p
Se:
Narren
———— ————
—— — sa —
| — ——— — niet
So tritt er in’3
brannt, von wem wird der Burſchwohlzu⸗-erſt er-kannt? | Und mei = ter
Und wei = ter
Städt-chen durh's al - te Thor, am Schlag:baum lehnt juft der
wan-dert nad fur = zem Gruß der Bur-ſche und ſchüt-telt den
geht er dieStraß ent:lang, einThrän-lein hängt ibm an ver
Ba
; — —— —
a Fe m en
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Zöllener da-vor. Der Zöllener, der war ihm ein lie = ber
Staub vom Fuß. Da ſchaut aus dem Fen : fter jeinSchä - Kel
brausnen Wang. Da wankt von dem Kirch-ſteig jein Müt-terschen
ESP 1 Te Teer en ee
a — IP
esse re ken.
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Freund, oft hat = te der Be- her die Bei-den ver-eint. Doch
ftromm: Du blü » ben = de ung-frau, viel ſchö-nen Will-fomm! Doc
her: Gott grüß Eu! fo ſpricht er undfonft nihts mehr. Doc
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Be —- me ses "Ba Sa. vn an „I
fieh’, Freund Zoll-mann er: fennt ihn nidt, zu Sehr bat die
ſieh', auh daS Mägd-lein er: fennt ihn nicht, die Sonn’ hat zu
ſieh da3 _ Müt - ter henjchlucztvollLuft, meinSohn! und
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Zu. = =. 1. —— =
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| Sonn’ ihm ver-brannt das Ge: fit.
jehr ihm ver: branntdas Ge -fidt.
| fintt an des Bur = [hen Bruft. Mie Sehr aub die
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Sonne jein Ant - lit ver:brannt, das Mut-ter -» aug’ bat ihn
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doch gleih er - Fannt. J. N. Bogel.
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153. Alles, was wir lieben, lebe!
Sehr lebhaft und heiter, Volksweiſe.
be!
Vers 1—5. Al-les, was wir lie = ben, le =
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was uns hoch er-freut! Wein und Frühling, Frucht und Blü-the,
zart ge-knüpf-te Band; du vor alb-len, daS uns he = get,
tur und Wif:jen: Schaft: Al-les Schö:ne, al: les Bu: te
Blume ſei ge:pflüdt! es de Freu:de ſei mill-fom:men,
Le: ben und ent:weicht! Mer, wenn los die Luft fich fet - tet,
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fto = be Lau-ne, Her=zens = gü =» te, Freundſchaft und Ge:
| daS uns treu und freundslih pfle= get, du, o theu-res
je = der Sporn zu ed: lem Mu⸗the, je » des Streben,
die und düſt'- rer Sorg ent= nom=men, die Ge-müth und
ih ein rei = nes Herz ge = ret = tet, den deckt auch die
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jel = lig=feit, Sreundfchaftund Ge :jel : lig=Eeit!
| Ba :tersland, du, o theu-res Va: ter:land!
I je = de Kraft, je: des Stre:ben, je = de Kraft!
| Geiſt entzüdt, die Ge:müth und Geijt ent:züdt!
Er = de leiht, den dedtaudh die Er - de leicht. Ritter.
Ernft.
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1. mf 63 war ein Sö = nig in Thu-le, gar treu bis
2. pUndals er kam zu jter=ben,zählt er ſei-ne
3. fDortftand der al = te Ze = ber, trank Ieß = te
Rare ae zen en
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En — Ze eurer — ——
an das Grab, pdem ſter-bend jei-ne Buh-le pei-nen gold'-nen
Städt’ im Reich, mfgönnt Al-les feisnen Er-ben,mfven Be:
Le:ben3:gluth, fund warf den heil:gen Be-cher hin = un
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Be-cher gab. mfEs ging ihm nichts da = rü = ber, fer
niht zu = gleihd. FEr ſaß beim Kö=nigs = mah - le, die
in die Fluth. FEr ſah ihm ſtür-zen, trin = Tenmfund
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} leert ihn ur. Au-gen gingen ihm ü = ber, mfjo
Ritter um ibn ber, fim ho-hen Bä - ter = faa : le, Foort
fin= fen tief in's Meer; ppdie Au-gen thä-ten ; fin=fen, Ptrank
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oft er trank da - raus, p die Au: gen gin=gen ihm
auf dem Schloßam Meer, fim bo -hen Bä = ter
nie ei= nen Tro:pfen mehr, PPdie Au-gen thä=ten ihm
pdie Au = er. gen
fim bo = = ben
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mg dim. e rit.
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ü = ber, pfo oft er trank da-raus.
faa = le, Fdort auf dem Schloßam Meer. |
fin = fen, pptranfnie ei - nen Tro:pfen mehr. W. v. Göthe,
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— dim, e rit. ® \w
ah: a TERN EI, a. ee —A ar — — —— an
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155. Er Kohteaut,
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AI NG Ser 3054-1 =:
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1: Ihe beihths- :nig Rin: BR ter⸗lein? Rob:traut, —
2. Und ü =» ber ei = ne klei-ne Weil', Rob:traut,fhön
3. Undeinjtmalsfie ruh:ten am Ei: hen-baum, da lacht Ihön
4. Da:rauf fie rit = tenfchmeigend heim, Roh-traut, ſchön
a RUN — — ——
—— SEHE ee
—— — — ei —— are Er velgern ——
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be: u —— ee
| —— — — —
| Ei Be ae nn |
Rob:traut! Was thut fie denn den gan=zen Tag, ba
Rob:traut! So kommt ver Anab’ auf NRin:gangs Shloßin
Roh:traut: „Was ſiehſtdu mih an jo munznig : lih? Wenn
Roh⸗traut! Es jauchzt der Knab' in ſei-nem Sinn: „Und
AT Br. mul 7, ee
Be 8 — ee Ex — —
— — —— Feen — Er ee
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— N ED Be 3 ee NZ
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fie wohl nichtipinsnen und nä = hbenmag? Thut fi = fhenund
Sä = ger=trabt und hat ein Roß, mit Roh- traut zu
du das Herzhaft fo Füf » fe mich!“ Ah, wie er-ſchrack der
mürsdeit du — : te ii - fe:rin, mihb fol es nicht
‚? Burn
— — padolſce cresc.
— — RES
= — ar Tr — — u rer
|
ja=gen,thut fi = ſchen und jagen. D daß ih doch ihr
jagen, mit Roh: traut zu ja-gen. O daß ih doch ein
_ Sna:be, ab, wieer:fchrad ver Ana=:be. Doch den-ket er, mir
krän-ken, mich fol!’ es nichtkrän-fen. Ihr tau=jend Blät-ter im
Soli. Wiederholung Ehor.
— crese.
—— N — 7 dolce N
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— — Me — en
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Som. rn
Sä = ger wär, das Fi:fhenund Ja-gen freu:te mich jehr!
Königs = john wär', ſchön Rohtraut, ſchön Roh-traut lieb'ich fo fehr!
iſt's ver-gunnt und küſ-ſet ſchön Roh-traut auf den Mund!
| Wal =: de mißt, ih ha-be ſchön Roh-traut's Mund ge-Füßt!
= rit. —
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iSezsr zes
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——— — a a ei Sb "hr ER EEE
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156. Wanderlied.
Mäßig. — M. v. Weber.
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ö— —— — — — ———üvS ⸗2 ——
Fiese: — tr ==: —
1. Die Sonn’ er-wacht; mit ih-rer Pracht er— — ſie die
2. Mit Sing’ und Sang die Welt ent-lang! Wir fra-gen wo—
3. In Nah’ und Fern'führt uns ein Stern! Auf ihn nur ge-
== —
Ze > Fe — sn —
a das Thal. D Mor:geneluft, v Mal: des - duft, o
ber, nicht wo: hin! Es treibtung fort, vonDrt zu Ort, mit
rich-tet den Blid. DO. Frei: heit bir, dir fol» gen mir, und
— nf — F ee.
gol:de=:ner Son = nen:ftrahl! gol=desner Son - nenzftrahl!
frei-em und fröh-li-chem Sinn. frei-em und fröb: li: dem Sinn,
Kei⸗ner bleibt, = ner zu-rück. Kei-ner bleibt, Kei-ner zu» rüd.
— —
—— — — ———
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= 371 =
| 157, Heiterer £ebenslauf.*)
Allegro con fuoco. €, A. Mangold. Op. 23.
5 PH SS ——
are nie re Bar us — —
1. Mein Le-bens-lauf iſt Lieb' und Luſt und lau-ter Lie-der—
2. Es wird ja auch der jun-ge Moſt ge-kel-tert und ge—
3. Die Zeit iſtſchlecht, mit Sor-gen trägt ſich ſchon das jun-ge
4. Beim gro-ßen Faß zu Hei-del-berg ſi— vr er
— — —⸗ Beer 4 —4-
Dre: Ben ——
| eres“.
— 5 eh) | ur et — — —————
—— — Se er 5-9 ZI > * — —
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Uang, und lau-ter Lie-der-ſang, ein munst'rerMuth in munt’ BET =
Iprebt,ge=fel= tert und gepreßt, vo‘ brauster auf, wird Göt-ter = Eoft, be:
Blut, fih ſchon das jun: ge Blut, doch wo ein Herz voll Freu⸗de ſchlägt, da
I nat,va ſi- Be der Se-nat und auf dem Schloß Jo-han-nis-berg der
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fri-ſchen Le » bens:gang, macht fri-ſchen Le = bens:gang. Man
rei tet manchem Felt, be = rei= tet man-chem Felt. Was
it die Zeit noh aut, da it die Zeit noch gut. Her:
bod=mohl= wei: je Rath, ver hoch-wohl-wei-ſe Rath. Der
J N fr
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) „Mit Bewilligung des Originalverlegerz, ‚Herrn Joh. Andre in Offenbach“
er Mangold, Op. 23: Heiterer Lebenslauf, Seid einig, Wanderers Nachtlied,
m MWaldlied; Bartitur und Stimmen fl. 2. —, einzelne Stimmen zu fr. 18. Zu
5 Aufführungen werden Stimmen jedes einzelnen Liedes auf Verlangen
gedru
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Se_ — —
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— zu, nun N — |
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Bere ————
\ gebt Berg an, man geht Berg ein, man geht Bergan, mangeht Bergein, man
wund’rich mich, mir gebt es iuft, wasmwund’rihmich,mirgehtes jujt, mas
J ein, ber=ein, dumun-t'rer Gajt, herein her-ein, du mun⸗t'rer Gaſt, ber:
2 Mi-ni-ſter Re: gi- ment, ver Herrn Wisni: fter Ne - gi:ment, der
rit.
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geht Berg an, man geht Berg ein, heut * * mor = gen krumm.
wund'r ich mic, mit geht es uſt nicht an = der3 wie dem Wein.
ein, ber=ein du mun-t'rer alt, du Freu = de fomm’zum Mahl.
N ni: — Ne = gi: mentjollbeim Bur-gun-der-wein,
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Sor-gen wird's nicht an = ders ſein, d'rum kümm'r ich mid nichts
braus’ ih auf in Lieb’ und Luſt, das wird daS Be—ſte
uns, was du be =» ſchee-ret haft, kre- den = 3e den Bo:
Kriegs:rathb und daS Par- la: ment joll beim Cham-pag =» ner
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1 drum, drum, küm'r ih mic nichts drum. Br Sor:gen wird's nicht
fein, daS wird da3 Bes jte fein. Drumbrausih auf in
tal, fre=sden- 3 ven Po-kal. Würd uns, was du be:
jein, joll beim Cham = pag » ner fein, der Sriegs:rath und das
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an- ders fein, drum kümm'r ih mich nichts drum, drum kümm'r ich
Lieb’ und Luft, das wird das Be: fte fein, das wird das
Ichee = ret haft, fre = den = ze ven Po-kal, fre= den = ze
Bar » la = ment joll beim Cham-pag : net jein, ſoll beim Cham:
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mic nichts drum. Hui:da, hui-da, hui=da, hui-da, hui-da, hui—
Be: fte fein. m m M) n n "
den Po-kal. Kr 3 L - " "
pag = ner jein. 7 " n " " n
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Vers 1-4. ja
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ja ja drum braus ich auf in Lieb’ und Luft, das
ja ja würz' uns, was du be=jchee=ret halt, Ere-
ja ja der Kriegs-rath und das Bar: la:mentjoll
kümm'r ich mich nichts drum, drum kümm'r ich mich nichts drum. ja ja ja
wird dag Be-ſte ſein, das wird das Be- fte ſein. ja ja ja
den = ze =» den Po = fal, kre- den- ze:den Po-kal. ja ja ja
beim Cham:pag ner fein, joll beim Champag:ner jein,ja ja ja
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DurhSor:gen mid’ 3 — — — —
Drum braus' ich auf — — — —
Würz' uns was du — — — —
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ja — — ja ja ja ja ja ja ja ja drum braus' ich
ja — — ja ja ja ja ja ja ja ‚ja mwürz’ uns, was
ja — — ja ja ja ja ja ja ja ja der Ariegsrath
nit an-ders fein — — —, drum kümm'rich
in Lieb'und Luſt — — —, das wird das
be= jchee:ret haſt — — —, fre - ven = 3e
das Par-la- ment — — —, ſoll beim Cham—
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wird's nicht anders ſein, drum küm'r ich mich nichts
auf in Lieb'und Luft, das wird das Be: fte
du be: jcheesret halt, fre:den -3e= den Po—
und das Bar-la:ment foll beim Champagner
mih nichts drum, ja ja ja ja ja jadrumküm'rich mich nichts
Be = fte Sein, ja ja ja ja ja ja dasmird das Be: te
den Po = fal, ja ja ja ja ja ja fre:den=ze den Bo:
pag = ner jein, ja ja ja ja ja ja ſoll beimChampag:ner
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d'rum, drum kümm'r ich mich nichts d'rum,
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kal, kre-den-ze den Po—
ſein, ſoll beim Champag:ner
drum, ja ja ja ja ja jadrum küm'rich mich nichts drumja ja ja
fein, ja ja ja ja ja ja das wirddas Be: fte
tal, ja ja ja ja ja ja Fre: den=ze den Po:
jein,ja ja ja ja ja ja jollbeim Champagner
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nichts drum, nichts drum, ja ja ja ja.
ja nichts drum, ja ja ja ja nichts drum, ja ja ja ja.
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ſein, ja ja ja ja das wird ja ja ja ja das Be-ſte ſein, ja ja ja
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158. Bas Rirdjlein.
Andante non troppo. E. Beder.
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Ein Kirchelein fteht im Blau = en, auf jtei = ler Ber - ges:
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mir wird beim Schau:en des Kirch-leins wohl und
weh! Ver =ö = det jteht es
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weh! Ber: ö = det fteht, ver = d = det fteht e3 i
weh! Ver-ö- det fteht es dro = ben, ver-ö-det ſteht es
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weh! mf Der : ö = det jteht es, jteht es
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ein Denk-mal früh’:rer Zeit;
vom Mor-gen-toth ge:
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dro=ben, ein Denkmal früh Beit;
vom Mor:genroth ge:
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wo = benmird ihm fein Sonn-tags-kleid, vom Roth ge:
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wo = ben wird ihm fein Sonn-tags-kleid. Und wenn
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| Und wenn die Slot: fen Ein = gen im fri = fehen Mor-gen:
2 Glok-ken, wenn Gloffen flin:gen in dem Mor = gen:
| Eee ® —J———
—— — —— — —
— — — — ö ⏑ —
* ẽ — — ars —
R Glof - fen, Glof = fen tin - gen im Mor = gen:
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hauch, und wenn die Slot. RE Hin = gen im fri⸗ſchen Morgen
: baud, menn die Glof-fen klin-gen im fri-ſchen Dior-gen-
| I mf |
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Seesen.
HERZ — — een: —— ———
hauch, wenn Glof = fen Hin = gen im fti: ihen Mor. -genz
P | u
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—— Seesen: — ——
Do ee we en Se en de Be He pen
hauch, dann regt mit zar-ten Schwin-gen ſich dort ein Glöck-lein
dann regt die zart = ten Schwin-gen dort ein Glöd:lein
—
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ER RNE en BEL — — —— g —
— — en et: 2 wen
3 an 6 ae: RZ
dannregt mit zar= ten Schwingen fih dort ein Glöck— lein
aud,dannregt die - zart = ten Schmwin = gen Dank es lein
I pP NH 4
E — Se: Ze = — ss
| und wenn die Glok-ken Ein - I im fri:jhen Mor:gen:
auch, und wenn die Glok-ken Ein: gen im fti = ſchen Mor:gen-
—
je nur m Eur —
re — —— — — — — —
auch, pwenn Glof - fen Ein = gen im Mor = gen:
Sr FFIR: 8 ee
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hauch, dann regt dort, sh dort ein fein
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I hauch, dann regt hä dort —, ſich dort ein Glöck-lein
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auch, ein Glöck-lein ud — — —! fRohl — des
auch — — — ritard. — — N
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ah — — — ein Glöc— kein auch!
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Schal-len ein ſchlum-mern-des fühl, zum Kirch-lein jeh’
Fran Er | |
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— Gy I 0 ie —— S wa» A ——— —
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wal : len der from-men Be-ter viel, wohl weckt fein mil-des
Pt SIE es KLEE J— —J |
— —— 4 ——— mid —
— N fein mil:de8
| = — mfa tempo
—— a ans — —— — —
"ER FE A 4-91 -— 3 — BET Beil) a DE EEE — Br =
ses eresier nee.
Schal-len ein jchlum:mern:ves Ge: fühl; zum Kirchelein ſeh' ich
| | — Zu „ ei nf oter⸗ | \ Ä
Ze IS TEE TUI ——
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Schal-len wet ein Ge-fühl; Ä
zum Kirch-lein
— — — —
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wal = len der from:men Be-ter viel, ich
zum Kirch-lein jeh ih,
feb ih mal = len ver
fe” ih mal - len der
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je = be mal = Ien der fromsmen Bester viel —, zum
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Kirc:lein eb" ib mal = len der from: men Be:ter viel!
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159. Waldvögelein.
Leicht und anmuthig. Nach Julius Dürner.
laut —
mf Chor. — —
esse rer
——-— ee — Ce en
1. Bög:lein, was fingt du im Wal:de fo laut? Wa-
2. Bö - ge=lein, ilt dir das Herz-chen jo voll? Wo:
3. Bög:lein, was fingft du die Ta» ge ent=lang? Wo:
Chor. P Ar
See —?! Wa-rum?
ER —
— — — — —
—— — — a 2 _# — —
>= Ferne = — — — ——
= — — — —
rum? Wa— — Wa-rum? Rufſt du den Bräu-ti-gam,
von? Wo-von? Wo-von? Daß es von Lie-dern dir
zu? Mo: zu? Mo -zu? Lau-⸗ſchet auch Ei - ner auf
mf N Ri N
— 384. ii
2 — =. Soli
Berge Dee ep ee ge —
Se — ur = 2-2 —
Wa : rum? Warum? Wa =: rum? Sb
Wo = von? Wo:von? Mo - von? Mein
Wo =: zu? Wo-zu? Wo = zu? Ich
rufſt du die Braut — — —
ü = ber: quoll — — — ?
deiznen Ge-ſang
————
rufſt du die Braut? Wa- rum? Wa— —
üÜ = ber:quoll® Wo = von? Wo-von?
deinen Ge-ſang? Wo - zu? Wo—-zu?
An N
| en fe — — — A
J— — BER TE ar =
| bin nicht Bräu-ti-gam, niht Braut, doh fin: ge ib im
Herz ift vol und doch nicht ſchwer, mein Herz ift leicht und
fin «= ge mir mein Le = ben lang, nicht dieß und das ijt
Ä se |
Mal: de laut, fin = ge ib im ir = de laut, weiß
doch nicht leer, mein Herz iſt leicht und doch nicht leer, weiß
mein Ge:fang, nit dieß und das iſt mein Ge—-ſang, id
—
ar
ei e
9 Di 2 Ser me:
BER — Fe Denzenn PR —
wa-rum ih fin = ge, weiß nicht, wa-rum id fin = ge im
nicht, wo = von ih fin = ge, weiß nicht, wo-von ih fin =» ge im
muß nun einmal fin = gen, ih muß nun ein=-mal fin = genim
= ' f
a SEN — = SEN TREE ——
ht Fe —
rem
Ehor
a — eg ie BETE — eu — wi.
ee
Wal : er, im Wa : de
Wabern im > Mal =. =... = J D Bög :lein im
ale = = = :..8e,. )
Chor.
— —
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57.4
im Wald — —
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Wald, o Vög-lein im Wald! Otto v. Haugwitz.
riten.
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— —, im Wald!
Das Rütli. A. Auflage. 25
ab se az Fa AA Ba he a a a a in.
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160. Noch iſt die blihende goldene Zeit,
Friſch und freudig. Volksweiſe.
mf Be — us De N 5.
Be. 9 — Zeh
— ne.
k Noch ift die blü-hen-de, gol= de: ne Zeit, o du
2. pur Frei it das Herz und frei iſt das Lied, und
3. Im Her-zen tief innen ift Al-les da-beim, vr
— — —
—
— Sr.
eu re WIE Hi — —
— — wur, —
ſchö— ne Welt, wie biſt du ſo weit: und ſo weit iſt mein
frei iſt der Burſch, der die Welt durchzieht. VUnd ein ro-ſi-ger
Freu = de Saa-ten, der Schmer-zenKeim! fD’rum friſch ſei das
— I—. — — — ⏑ Er re
Bas ———— *
——— ee —— — —
——
Herz und ſo blau wie der Tag, wie die Lüf-te durch ju-belt von
Kuß iſt nicht min = der frei, jo ſpröd und verjichämt auch die
Herz und le: ben:dig der Sinn; Fdann brau:jet ihr Stürme da—
— —
SER ee — —
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I re an a Een > 9-1 Be U a Ze
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Ler = hen:ihlag! She Fröh:lischen, fingt,weildas Le: ben nod
Lip = pe Sei. Wo ein Lied er - Klingt, wo ein Kuß ſich
ber und da=hin! Wir a=ber find allzzeit zu fin=gen be—
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mait: Noch ift vie fhö:ne, vie blü-hen-de Zeit, noch find vie
. beut: Da ijt die blü-hen-de, gol=de= ne Zeit, nod find die
reit: Noch iſt die blü-hen-de, gol-de-ne Zeit, noch ſind die
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Zaenerner Mo = ‚=. = fen! D. Roquette
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Ta = ge der Roter eis fen!
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161. gang’ ift es her! | |
Innig. Volksweiſe.
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1. Weißt du wohl nod, was du einjt mir age = jagt?
2. Kennſt du den ftil- len, den lieb - li- chen Dirt,
3. ppSing’ mie no ein =mal den hol» den Ge = fang,
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lang’ it es ber, lang’ ift es ber! als du fo fhüchtern dein
lang’ it eS ber, lang’ iſt es ber! wo mir ein-an-der ge:
lang’ ift e3 ber, lang’ ift es her! der einit jo in=nig zum
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Leid mir ge-klagt, lang' iſt es ber, lang’ iſt es ber! Nim-nier ver-
ge-ben das Wort, lang' iſt es ber, lang' iſt es her! Jeg-li-chem
Her-zen mir drang, lang' iſt es ber, lang' iſt es her! Ach, je-der
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* ib die fe = li=- ge Zeit, . da: du voll Lie⸗be
Glüd zogjt mein Lä— — du vor, ſe-lig nurlauſcht' dei-nen
| Zon hat dein Wort mir er=neut, daß du voll Treu:e. dein
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Bee nu his a SE anne —
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Herz mir ge:weiht! Ah, je =» nes Glük-kes ge—denk' ich noch heut’,
Tönen meinOhr. Noch jaudztmein Herz, weil das dein’ es er = for,
Herz mir geweiht. Nim: mer ver-geß' ih die fe = li=- ge Zeit,
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lang', ach, gar lang' iſt es her!
ſehr langſam
lang' iſt es her!
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lang’ it es ber!
162. Wenn wir durch die Straßen ziehen.
Marfhliend.
Friſch bewegt. Arrangirt von W. Baumgartner,
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seeimermrssceo.
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1. Wenn wir durch die Stra-ßen zie-hen, recht wie
2. Und doch weiß ich, daß die Ei- ne wohnt viel
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Burſch' in Saus und RL Ihau=-en Neug: ER Bi und
Mei-len meit von bier; und doch kann — nicht
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grau⸗e, jhmwarzund braun aus man= dem Haus; und id
laj:jen nah dem Ihmuf:fen Mäd-chen bier; Lieb: den
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laß die Blik-ke ſchwei-fen durch die Fen-ſter hin und
wol’ dich nicht be = trü =» ben, wenn dir Ein3 die Aun = de
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ber, fat als wollt’ ib Ei= ne fu: den, die mir die
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bringt, und daß dich's nicht ü = ber - ra= he, Die = jes
I. Baß hervortretend
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Al = ler = lieb = fte wär'.
Lied der Wand: rer fingt. W. Müller.
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163. Ergo bibamus! E
Sehr lebhaft und heiter. Volksweiſe.
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1. Hier find wir ver-ſam-melt zu löb » li: hemZThun,d’rum
2. Ich hat-te mein freundelisches Lieb- hen ge-ſeh'n, da
3. Mich ruft daS Ge-jhid von den Freunden hin-weg; ihr
4. Was jol:len wir ſa-gen vom heu = ti - gen Tag? Ich
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Brü-der-hen: Er-go bi-ba-mus! Die Gläsfer, fie Hin-gen, Ge
dacht' ich mir: Er-go bi-ba-mus! Und nah-te mich freundlich, da
Red-li-chen: Er-go bi-ba-mus! Ich ſchei-de von ih-nen mit
däch-te nur: Er-go bi-ba-mus! Er iſt nun ein-mal von be—
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BIER N Set
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ſprä-che ſie ruh'n; be-her-zi-get: Er-go Bi bamus Dal
ließ fie mich jteh’n. Sch half mir und dachte: -ba-mus! Und
leih:tem Ge: päd; d’rum dop: pel-tes: Er-go — ba-mus! Und
fon = de » remSchlag;d’rum im = mer auf's Neu-e: Bi - ba-mus! Er
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heißt no ein al:tes, ein tüch = ti = ges Wort; es paf = jet zum
wenn fie ver=jüh: net, euh ber = zet und füßt, und wenn ihr das
was auch der Filz von dem Lei -» be fich fchmorgt,fo bleibt für ven
füh-ret die Freude durch's of - fe » ne Thor, e3 glän-zen die
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er-ſten, und paſ-ſet jo fort, und ſchal-let ein E-cho vom
Her-zen und Küſ-ſen ver-mißt, jo blei-bet nur, bis ihr was
Hei-tern doch im-mer ge-ſorgt, weil im-mer dem Fro-hen der
Wol-ken, es theilt ſich der Flor, da leuch-tet ein Bild-chen, ein
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feit = li= hen Drt, ein herr-li-ches: Er-go bi - ba-mus!
Bei = je = red mißt, beim tröft- li-chen: Er-go bi - ba-mus!
{ Fröh = li » ce borgt, d'rum Brü-der-chen: Er-go bi - ba-mus!
gött = li= che, vor; wir klin-gen und fingen: Bi- ba-mus!
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164. In der Fremde.
Nicht zu geſchwind. Volkslied. Mel. aus Sachſen. — |
1. Fer:ne vom es ih bie - her - gesbannt,
2. Als ih da =» heim noch war, o! wie war's warm und klar,
3. Und in Ber» bannungnod,trag’ih auch ſchwe⸗—res Joch,
4. Denk' ich o Hei-mat dein, al-ler der Lie-ben drein,
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—— — — gerne = —
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ein:fam und un = befant, ſchmerzt mich jo fehr, fehb: ne mid |
hat-te das gan=ze Jahr, Som:mer zu ⸗ mal, fpür :te nicht
grün' ich und blüh' ich doch, ſo mie vor = ber, kömmt mir ein
kenn' ich nicht Gram u. Pein, kenn' ich nicht Schmerz, träum' ich von |
— — cresc.
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ftet3 nah dir fremd ift mir al = les bier, fremd ift mir.
Schmerznoh Leid, kann-te nicht Fal: te Beit, kann-te nicht
Gruß von dir, its oft im Win-ter bier, iſt's oft im
dir Die Nacht, von dei = ner Luft und Pracht, von dei-ner |
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*) Wird auch zu dem Text: „Ach wie wär's möglich dann“ v. Chezy ——
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(Bremer ee ee = —
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al = les bier, al: les fo ſelt-ſam outer und leer!
fal= te Zeit, nihtKummer, Win: ter = leid, Sor: gen und Qual!
Win-ter bier, als ob es Früh:ling mir im - mer noch wär'!
Luft und Pradt,ift mir fo froh er: a das —
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Hoffmann v. Zallersieb ei.
165. Seliger Tod.
Ruhig erzählend. u Volksweiſe.
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Halbchor. 1.mfC3 30 = gen drei Krie-ger aus blut'-gem * «fecht, fie
2. pf CS 30: gen drei Krie-ger aus hei-ßem Ge—fecht, jie
3. p &3 30. gen die Krie:ger todt- mü-de da= hin, am
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bat ten ge: fodheten für = wahr nihtfchleht,pfie gin= gen tief
) hat-ten ge:fäm=pfet für Licht und Redt,ffie hat-ten ge
Him:mel dasblei:he Ge = ftirn er-jhien;ppfie konn-ten nicht
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en — ent: — der Son:ne ALL nad,prie jetzt Be
ftrit-ten mit Herzund mitHand ffürGottund für Frei-heit und PVa-ter:
wei-ter fie fchlie = fenein, ppumglänztvom fl» ber: nen Mon:der
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ſank. pUnd alS deren gol-de-nes Au-ge brach, der Ei-ne der
land. pUnd als der Er-ſte ſein Leid ge-klagt, der Zwei-te 4
ſchein.y Der Drit-te nur — der gar nichts ſprach, er dach-te E
—
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— — — — — — ——
drei zu den Andernſprach: „Es ſchmerzt mich die Bunzde de an
drei zu den An—-dernſagt: „ES fchmerzt in der Bruftmid jo
jtreb:tem, Er : fämpfstemnadb; er zer = drüdt ei= ne Thrä-ne in
Soli. rubiger
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| 2 mei:nem Bei, ich werd' nicht wie=der : je = Yan mein Kind, mein
fehr, fo fehr der Ge = dan = fe, ih je = be die Hei-mat nicht
hei⸗ßem Brand und ſtarb fe = lig den Tod für das Ba = ter:
ET —
Fe sr Seseness — — SEE
Meib, es Ihmerztmihdie Wun-de an meisnemfeib, ich
mehr, e3 Ihmerzt in der Bruftmih jo ſehr, jo fehr der Ge:
land, er zer = vrüdt ei: ne Thrä-ne in hei-ßem Brandund ſtarb
Chor. a temp —————T
tee :je : pn mein m mein mein Weib!“
dan = fe, ih fje= be die Hei = mat nicht mehr!“
fe = lig den Tod für das theu:re Ba = ter = land!
>=cresc. rit.
N-N N 2 MT N —
Bee — —— — —
Hr Sams
Leonhard Widmer. Nadı einer Ballade v. Stiel, € ame
a
166. 5’ Bliemli. |
i Mit Anmuth. WVollsweiſe.
1. San a ensem Dr es Blüem-li g'ſeh, es Blüem:li
2. O laßt mi bi mymBlüem:li fi, 'sgiebt num=me
3. Und wenn i einſt ge = ftor=ben bi, und’SBlüemeli
— — e—e—--0'y
— —— — =
—
roth und wyß, ſels Blüem-li g'ſeh'-ni nim=me me, d'rum
kein's me fo! Es tröpf-let wohl es Thrän:li dri; ad,
au ver = blüet, jo thuet mir doch mys Blü-me⸗-li, zu
thuet es mir im Herz jo meh, thuet mir im Herz jo meh! O ;
i mag nim: me lu-ſtig fi, mag nim-me luz=jtig fi!
mir uf’3 Grab, das bit = te-n-i, uf's Grab, uf's Grabzue mir!
— N ! |
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Blüemli my, o Blüemli miy, i möcht’, i möcht’gern bi dir fi, o
— —— Tutti.
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a tempo
Blüem-li my, o Blüem:li my, imödt’gern bi dir fi!
167. Zahr’ wohl, du gold’ne Sonne.
Ruhig und getragen. Ludwig v. Beethoven.
— — —
Te — ar — Fa ——
1: — wohl, du golv':ne Son-ne, pdu gehſt zu dei-ner
2. p Schwer find die Au-gen- li = der, pdu nimmſt das Lied mit
3. pp Und trägt des Tod's Ge- fie-der, ppmich ftattd. Traums em—
4. mf Ich dan-ke dei-nem Strah:lemffür je-den ſchö-nen
Ruh; pund voll von dei:ner Won- ne gehn mir die Au-gen
fort; mffahr’ wohl wir ſeh'n uns mie: dermfhierr un=ten o = ver
por,pfo Schau’ ich jelbjt ber - nie - vermfzu dir aus hö-her'm
Zag,mfwo ich mit meisnem Tha =» le fan dei-⸗nem Schim-mer
zu, pund vollvon dei:ner Won- ne,mfund voll von dei-ner
dort, mffahr’ wohl, wirfeh'nung mie » ver;ffahr’ wohl, wir ſeh'n ung
Chor,pfo ſchau' ich felbjt her - nie = der, pſo ſchau' ich felbit her-
® a ih mit mei:nem Tha- le,mfwo ic mit mei:nem
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Mon:nemfgeh’n mir die Au-gen zu.
wie = der, mfhbier un=ten o= der dort.
nie = der,mfzu dir aus hö-her'm Chor. Fr. Rückert.
TIha:le fan dei-nem Schimmer lag.
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em - pe ——
— — — — — Se _ — 1
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168. Im Thale.
Langſam. Volksweiſe.
zer: — an ——
‚Se = ana —
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1. » Die Blusmen:glöd:hen Ein = genpund nik: fen hold fich
2.mf &3 grüßtdie jun-ge Cr = de f des Lich-tes er-ſter
3. fWie Braut:ge:fang er = jhal let Fihr ſü-ßes Mor:gen:
4.ppDa tönt ausblau-er Fer =» neppdes Sen-ners Alp:horn
5. pEr ſteht auf Ber:ges - hö = be pund jhautin’s tie = fe
— — —_
i — Se re See —H- en
D: Vase 1 ee Te = —}
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zu, fund mun:tre DB = gel fin» gen, 9 fin » gen: fwie
‚Strahl, mfda zieht mit ih = rer Heer» de, 9» Heer = de,mfdie
lied; fwie’3 durh die Wäl-der hal: let, p bal : let, fund
bin, p zu Thal zog er fo ger» ne, pp ger =» ne,ppim
Thal, fvda faßt ihn bei = Bes We - be, mf We: be, fund
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ſchön, o Welt, biſt du!
Hir-tin in das Thal. Delia Helena.
durch die Fel-ſen zieht. Nach dem alten Voltsliene: „Ich ftand
Tha-le meiltfein Sinn. — Degen:
Leid und Luft zu » mal.
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Das Ruͤtli. A. Auflage. 26
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169. Ber Geliebten.
Allegretto. dr. Silcher.
1. Was, trau:te Brüsder, jigt ihr auh im hel-len Saal jo
2. Der Herz: ge : lieb-ten weih’ich dies, fie le=- be für unt
3.. So. fin= ge je: IE Bur-ſche auch dem bol- den Kind fein
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ſtumm? ſo ſtumm? Friſchauf und ſingt nach al- temBraud ein
für! Für und für! Der Weinſchmeckt noch ein-mal fo ſüß, fing’ |
Lied, fein Lied; und trinf da » zu nab Vä-ter Brauch, daß
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| fro =be3 Lied herum, ber » um. — — — In madt
ib da= bei von ihr, von ihr. Leicht wallt mein Blut, fie
ur frob die — er pe flieht! Auf!fingt mit mir; ih
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EEE —— san Hi
\ = -H HZ
Ge = jang
Leicht wallt
Auf! fingt
\ froh beim Wein, macht fröh-li-cher beim Schmaus. Auf! ſchenkt die lee - ren
? ift mir gut; ihr lie-bend Herz ift mein. Wenn fanft in mei:nem
trink'es dir, mein hol-des Mäd-chen zu! Kein Menjchauf Got:tes
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Slä fer ein, und trinkt fie wie-der aus, wie-der aus, und
Arm fie ruht, wie je = lig merd’ ich fein, werd' ich fein, mie
Gr = de bier ift mir fo lieb wie du, mie BR
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trinkt fie wie-der aus, wieder aus.
je = lig werb’ich fein, werd' ich fein.
mir jo lieb wie du, mie du.
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170. Soldatenabfdjied. |
Mäßig ſchnell. J. Stern.
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1.—3. Mor =: genmar:fbi = renwir, a= de, a
Mor = genmar: |di =» ren
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de, a = de, a = de, ja mor-⸗-gen mar-ſchi-ren mir, ja mat
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| wir,a=:dbe, a =: Ve, a = de, a: de!
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1 Nah-ti-gall vor meisnesLiebhens Haus, ver-klun-gen ift nun
it geihnürtund al» le Lie-be drein, a = de, dieTrommel
j mal die Hand,Herz:al: ler=lieb:fter du, undfommjtdu in ein
. — | — | Ne .
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ASangu. Schall,das Lieben ift nun aus, das Lieben ift nun
wird gerührt, es muß ge=jchie:den fein, es mußge-ſchie = den
Pfer-nes Land, jo laß dein Bün:del zu, jo laßdeinBün = del
ihm —— VAR —
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U:de, azde, a= de, A= de, a= de, « de!
— v. Fallersleben.
171. Die Gedanken ſind frei.
Mäßig bewegt. Volkslied.
1. Die Ge:dan: fen find frei, mer kann ſie er—
2. Sch dene was id will, und was mih be: #
Bath lie = be den Mein, mein Mäd-chen vor
4. Drum mill ib auf im=mer den Gor= gen
172. An der Saale hellem Strande.
Mäüßig bewegt, mit friſchem Ton. Arrang. v. W. Baumgartner.
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\ l. An ver GSaa : le bel: lem Stran-de jte = ben
t 2. Zwar die NRit - ter find ver - jhmun:den, nim = mer
p3. Drü:ben min = fen jhö- ne Aus gen, freund:lih
| 4. Doh der Wand’:rer muß von danz= nen, weil die
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> gebunden
— — — Ze aa Ro — —
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Bur-gen ſtolz und kühn; ib» re Dä = cber find zer:
tö = net Speer nohb Schild; doh dem Warn = derömanner:
\ labtmand ro - ther Mund. Und der Wand’ = rer fteht von
| Tren-nungs-ſtun-de ruft, und er fin = = get Abjchieds:
> —
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— Se er — —— Fr —
“ih = re Däs⸗cher ſind zer—
doch dem Wandersmanner—
und der Wand'rer ſteht von
und er ſin-get Abſchieds—
fal-len und der Wind ſtreicht durchdie Hal-len, Wol-ken
ſcheinnen aus be⸗-moos = ten al-ten Stei-nen oft Ge—
JFer-ne, ſchaut in blau = er Aeuglein Ster:ne, Herz iſt
lie : der; Le:be.= mohl tönt im- mer wie= der; Tü:cher
— —
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— BEER Sn — — —⸗
Er — — pm
I. Tenor hervortretend
zie- ben drü— hin. Sb = re Di =: her find zer:
ftal: ten zart und mild. Doh dem MWan:ders:mann er:
bei=zter und ge = jund, Und der Mand’rer jtehbt von
we-hen durd die Luft. Und er 1a, - get Nb:jchieds-
Ds;
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= — — = Er — — * ame! Ar = — —? —
— = er —— — lg >
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ee — * 2_-{e te — ==
— — — ee ar ame = Te
fal = len und der MWindftreihtpurh die Hal-len, Wol-ken
jhei-nen aus be» mooS=ten al: ten Gtei:nen oit Ge—
Fer- ne, Shaut in blau=er Meug:lein Sterne, Herz ift
lie = der, 2e = be = mohl tönt im = mer wie-der; Tüs cher
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Far =] szene
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zie-hen drüber Hin.
jtal- ten zart und mild.
bei: ter und ge = jund. F. Kugler.
we-hen durch die Luft.
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® 173. £ebemohl.
Langſam. Fr. Silcher.
l. Mor-gen muß ich weg von hier und muß Ab-ſchied
2. Wenn zwei gu = te Freunde find, die ein-an = der
3. pRüf : jet dir ein Lüf-te-lein Wangen 0 = der
—
Fe — —
| 54=3- — — ee a —- *
—— ee
— an Pur |
Br A sy r ——— —
neh-men; o du al⸗ler⸗ſchön-ſte Zier, Schei-den, das bringt,
ken-nen, Sonn' und Mond be- we-gen ſich, e-he ſie Sich
Hän-de, Pden-ke, dab es Seuf-zer jey'n, die ih zu bir
| mf | crecc. -
e Bi van = Mes 7
con on.
| | j — |
Be: Sen A—H— — |
ae — —
Grä:men. Der id “ h ee R fe ü=ber al = le
trennen. Noch viel grö = Ber it der Schmerz, wennein treu ge:
en = de; nen ſchick ich täg-lich aus, die da we=hen
—
Sr —— me man, ee een
2—— =-4J—#;
—1
re Fer a re Sen. |
— 41 —
crescendo f |
Ze
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lieb :te8 Herz in vie Ftrem=-de ;jie = = bet,
um dein Haus: dein ih fttS ge = den = = fe,
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174. Bie Thräne.
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1. Wohl war es ei= ne Se-lig-keit, wohl war es
| 2. Der Bo - gel: fang versftummt im Hain, und öd iſt
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ruht an dei-ner Bruſt, in jhö-ner Zeit ge-ruht an dei-ner
letz⸗te Son:nenzitrahl,der letz-te Strahl, der letz-te Sonnen:
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| ftrabl. Doch wenn auch je =» de Spur ver - weht vom Glüd, das
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Schmerzver=eint! Die Thrä- ne, die ver-geß id) nie, die
ib ge = träumt, die Ihrä = ne bleibt mir e⸗wig nod, die
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du um mid ge = meint, vie Thrä=ne, die ver-geß ic
du um mich ge - meint, die Thrä-ne bleibt mir e— mig
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175. Das Schwert.
Erzählend. Volksweiſe.
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1. Zur Schmie-de ging ein jun-ger Held, er
2. Der al = te Schmied den Bart ſich ſtreicht: Das
3.f „Nein, heut!” bei al = ler NRit = terzfchaft! Dur
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Schwert iſt nicht zu ſchwer, noch leicht, zu ſchwach iſt Eu = er
mei = ne, nicht durch Feu-ers Kraft! Der Jüng -ling ſpricht's, ihn
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jei = ner Hand, dasSchwert er viel zu ſchwer er: fand, dasSchwert er
Arm, ich mein’, doch mor = gen joll ge=hol:fen fein, doch mor-gen
Kraft durch-dringt, das Schwert er hoch in Lüften ſchwingt, dasSchmwert er
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viel zu ſchwer er» fand, das Schwert zu ſchwer er fand.
fol ge = bol : fen fein, es fol ge= bol- fen fein!
boh in &Lüf: geh bob, hoch in Lüf-ten ſchwingt.
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176. Brüder, reicht die Hand zum Bunde!
Gemäßigt. Mozart,
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1. Brü = der, reiht die Hand zum Bun »be! Die: je
2. Preis und Danf dem Welten - mei ⸗ſter, der die
3. Ihr, auf die = jem Stern die Be-ſten, Men-⸗ſchen
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Her =zen, der vie Gei = jter für ein e = mwig Wir = fen
all Be Dit und We: jten, mie im Sü-den und im
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ſchuf! Licht und Recht und Tu- gend fhaf-fen, durch ver
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A Freund-fhaft Sar = mo = nie=en dau:ern e = mwig feit und
Wahr : heit heil’ -: ge Waffen, ſei uns gött = li= der Be:
Men-jchen herz = lieb Tie-ben, das jei un = jer Lo = jungs
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ruf, jei uns gött = li= er Be =: ruf.
wort, das jei un = fer 80 = jungs: wort!
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177. Trink, Kamerad.
C. Zöllner.
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1.—3. Trink, trink, trink Ka-me⸗-rad!
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Trink, trink, ‚trint,% Ra ⸗ rad!
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Trink, Ka: me = rad!
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Geht die Trom-mel früh und ſpat, die Tromemel früh und ſpat.
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Das Rütli. 4. Auflage. 21
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Und wir trin: fen nah dem Takt, und wir trin-ken nichts als
Blidtder Tod uns in das Glas, — or * * or;
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tier, ob's auch reg-net o⸗ — der Feind iſt dort
Wein, wer ſich ſtets für An-d're plagt, darf für ſich auch lu-ſtig
aus, ſchla-gen wir ihn auf die Naſ', und mar⸗ſchir'n zum Thor bins
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Marſchund im QDuar: tier, ob's auch reg— ur D ⸗ — ob der
trin⸗-ken nichts als Wein, wer ſich ſtets für An-d're plagt, darf für
Nei-ge noch nicht aus, ſchla— :gen mir ihn auf die Naſ' und mar:
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Feind iſt dort und hier. Trinf, trink, trink, Ka= me=rad,trinf
ſich aud Tu: ftig fein. Trinf, trinf, trink, Ka-me⸗-rad, trink,
ſchir'n zum Thor hin-aus. Trink, trink, trink, Ra= me:rad,trinf
Ka-me⸗-rad,
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Frendig und bewegt. FEN F.
178. Trinklehre.
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1. Wembring’ih wohl das er: fte Glas? Wer lehrt mid
2. Wem bring’ ih wohl das zwei-te Glas? Wer lehrt mid
3. Membring’ih wehl dad drit-te Glas? Wer lehrt «mi.
4. Wem bring' ich wohl das letz-te Glas? Wer lehrt mi
Das er : fte — dem gro-ßen = der Troft im Wein un
das? Daszmwei:te Glasdem Va-ter-land, mo mei=ner Kind-bei
das? Das dritte Glas dem treu:en Weib, daS ei-gen mir mi
das? Das let: te Glas vem gu⸗ten Recht, das jtet3 verdamt, wa
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fin-den heißt, der unſ'-re Welt ſo ſchön ge-macht, ihm ſei
Wie-ge ſtand, mo Mut-ter-ſor-ge mich be⸗wacht, ihm ſei
Seel' und Leib, in deſ-ſen Blick mir Lie: be lacht, ihm ſei da
falſch und Schlecht, und Alles Gu:te hält in Acht, ihm fei
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E. J. Pfeiffer in San Francisco.
2. Sie trägtauh ei- nen Rei-her-buſch, mie Schnee jo
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Böh- mer = land, das ftrahltin präd:tig gold’: ——— Ary⸗
weich und weiß; ihr wird ge-bracht manch' Eh-ren-tuſch, denn
tau-ſend-mal! Wo lä-chelnd du ge-nom-men Sitz, da
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ſtall Ge-wand! Ihr Kuß, der klingt wie Sing und Sang, ich
köſt-lich iſt ihr Preis. Sie giebt uns Frohſinn, Muth und Kraft, be— |
ift ein Freu:den : jaal! Es fleußt jo mild und won-ne-hell das
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ae sezeenm, —— —
koſ' mit ihr, o ſü-ßer Hang! Stoßt an! Stoßt an! Es
gei-ſtert Al-le zau-ber-haft. Stoßt an! Stoßt an! Es
be-ſte Heil aus dei-nemQuell. Stoßt an! Stoßt an! Es
rn? —
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| 7 Stoßt an! Stoßtan! Es
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gilt dem Bier jo fein! Dem bol = den, dem hoh- den Kö⸗-nigs—
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töch = ter = lein! Hur-rah! Hur-rah! Hoch! Hoch! Hoch!
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Müller v. d. Werra.
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180. Bas Lied vom Aheinwein.
Raſch und beitimmt. % C. Zölluer.
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1.—4. He = da, Wein her! Vom Rhein muß er jein.
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nr du ed=ler deut:fher Rhein, fol lautvon uns be» fun=gen
Gl = be gibtwohlaud was ber, man denkt da = bei: wenn's beſ-ſer
Leip:zigs Pleiß und El: fter : fluß, mich dau-ert's daß ih’3 ja = gen
Je-na drückt man Bee-ren aus, und denkt es wür-de Wein dar:
— — — wann
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fein, dein Lob, du ed = ler Rhein, * laut be⸗ſun⸗-gen ſein. Denn.
wär’, man denkt da = bei: wenn’3 bei: fer wär’, wenn's beſ-ſer wär. Ih
muß, mich dau⸗ert's, ah, mich dau⸗-ert's, daß ich's ſa-gen muß, hats
aus, man denkt, es wür-de Wein, es wür-de Wein dar-aus. Du
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Charta ——— HAUEN De, * X Hall — * a 7 NT ——— ——
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IM mein Sheinrsetn, mu ih ha = ben, foll ih mich weid: lich
war, ih war ein: mal in, Mei: fen, und ließ mir wel: den
nie:mals, nie= mals ſchlan-ke Ne = ben, wie an dem Rhein ge-
lie= ber, lie = ber Gott in Gna-den, be= wahr’ uns doch vor
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la = ben, doch Watte, doch Waf⸗C, doch Mai: — Mit
wei = jen, 'swar Waſ-ſer, 'Swar Waſ-ſer, 'swar Waſ- jer! Mit
ge = ben, nur Waf:fer, nur Waſ-ſer, nur Wal: fer! Mit
Schaden, 'siſt Waf:fer, s'iſt Waf: fer, a Mai: fer! Mit
— ⸗ RATEN "Fa —
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Waſ-ſer bleib’ mir fer: ne, dastrinih gar nicht ger-ne, das
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trin ih gar Bi ger ne; Hein, Wein, Wein, Wein muß r fein Weir |
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* Wein, Wein vom Rhein, Wein muß es *
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181. So lang im Keller noch ein Taf.
Moderato. E. J. Pfeiffer in San Francisco.
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1. Schon ziehtdie Nacht, das ſtol-ze Weib, ſtill ü:- ber al= le
; 2. Nur in derNadt, der jtil= Ten Nacht, wen fromme Sterne
3. Das Herz ift voll, der Be: herleer, o fomm, du Holzde,
I 4. im fommt der Mor: gen all = ge: — nen Strahlder
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Lan-de, und hüllt den won-ne-ſa-men Leib, in lich-te Stern-ge-⸗
blin-ken, dann kann der Ze-cher mit Be-dacht die gold'nen Flu-then
Fei-ne, und brin-ge flugs die Kan-ne ber, ge: füllt mit ed-lem
Son:nen, jo zäh: len mir die Flafhennad,die Kan:nen und die
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wan-de! Wir a= ber he-ben froh das
trin = fen. Im Be: cher perltvag ed: le
Meine. Dannfing ih dir ein Lie = del
Zon:nen. Und dannzer-ſchel-len De Es
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Mir aber heben froh das
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Dann fing id dir ein fie = del
Und dann zer = ſchel-len mir das
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Glas! freit von Gram und Sor— gen!
Naß, ju-belnd wir er-faß—-ten!
baß, daß nicht die. Her-zen fa—ſten!
Glas, das ju-belnd wir er-faß-ten!
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Glas! be-freit von Gram und Sor:gen!
Naß, den ju = belnd mir er = faßzten!
baß, daß nidt die Ser P 2 zen fa = ten!
Glas, das ju = belnd mir er =. japaten!
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lang im Seller noch ein aß,
| Co lang ein Tro:pfen noh im Faß, jo lang ein
Bi Sp lang im Aelzler noch ein Faß, jo lang im
‘ So lang ein Tro:pfen noh im Faß, jo lang ein
ein Faß,
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Kel- leer noch ein Faß, jo lang im Kel-ler noch ein
. Tro-pfen nob im Faß, jo lang ein Tro:pfennoh im
Kel: ler noch ein Faß, jo lang im Kel-ler noch ein
Treo: pfen noch im Faß, jo lang ein Tro⸗pfen noch im
ein Faß,
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182. Lied und Wein.
Friſch und bewegt. - 9. Bönide,
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ei — — —
1. Wenn die Sor-gen uns umſchwe-ben, was ſoll dann uns
2. Nah des Ta-ges lan-gen Mü-hen, mo wird unſ'- re
3. Wenn wir im: mer ſor-gen müſ-ſen, wann wird uns die
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Was? Was?
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Freu:de ge:ben, wenn die Sor:gen und um:fchme:ben,
Quft er = blü:-ben, nah des Ta =» ges langen Mü-hen,
N ee le: Dee
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was fol dann uns Freu-de ge: ben? Was? Was?
wo wird un) = re Luft er = blü:ben? Wo? Mo?
wann wird uns die Freu-de grü:fen? Mann? Wann?
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PR SEELEN ER e 3 SR: N
Freude grü:$en, wenn wir im = mer for = gen müf=fen,
— — — ö————⸗——
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Mas? Mas? —
nn Fern —
ern
19 RE DiSZ —
| Herr = li-cher Lie-der-klang, herr = li-cher Lie-der-klang,
Hier, mo die Freu-de lebt, bier, mo die Freu:de lebt,
Dlei = bet euch jelbit getreu, blei = bet euch jelbjt ge=treu,
Solo. Zutti.
It: }, N Na
Tutti.
a ee
= =E2E222
feu = ri⸗-ger Wei-nes-trank, feu = ri-ger Wei-nes-trank,
DBlü = then in's Le: ben webt, Blü then in’3 Leben mebt,
e = wig dann lacht der Mai, e = migdannladt der Mai!
Solo. Zutti. |
N N — HUN — N
wa 7 Tide de he a ae
ee Se
Tiere mE rem bean.
bei = de fol =» Ien uns e = wig er=freu'n,
laßt er= hal » len im trau = ten Berzein,
Auf, ihre Brü = der, und ftimmt Al: le ein,
fol = lenuns e a wig —
1} hal = len im trau = ten Ver-ein:
1 u - der, und ftimmt Al: le em:
u —— *
Seesen
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Es le = be vas
Halbchor.
Es le = be das Lied,
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Es le = be das Lied,
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183. Trinklied. EM. Arndt,
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ee — mama? 2m ee a
1. Bringt mir Blut der ed » len Re: ben, bringt mir
9, Bringt mir Mägd-lein, hold und mund:lih, zu dem
3. Heil dir, Quell der fü =» Ben Won:ne, in dem
4. Heil dir, Quell der jü = Ben Lie-be, in dem
5. Bringt mir auch, was niht darf fehlen, bei dem
6. Und dies Lest’, wen joll ich’3 brin-gen, in dem
et BR —
| 2er en, * Bi DE e —
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2 Pam BEREIT m ur un: — —
— — — = Br a nn mn aan.
— Ess — — == — — ——
Halbchor.
Wein! Wie ein Früh-lings-vo-gel le-ben, in den Lüf-ten
Wein! Rollt die Stun-de glatt und rundlich greif' ich mir die
Wein! Ach, ſchon ſeh' ih Frühlings-ſon-ne, Mond undSternlein
Wein! Sor-gen jhlei:hen weg wie Die-be, und mie Hel-den
Wein! Aech-te, treuze deut-ſche See-len und Ge-fang aus
J Mein? Sü⸗ße⸗ ſtes von al-len Din-gen, dir, o Frei-heit
* mf | - | \ 2 | ' * |
— — su mE VS © ———
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will ich jchme-ben bei dem Wein, bei dem Wein!
Luft ſe-kund-lich in dem Mein, in dem Wein!
in der Tonne, in dem Wein, in dem Mein!
glüh’ndie Trie- be bei dem Wein, bei dem Wein!
vol:len Keh-len zu dem Wein, zu dem Mein! Aachen
will ich's bringen A Mein, in dem Dein! mit voller Kraft.
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Das Räütli. 4. Auflage.
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184. Hm hat — |
Mit Kraft * Feuer. Arrang. v. W. Baumgartner.
Die u te Strophe muß —— und vorherrſchend ſchwach geſungen werden.
Se: Zeug
— — ge JJJ
1. Vom hoh'n O-lymp her- ab ward uns die Freu-de,
2. Ver-ſenkt in's Meer der ju-gend-li-chen Won-ne,
3. So lang es Gott ge: fällt, ihr lie- ben Brü=ber,
4. Herr Bru: der, trinkt auf's Wohl-jein dei- ner Schönen,
5. Sit ei= mer un)’ =rer Brü - der dann ge = jhie-den,
f N N N | N N N — 1
ln gr gu m
Szenen
——T =
Besseren: — —
Fein — — Par re
ward und der Yu = gendetraum be x febeert, drum trau = te
labt uns ver Freu-den bo -» be Zahl, bis einit am
woll'n wir uns die = jes Le= bens freu'n, und wenn der-
die Ddei- ner Yu = gendTraumbe = lebt; laß ihr zur
vom blaj- fen Tod ge = for= vert ab, jo mei- nen
NN. — NN
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eg ee Se
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sf marcato — N: N N *
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Brü-der, — er nA Nei : der unf=:re Su = gend |
A: bend uns die lie-be Gon: ei nicht mehr ent: züdt mit
einjt der vg N « der, ver⸗-gnügt uns zu den
Ehr’ ein flotztes Hoch er - : nen, daß ihr's dvurhje = de
nn und wünschen Ruh' und Sri -den, in un: jers — - des x
—
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freu = den ſtört. f Sei: er - lih ſchal-le ver
ib = rem Strahl. f Fei- er = lih ſchal-le ver
Bä- tern reih'n. f Sei: er = lih ſchal-le ver
Ner- ve bebt! f Fei= er =: lih ſchal-le ver
ftil = le8 Grab; p mir weinen und mün = jchen
— — N
—
— — — ge —
Serie: ea
ee ne ee re
u =
— —
Ba) a ———
——— hy AA — —
— — — — me — —
Ju ⸗bel⸗ -ſang ſchwär-men- der Brü-der beim Be = der:
Su = bel: ge = fang ſchwär-men- der Brüder beim Be - cher:
Su = bel: ® - jang fehmär:men- der Brüder beim Be - cher:
Su = bel: ge = fang jhmär:men- der DBrüsder beim Be - cher:
-be bin = ab in uns ferd .Bru = ders ftil = les
=
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Eee He, en Az en mer m =
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nassen
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Ih... Hang. Ja fang.
\ 5. Grab. Wir Grab. $.€h. Schnvor.
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185. Geinhie
Heiter. Ir. Kücken.
Chor ——
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Ehre —— —
— — mern en
1. Die Wein: lein, die 1% flie - Ben, die foll man trin-ken und
2. Die Wölk-lein, die da flie - gen, die müſ⸗ -jen wandern; ein
3. Die Vög— lein kön-nen fin= gen, auf grünen Zweigen; doch
4. Die Sternlein, die da blin-ken, die ſoll man grü— pen! Vor
5. Die Rös-lein, die da blü- ben, ih pflück'mir Ei= ne, und -
Soli. mp‘; Chor. — Soli.
— —— Fe 0 KB | ! -$ 1 1 | pP | |
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* Chor "Soli
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SR ER ER SH N. BES FERNEN 052 —
ee Sn an ne nn Sen E :
er ern — — — — I I See
wer ein lie-besSchätz-lein hat, ver follihbm min - fen. Sa
ſchlim-mer Bub’ die Ci: ne läßt undgehtzur Anz dern. Der
wer ein fü = Bes Lieb: hen herzt, der ſoll's ver-ſchwei-gen; ver:
je » den hol- den Frau = en = mund, den jollman füf = jen! Der
leg’ fie in mein grü— nes Glas, das vollvon Wei: ne, drauf,
"Chor. "&li. 3
win = fen mit Au: gen und trestemaufein Zub.
Frühzling bringt die Ro » jen, der Win:terbringtden Schnee; 7]
Ihmei = gen, denn Dor:nen und Di:fteln jtes hen ſehr;
Mondgeht in die Wol-ken, ſo-bald ver Tag er- wacht;
trink'ich, daß Roth-rös- — mir die Lip-pen rüh-ren muß.
7 —
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Soli. Wiederholung Chor.
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a — — Erna v ⸗
4 € iſt ein har-⸗-ter * den, der ſei-nen Lieb-ſten mei-den muß,
be⸗ſchwor-ne Lieb’ zu brehen,thut treu:en Her-zen gar jo meh,
doch bö = je Lä⸗ſter-zun-gen, die ſte-chen noch weit mehr, weitmehr,
doch jhö - ne Frau-⸗en-au-gen, die leuchten lieb-lich Tag und Nacht,
Mie das mein Herz er freuzet, und herr-lich mahnt an Lieb:hens Kuß,
Soli. rt Ser, Chor.
mf N, eres«
— X SE = —
————
——— re Fate
Nacht.
Kuß.
2 etwas belebter
muß.
meh.
mehr.Fal-le⸗-ra, fal-le:ra, fal-le- ra, fal-le-ra, fal-le-ra, fal-le—
/ — — — NN wie - = =>
Base: — — — Bremse =i
ra, Ki le⸗ — fal-le-ra, NE :le = ra, a le = ra, = le = ra.
reifen — =
Feodor Löwe. Nach einem alten Volksliede.
Die mit *Chor bezeichneten Stellen, Takte 3,4,7 und 8, werden zuerjt vom Solo—
quartett und dann erjt vom Geſammtchor gejungen. '
|
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GREEN
186. Im ——— ei m Wen. —
Mit Feuer.
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eg — — — — —— Eure: 5
ı M om an fa : 1e Haren Wein, wie ihn beut der Bazter
2. Für das Schö-ne hel-len Blid, in der hol-den Lie-be |
3 * die Kunſt das — ze Sein, im Er:faj: ſenkeuſch und
ehe det
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4;
—
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Cresc,
we | gu! ee =
Ex: zer et
Rhein, in dem Her:zen heit'-re Luft, für den Freunddie off'- ne. |
Glüd, für das DVa-ter: land den Muth, für die Frei-heit un=jer
rein, im Voll-füh-ren Mannes: kraft, fe: ften Sinn, verWun-der
ey A Do A
ee
cresc. > > > >
Bruft, für den Freund, für den Freund die off'= ne, Bruft! Scal-len |
Blut, für die Frei:heit, für die Frei-heit un=fer Blut! Schalen
| Ihafft, fe ten Sinn, fe: ften Sinn, ver Wun:ver jhafft! Schal-Ien
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in unfern Herzen tönt Weichfelbaumer.
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187. Mardans vor dem Waſer. |
Leicht bewegt und ſcherzend. W. Baumgartner,
— -E_ — —— — — —
1. Guckt nicht in Waſ-ſer— — len, ihr lu-ſti⸗-gen Ge:
2. Nar- ziß, der hat's er-fah-ren, in ſei⸗-nen ſchön⸗ſten
3. Trink' ih aus vol: lem Gla-ſe, da ſpie-gelt mei: ne
4. Shr Mu : fti= gen Ge: jel= len, gudt nicht in Waj:jer:
| | Be N N N Er
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el. = — ah — ber * —— lie » ber in den
Jah-ren, er ſah nicht in dem Wein, er ſah nidt in dem
a: je ſich langundroth im Wein, ih lang und roth im
quel= en, gudt lie: ber in den Wein,gudt lie = ber in den
een
—— — —
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*
legato e sempre cres - _ cen -
Lan ih J |
| — — — — For Me ——t
Et a y> =eE=z — — — *
Wein! Das Waſ-ſer iſt be= trüg—-lich, die Quel-len find an—
Mein, nein, in dem Quell der Wild-niß ſein al-ler-lieb— ne”
Mein: fie ift nicht zum Ver : lieben, fie ijt nicht zum Bes
Mein! Dob üz= ber eu: er Re en, ver : TRUE zu
legato e sempre cres =
sf
EEE: —
en
Fe
De, —
— 2 —
züg⸗ ib: h: gudt lie - ber ini den nein, gudt nit in — ſer⸗
Bild-niß: guckt lie-ber in ven Wein, guckt nicht in Waſ-ſer—
trü = ben, drum guck' ih in ven Mein, guckt nicht in Waſ-ſer-⸗
ſchluk-ken, trinkt aus, trintt aus den Wein, ihr lu-ſti-gen Ge:
- do al ——
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—— — Pe
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quel-len, guckt lie-ber in — — guckt, guckt, guckt, —
quel-len, guckt lie-ber in den Wein, guckt, guckt, guckt, guckt, guckt,
quel-len, guckt lie-ber in den Wein, guckt, guckt, guckt, guckt, guckt,
jel = len, trinkt aus, trinkt aus den Sc jtoßt = trinkt aus! Stoßt
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lie-ber in den Wein!
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188. wo möcht it fein? | |
Raſch und jenrig. C. Zöllner.
— —— Bi
17222 — —— N:
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1. Wo möcht' ich fein? & der per-Ien-de Wein im
2. Womöht'ih fein? Mo die Bra:ven gedeih'n,mo das
3. Wo Bas ſein? Mo fih Sfla:ven befrei’n, mo die I
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atüßt, imo Fr ner en ſen des Sän— gers
ei: len = deSchiff vor = ü= ber = ei : let am Fel⸗ſen—
gel jaust, mo der — durch die Lüf-te
— 0 0: Lee
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| —— — —* —— Es Bar PR — ———
Lid, am Rhein, am to=:ben:den ſchäu-men— den Rhein,
tif, wo die Bra:ven, die Kühmen mit Luft ge: deih'n,
braust, wo ſich Skla-ven mit gött-li-cher — be
} . . .
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da möcht' ich ſein! 4. Bo ae fihmeih’n auf Le-bens-
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zeit, ein = an-der zu lieben in Luſt und Leid, wo zwei
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| wak-ke-re ner der Freundſchaft ſich da möcht' ich
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Es kom⸗men der wak-ke-ren Bur = She nohmehr,der
. Sa, e8 le⸗be der gu=te, der ba: und ©)
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«ter Kerl noh am Ru der ſich hält,
Blu = men lau: fhen aus duft! = gem Grün,
reht3 viel ro = the Fächer ih ſeh',
Wirth, ja der fen = net jchon ihr Be: gebr,
F fpinnt er zu=mwei = len ein klei-nes Kom-plott,
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ſich Zel-te zur
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der fünf für grad läßt ge = ben, denn
ſich Zel-te zur La-bung er-ſchlie-ßen, da
die lu-gen her-vor aus den Bäu-men, die
ſie ha-ben im Hal-ſe ein Juk-ken, er
| wir wollen fo jehr ihn nicht fchel = ten, es et:
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grad läßt ge ⸗ hen, läßt * -hen, eresc.
La-bung er = fhlie = Ben, er = jchlie= Ben,
vor aus den Biu = men, den Bäu⸗-men,
Be Sal-fersein Sub... = Tem, ein Auf : fen,
jehr ihn niht Shell = ten, nit ſchel-ten,
24
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* — — * ORTEN RR
Er Seren =
— —u I — ee — se IR
BR weiß 7 nen lu = fti- gen Ort, da zieht's ihn ge:
febt man ein ro-ſi-ges Vollmond : ge: fit, wer fen = net dich
Lip = pen find trof-fen, der Tag ift fo heiß, wer läßt aus dem
holt Die fun: feln- den Kan nen ber = bei, vom Za = pfen ge:
Br — ans -jten=de See = le fein Thau, und gilt auhda:
per Be
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ee Be en
— — Br N
— a —— — —— — ——— u — —
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wal : ; und gleich iſt er dort, läßt fröh = lich fein
Hp=pfen- um » ran = fe - ten nicht, der bier fei= ne
Häus:hen jo freund: lih und weiß, dem MWand’:rer den
ſchwind maht das Fäß-chen er frei, fie bö = ren dein
beim nur das Scep-ter der Frau! Wir mil - fen, wo
| NN
| ses _se2-s —
— — — — —— — — — — — —ñ—— ñ———
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Ban:ner dort me ⸗ hen, dort we-hen, läßt
Quel» le läßt flie ⸗ ßen, läßt flie⸗ fen, der
Be =» ber bier ſchäu— men, bier ſchäu-men, dem
lof -» fen-de 8 Gluf = fen, das Gluf:fen, fie
dei = ne3 darf gel ⸗ —— darf gel-ten, mir
"NS heE a) 2) oe
E= ———— es IP — —
ET DREIER 40. Tui rn Tun
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läßt feöh = I lih fein Ban = ner vort
der bier feine Quel- le läßt
dem Wand’-rer den Be = cher bier
fie bö - ren dein lof - ken-des
wir mil = fen, wo dei = nes darf
bier ſei—
fröh = lih jein Banner dort
ne QDuel =: le
bri-nus, Gam-bri
-
=
- hen, Gam : bri:nus, Gam-
läßt flie = Ben, Gam-bri-nus, Gam-
MWand’:rer den Be: cher bier jchäu= men, Gam-bri:nus, Game:
hö »ren dein lof- ken-des Gluf: fen, Gam-bri-nus, Gam-
wij=fen, wo dei-nes darf gel = ten, Gam-bri-nus, Gam—
rit. zärtlich, mezza voce
N An —
ne. ei EN esS—I-eT = on 2
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ih ein Hai- fiſch fein, ſchlürfete nur Wel-len ein.
wär ib viel lie-ber noch einSchiffmit gro-ßem Loc.
ih dei: nenShaumnoh ein, glüh'nderChampag: ner= wein.
— — — — — — — — — lb _ m — —— —
Wenn das at = lant’- he Meer lau-ter Cham-pag-ner wär',
Wenn das at-lant'-ſche Meer lau-ter Cham-pag-ner wär',
Ging ich dann auch zu Grund, ſchlürft'in ver letz-ten Stund
| N Pi —— — Er Et 0 0 --—
J m —— — — —
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Be u == — fe ee
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möcht' ich ein —— un Ihlürf:te nur Wel-len ein.
wär’ ih viel lie -ber noh ein Schiff mit gro = em Lod.
ih dei: nenSchaumnoh ein, glüh’n:der Cham=pag = ner=zwein.
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Das Rütli. A. Auflage. ; 33
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I. 2. 3. Ja, wenn das at: — ſche, at: * ⸗ſche Me, ja
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lau = ter Cham-pag-ner wär', ja lau = ter Chamspag: I
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m =te ter - "Cham : er ner mär'!
Se 2, * — —S:
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191. 3d bin nicht gern lei. |
Fröhlich und raſch. Fr. sunedet
f Sbor.
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Mag al» lein ver Geiz: hal3 fa - jten ne = ben dem ver-{hlofj’nen
Mag al - lein der finit’- re Wei - ' brü-ten, bi$ er mird zum
Mag derMönhin fei- ner Bel: ein-jam ringen mit ver
I Muß a einit al: lein auch fter- hr laß' ih doch nicht viel zu
—
—* — zu rear: —
— — — 9 — I — —— — BI 9 — 9 — — 01-9 c—çU
— Sees |, | je
Halbchor, Teiht geſp geſprochen
== 2 — — — ẽ — EHE
Be — —
Ka-ſten, mag al-lein an finſt'-rer Mau = er ſteh'n * Dieb auf
Grei-ſe, jo zu le-ben und zu lie-ben, wie's die Schu-le
Höl-le, die mit fü: Bem Bra-ten-rau-che nach-ſtellt ſei-nem
er= ben, will mein Le-ben lang den Be: herihmwin:gen in dem
—
= zen Fe: —
ame: — — —— —— — t*
mf>
——
Fe — ee ae
Ereeter Son =... er!
vor= ge = fohrie = ben! Ich bin nicht gern al:
fet-ften Bau = de.
Kreis der Be = cher.
Ich bin nit gern, nicht gern al
—-marcato
Ich bin nidt gern al:
a Be A ee —— ——— a De
2 * * SE — — — — BY — — BT hen a
— 7 —— —
mit meinem Gla-ſe Wein;
* * nem * ⸗ —
Ar:
ee
lein mit meinem — Wein;
ich bin nicht gern al: lein
hie: — nicht gern al⸗
=
— mit mei:nem Ola = je Bein: io ve nicht gern al:
SR in Ten Tre |
sen — Eu II
—— rer
re RE 5 | Halbchor.
on —
RE
f — — = —
= — ira: =
— =
: je Wein;
er —
Bene = — 9 ——
Chor.
ib bin nidt gern ae
=
Ei — Ehe
— — — —
A —
lein a mei » nem Ola - — Wein!
mit mei:nem, =
f | | | = a — N
— — —— ꝰ Serra
\ Pete > — — — ——
— —— ] —
en
192. Im Weinhaus.
Frei vorzutragen. Gekröntes Preislied von H. Bönicke.
* Pr® Solo. —
F ae teg:nets, Al: m En — die La-ter-nen
2. Drau-ßen pfeift in Bäu-men der Sturm, ſchau-rig heult das
3. Drau-ßen lauzert die Po-li-zei, hor-chet was für
p4. Drau: Ben ftehtmein Schaßvor der Thür’, ah, ſie weintund
bewegt I. Bat. Chor.
Ä 2 :
Psseb - — FEED ER. a
— — —— — a RENTE = A > I.
ſchei- nen fo - blaß. Soll's ein Naß denn fein, blei= ben wir beim
Käuzchen im Thurm. Ei, für fol: hen Klang lob’ ih mir Ge:
Lärzmenbier je. Spi:tet fie das Ohr, la= hen wir im
grä-met ſich ſchier. Laſ-ſen mir fie ſteh'n?Laſ-ſen mir ſie
— N * = Be F ſehr ſchnell und feurig
ar Re | RE hen
ee
Tutti. —
Wein, blei-ben, blei-ben wir beim Wein! Ja! ee mol: len
fang, lob' ich, lob' ih mir Ge:jang! Auf! Ge - jang und
\ Chor, la= ben, la: hen wir im Chor! Magdie Welt in
geh’n? Taj= fen, laf:fen mir — rg Sagt,fie foll zu
f eilend f ſehr — und feurig
a N —— sp Be — —
Fee
bleiben, blei-ben, blei: a mir = Wein!
lob' ich, Lob’ ich, lob' ih mir Ge:fang.
la⸗chen, la: hen, la-chen wir im Chor.
laſ-ſen, laſ-ſen, laſ-ſen wir fie geh'n?
DE —
ern Fe —
| weizter trin-fen, bis die Sterne hell uns blin-ken, ja! wirwol-fen #
Glä: fer - Elin-gen ſoll den Kauzzum Schweigen bringen, auf! Gefang und.
Zrümsmer fin-fen, wirbier la: hen, Jin= gen, trin:fen, magdieWeltin #
ung her-fom:men, wird hier freu=dig auf-ge-nom— men, fagt, fie foll zu
PER EN ı N) Ni Nm GE
at en 4 ea N
ah fee ze —
Ja — ug
— — = ee —
— — ——— — — —
wei⸗ter trin-ken, bis die Sier ne F uns blin-ken, bis die
Glä:fer : Elinzgen joll den Kauz zumSchweigen bringen, foll ven
Trümmer fin=fen, wir hier la = chen, fingen, trinsfen, wir bier
\ uns ber:fom:men, wird hier ale auf: ge = nommen, wird bier
blin — 21
| — te — —
ee —
— — — 00,
=
Eier BE Ben — zn — msn
Ster » ne Hell uns blin = fen! 2 Re:gen
Kauz zum Schwei-gen brin= gen! Im Stur-me
la = den, fin = gen, trin = fen! Rein, nein! noch
Be - dig auf =» ge: nom= He: Zu: jam: men
= ⸗ ⸗ en:
. TE BER.
Im Re⸗gen geh'n wir nicht nah
ImStur:megeh’n wir niht nah
Nein, nein! noch geh'n wir niht nah
Zuf am⸗mengeh'n wir dannnad
— 455 EL
a — et 2
geh'n wir nicht nach Haug, im Re⸗gen geh'n, im Fr. gen ge n wir
geh’n wirnicht nah Haus, im Stur:me geh'n, im Stur:me geh'n wir
geh’n wir nicht nach Haus, nein nein, noch geh'n, nein, nein, noch geh'n wir
geh'n wir dann nad Haus, zu-ſam-men geh'n, zu : Tam- men geh’n wir
Im Re: gengehnmwir nicht — —
cresc.
— — ⸗— * Be. N —
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— ee R ern nn
Res:
Haus, Im Re: gen «3 wir nidt — u
—
== 5 Haus, im He: gen geh'n wir — nach Haus, im Ne:
nicht nad) Haus, im Stur-me geh'n wir nicht nah Haus, im Stur—
nicht nad) Haus, nein, nein, noch geh'n wir nicht nah Haus, nein, nein,
dannnah Haus, zu = ſam-men geh'n wir dannnad) Haus, zu = ſam—
nn 0 A de N —
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me, im Stur:me geh’n wir nicht nah Haus!
nein, nein, nein, noch geh'n wir nicht nah Haus!
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Ders 1 und 2 von Karl —— Vers 3 und 4 von Stefan Born.
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ein, dem Ber:ein,
Glück und Se:gen dem Ver: ein!
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ein, dem Ver⸗ein,
Nach Uebereinkunft mit dem Verleger, aus: „Drei — für vier⸗
ſtimmigen Männerchor“, komponirt von A. Ahrenſſen. Op. 7. Preis 15 Sgr.
Berlag der Heinrichshofen'ſchen uiebaranplung in Magdeburg.
194. Ber Gefang.
Friſch bewegt und heiter. €. Häfer.
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1. Wenn die Quel:len fil:bern flie:$en, im Ge-birg das Horn er⸗
2. Laſ-ſet nun den Lenz er-blü-hen in des Lie-des frohem
3. Fort mit Sor⸗gen, fort mit Kla-gen, Luft durchſtrö- me je: des |
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klingt, wenn die Blu-⸗men ſäu⸗ſelnd grü-ßen, Vög-lein ſich zum Ae-ther
Klang, und in Tö-nen laßt er-glü-hen unſ'-rer See-len ſchön-ſten
Herz! Son-ne hilft denSturmver-ja-gen, und im Lie-de ſtirbt der
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ſchwingtund den Wäldern und den Wie: fen = E Me: Io = diesen
Drang; aus Ak-kor-den fol er-ſprü-hen, rauſchen ſoll's im Ju-bel—
Schmerz. Uns, ihr Brü-der, fol es tra-gen zu den Ster-nen him:mel-
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fang, was die Bruft fo tief be= me: get, was fie Gro:Bes je ger
wärts; Je-der gab aus un-ſerm Bun-de von des Herzens Frühling
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ge=ben, im Ge = jang —, Ei Ge : jang!
bez get, im Ge = fang —, im Ge: fang!
Kunzte, im Ge = fang —, im Ge: Di Brämer.
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195. Des — Gränze.
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196. Brüder, laßt uns luflig fein!
Rebhaft, H. Marjchner.
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| 1. Brü-der laßt uns lu = ftig fein bier beim Wein!
2. M = le Gril= len fol: len flieh'n, wei- ter zieh'n,
3. Wer ſich freut, der fei uns Freund, uns ver = eint,
4. Brü:der, wollt ihr lu = ftig fein, trin-ket Wein!
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1 Neihtdas vol: Glas her- um, ſchen-ket ein. — ho!
tau= gen nicht - un «fern Kreis, im = mer = hin! D = bo!
und es Te= be drei-mal hoch, wer's qut meint. DO = bo!
Trinkt die vol» ln Becher aus, ſchen-ket ein! D = ho!
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= dum, juch-he! Das ift — ein EEE um, ein 1 Gare,
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dum, juch-he! Trinftnah al: ter DBä- ter Weiſ', nach Bä = ter
dum, juch-he! Ihm auch tön' ein drei- mal Hoch! Ein drei- mal
ee 23 2 Und be-gebt euch froh nach Haus, euch froh nad
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p- ss = ee — Fr
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um, — del-di, hei-del-dum, ne 8 :di = um.
1 Weif’, hei = del = di, hei del - dum,nad Väter Weil’.
GHoch!hei⸗-del-di, hei-del-dum, ein dreismal Hod!
I Haus,hei = del- di, bei-del- En euch froh nach —
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197. Stoßt an, trinkt aus.
Gemlithlid. | Volksweiſe.
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— Freunde, wie der - her blinkt! Es perlt ver
» 2. Was ſtill und treu im Fe zen macht, den Himmel
mf 3. Ein Herz in Nothund Kampf be » währt, Heil dem, wer's
f 4. Ein vol: lesGlasvem Ba : ter » land, der Freicheit
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PETE DARN:
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gold’-ne Wein! Mer weiß, wielang’ die Freu: de winkt, d'rum
ge = ben fann: Dem Lieb:hen fei dies Glas ge—-bracht, d'rauf
fin= den kann: „Ein Freundes-herz ift Gol-deswerth; d'rauf
ftatt - lich — Ihr — nehmt das Glas zur Hand, ſtoßt
— 1.5 ame AR —V
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Das Rütlt. 4. Auflage.
BmanaHiL
chen = fet Be ae -hei⸗ F ja: ja = ja= ſa-ſa- ſa
ſto- $tt an! pYu=vi = hei-ra-ſa-ſa-ſa-ſa⸗ſa⸗ſa
fto: et an! FJu-vi- beisra=ja:ja= fa= ja: fa:ja
an, * aus ! 73u : vi = hei-ra-ſa-ſa- ſa- ſa-ſa-ſa
= — ——
me As kauen men
fal Su =vi - val:le- F le:ral: le-ral: le - ra! Ber
fa! Su=vi =» val=zle=val:le-ral:le=ral-Ie = Saul Dem
fa! Su: vi = val:le=val:le-ral-le-ral: le =» ra! Ein
fa! Su:vi - val- le: valz le:ral= le:ral: le = ra! hr
— —
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weiß, wie lang die Freu-de winkt, d'rum ſchen-ket ein!
Lieb-chen ſei dies Glas ge-bracht; d'rauf ſto- Bet an!
Freundes-herz iſt Gol-des werth; d'rauf jto - Bet an!
Brü-—-der, nehmtdas Glas zur Hand, ſtoßt an, trinkt aus!
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198. Mailied.
Dem San Francisco Männerchor gewidmet von Max Burkhardt.
Allegretto. €. 3. Pieiffer.
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Des — Dep RE — ee f
1. Ju-belnd in die blau:en Säfte, hwingtpie Ler:che ſich em⸗
2. Ra: chelſt uns fo hold ent= ge: gen, ſtreckt die Ar me lie-bend
3. Tief in je = des Sän-gers Bu-ſen glüht ja ew ger Frühlings⸗
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por, an te Düf-te ftrö:men aus dem Blu:men:
aus; o genießt des Him:mels Se-gen in dem duft':gen Blü-then-
En: der ge:lieb - teyreund der Mu⸗ſen wird ihm hoch will-fom: men
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flor. Le: ben glüht im Son: nen = frab- le,
haus! Freun-de kommt ihn zu ge = nie-ßen,
. fein! Mo die DBö- gel mun=ter fingen,
; Le: ben gtüht im Son:nen = ſtrah-le, Le-ben
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Le: ben glüht im Sonnen = ftrab:le,
Le⸗ ben blüht — = und ET wie + BT —
ruft der Sän-ger fro= he Schaar; für die Freu-den die uns
\ und der Hol: den Au:ge lacht, foll das deut ⸗ſche Lied er-
blüht auf Feld und Be we
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Le: ben blüht auf Feld und Flur.
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Mah-le Täscheltfreundlih die Na-tur; mie beim feft: lich ſchö-nen
flie-gen, bringen wir ihm Lie - der dar, für die Freu-den die uns
| —— in des ne fol das deut:fche Lied er-
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Mah—le Täz delt freundlich die Na - tur!
flie = Ben, brin- gen mir ihm Lie» der dar! |
fin = gen, in de3 Frühling? Zau = ber — Pracht!
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Id Du mem.) Tem Gi) Dam Du = ta: _ 2:00 —W-
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Und hin⸗aus mit fro⸗ hem der zen zie-het heut der Sänger
Und bin = ausmitfeohem Herzen jie = het heutder
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Schaar; bringt dir mit Ge-ſang und Scher-zen, Früh-ling!
Sän⸗ger Schaar;
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— Pr = — Be eu eis nn
den Will- em «men — mit Ge— — und Sherzen, Frühling! =
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den Will-fom:men dar! Frühling! Will: fomm! |
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199. mein Herz in wie die dunkle eat,
| (Quartett.)
Andante. Guſtav Bergman i in PR |
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— es. —
Den Herz iſt wie die dunk-le Nadt, wenn al⸗le Wi⸗pfel
Sein Herz iſt wie die dunk— le Nacht, wenn al: le Wi:pfel
er
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Himmelsruh', und fieh’, dies un = ge =-ftü- = me Herz wird —
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le, dies un-ge-ftü-me Herz wich ftil ⸗ le, wird ftil = Te.
Emanuel Geibel.
200. ©, Tpielt ein traurig fd!
Langſam. Slowakiſch.) Carl NE
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fort hallt, fort — durch mein gan = = 308 Le
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fort hallt durch — mein gan = = 3508 Le:
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ben, und fort Sn und fort ballt dur) mein gan = = 3e8
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Le-ben, bis es mit ibm zu = gleich ver⸗ſiegt.
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Ueberſetzt von Kapper.
201. der — Soldat.
Nicht zu langſam. MR Weber,
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. Auf fer = ner frem = der Au- e, da liegt ein
. Es iſt um man:den Ge = fall» nen viel Frag und
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3. Da fit eiz nme wei-nen-de Mut-ter und ſchluch-zet
4. Drei Au = gen : paa re ſchik-ken, ſo heiß ein
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Jam = mer:wort, und für den ar-men Sol: da - ten gibt's
laut: Gott helf! Cr bat fihb an = ge = mel=det, die
Er nur fann, für den ar- men tod=ten Sol: da : ten ih⸗re
E tod: 4 ar: dat, ein uns geszählt Ber = — ner, wie
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SseenerSrerssse=:
| s 0 5-18 0.19 5 6 —e —
Eu Sy — IT 2:
brav er ge-fämpft aub bat. 63 rei-ten viel Ge = ne=
we = der Thrä-—nen noch Wort. Doch fern, mo er zu
Uhr blieb jtehn auf Elf! Da jtarrt ein blaj = jes
Thrä » nen bim = mel » an. Und ver Him- mel nimmt die
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ta = Te mit Kreusen: an ihm vor = bei, denkt Kei - ner,
Hau = fe, da fit beim A-bend-roth, ein — ol
Mäd = chen hin - aus in's Däm-mer-licht: Und ift er da:
Ihrä = ne in ei = nem Wölk-chen auf und trägt e3 zur
ses: — — — — —
Fr rer, — Fee
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—* ee — — =
der da lie = get aud werth ei = ne3 Kreuz = leins
ban - ger Ah » nung und jagt, ge» wiß it er
bin und ge = ftor - ben, meinem Her = zen ftirbt er
fer = nen Yu = e- bin =» üs=ber im ra = fen
Ban mM iu IENEN II Kun 0 Ne
Fe =4- Be 3— —
H— A — = —— pr
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—— — — —— = Bezze-7
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ſei, denkt Kei— ner, der da lie = ge, auch
todt, ein Ba:=ter vollban = ger Ab = nung und
nit, und iſt er da=bin und ge =» ftor = ben, meinem
Lauf, und trägt es zur fer = nen Au = € hin
RE, RE ee Re
Sssssssseee —
Ber ee ee — —
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werth ei= nes Kreuz = leins ſei.
fagt, ge = wiß tft er tobt.
Her = zen ftirbt er nidt. 4
* ber im ra-ſchen Lauf. G. Seidl.
—— — — ze
\ —s——— En EEE. ___
LT- 7,
202. Ber Abendflern. |
Langſam. R. Schumann.
2.m/Wie lieb’ * doch dich fo herz-in-nig-lich, dein
3. p&o blick' ih nach dir, ſei's dort o-der bier, dein
/
*
1; u: lieb = li = der — du lud; teft ſo fern,
| 4. re Wie ar du mir zu in fröh-li-cher Ruh! O
| — ah — I N — N z
BEE = — Fee
‚eresc,
Ze Fe u: Ps
A| Fei=H — — ————
\ bab’ ih dich den-noch von Her-zen fo gern.
fun = feln = des Aeug-lein blidt im-mer auf mid.
Ffreund-li-ches Aeug-lein itehbt im» mer vor mir.
lieb = li = des — o wär' ich wie du!
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cresc. ” Aus N
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J 203. Mein liebſter Aufenthalt.
Munter. | C. A. Mangold.
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fl. Wo Büzfche ſteh'n und Bäu-me voll tau—⸗ſend ſchö—-ner
f 2. Wo's lu-⸗ſtig hüpftund ſprin-get undſchwirrt und ruftund
pp 3. Wo's bald jo ſtil-le lau—⸗ſchet, mbald mwunzder:felt-fam
———
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Zu HE pe
| Träu:me undLaub und Gras und Blu » men: duft ringsum er= füllt
fin get und nah und fern das Jagd-horn ſchalltund nah und fern
rau⸗ſchet, ypbald ſüß und fü = Berjpielt und fost, fbald mild und mil:
x — | 5 A
| is men Se, se:
\ 2 = a ee —
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we —) —— — — 6 —
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sesss | = rt er
| die fri-fhe Luft. Wo Bü-ſche ftehn und Bäume voll
die Büch-ſe knallt.Wo's Tu : ftig hüpft und ſprin-get und
derbraustund tost.ppWo’3 bald fo ftil» le lau—ſchet, mfbald
u ae ER ———
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| — — See : =
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tau-ſend fhö=ner Träu:me, und Laubund Grasund Blu:men:
ſchwirrt und ruft und fin- get und nah’und fern das Sagb-horn
wun= der = felt: jam ge us " und Gt br und
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— =} a a — — =: — |
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duft rings- um er-füllt die fri-ſche Luft, rings⸗
ſchallt und nah' und fern die Büch-ſe knallt, und
081, halb: -wilb: nibaämil ber beat und "tod F bald
D 7 2 N N -8-
ea = 9 Tr 10 B 700
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Ser —#; nr et B
— Be: — — N |
um * die fri = ſche F Tra⸗ra, tra⸗ra, tra⸗ ra, tra⸗
nah’ und fern die Büch-ſe knallt. Tra-ra, tra:ta, tra: ra, tra⸗
wild und wil-der braustund toſt. Tra-ra, tra:ra,tra= ra, tra⸗ 3,
— —
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za va-ta, ira. - ta. Im Wab, im Dab, im
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> Wald, im Wald, da ijtmein Aufent - halt, da — —,
da iſt mein Auf:ent:
da — —, da ijt meinAufsent-halt, da il, da
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da iſt mein Auf-ent-halt, meinAuf:ent:halt, da, da
halt, — — > — mein Auf⸗ent-halt, da, da
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da — —, da iſt er da il, da
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— iſt mein lieb = ter Auf:ent » halt, da — —, da —
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— iftmeinlib =: jter Auf-ent-halt. e Wald, im Wale, im
— — mein lieb⸗ſter Auf⸗ent-halt.
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im Wald, da — mein lieb⸗ſter a enthalt, —— ⸗ſter
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H: — ——— N N
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lieb: fter Auf = ent = balt. E. Tenner.
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204. Es iſt beſtimmt in Gottes Bath.
Er — v. W. Baumgartner,
1. Es iſt bejtimmtin Got-tes Rath, * man vom Lieb⸗ſten,
2. So dir geſchenkt ein Knösp-lein was, ſo thu' es in ein
3. Und hat dir Gott ein Lieb’ be⸗ſcheert, und hältſt du fie recht
=; — N y — —— 4%2 —
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Dre — — —— — ⸗
Das Rüuͤtli. 4. Auflage. 31
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205. Am Mfer hin und wieder. |
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1. Am U: fer Hin und wie = der fahr" ich vor = bei an
2. Dom Kuß des A = bend:gol = des fol dir dieWang’ge
3. Und ü- ber'mKahn dort 0 = ben mölbt fich des Him:mels
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Lieb-chens Haus; es tö- nen mei-ne Lie - der in wei-ten
tö =tbet fein, bift du mit mir, o Hol = de, am ſtil-len
blau = e8 Dach, vom Ae-ther-licht um: wo = ben, ein ftil = les
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See hin: aus. f Die Wo - ge büpft und rollt — ſo 4
Gee al: lein. » Der Sehn-fuht fle = hend Wort — tönt
Braut:ge: mad. f Es blinkt vom Him - mel fern — fon
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lei = je im = mer fort: 1.33.
da und dort ein Stern. Chor.
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komm, mein Lieb, ich war = te dein, der A: bend winkt fo
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206. Mein ſchönſter Kirchengang.
Mit Weihe. Carl Santıer.
1. Es iſt das Lied mein Got:te3:haus, in dem ich
2. Es ift das Lied mein Sin: ge-bud, drein jte= ben
3. Es iſt das Lied mein Pre-digt-bud, gar reih an
4. Du lie-bes, theu-⸗res Got-tes-haus, dir bin ic
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täg-lich be⸗-te, in wel-chem ich mit rei =» nem
Ihö=-ne MWei:fen, die al3 ein äch-ter Got - te:
gu = ten Leheren, diefchriebih tief in's Herz bin:
treu er = ge=ben, du bift mein E=van-ge = li:
in wel⸗-chem
die als ein
die fchrieb ich
N du bift mein
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ib mit rei - nem
äh=ter Got = tes:
tief in’3 Herz bin
E=vanzge = li:
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Se ses = rer ee
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Sinn, in wel-chem ich Bit rei » nem Sinn zu mei: nem
dienſt, die als ein äch-ter Got = tes = dienſtden Va-ter
ein, diejhriebich tief in's Herz hin = ein, dem lie - ben
um, du bift mein Evan» ge =» li = um, meinganzze3
ih mit rei =» nem Sinn, mit rei=nem
äch-ter Got = tes dienſt, als Got-te3:
tief in's Herz hin ein, in's Herz hin—
E-van:ge =» li um, mein gan=3e3 Sein,
er Sem: —
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Sinn, in mel:hem ich mit rei = nem
dienft, die als ein äch-ter Got - tes:
ein, diejchriebich tief in’S Herz bin:
um, du bijt mein E:van= ge = li:
Schö:pfer tre = te, aus vol=ler Bruſt ein Lied, ein
0: ben prei = fen; fie lö-nen mir wie Or = gel
Gott zu Eh - ren, Ein in: nig Lied aus Her =; zen®
Sein und Le = ben, du deut:fhes Lied, du deut. = ſcher
— Al
enU, — ab — — 17———
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| aus vol=eler.
e3 tönt wie
ein Lied aus
ein deut⸗ſches
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Gang —, aus vol: ler Bruft ein Lied, ein Gang:
Hang —, zu mei-nem ſchön-ſten Kir den = gang,
drang —, das iſt mein ſchön-ſter „Kir =» hen» gang,
Sang —, ſei treu mir bis zum letz-ten Gang,
on ee er — —
—— et — — — Br —
— | 7
Bruſt ein Lied,
Or-gel-klang,
Her-zend:drang,
Lied und Sang,
A — ie
—rn — ——
— * Fe — — ——
FF ——
Das iſt mein ſchön ſter Kir ⸗ benzaang,
zu _ mei:nem fhöon = ften Kir ⸗ chen⸗gang,
das iſt mein ſchön ſter Kir ⸗ hen = gang,
jei treu mir bis zum leß ⸗ ten Gang,
7 — 7 — | — | | |
> — — —— ⸗
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iſt mein [hin = Ätr J—
zu meinem ſchön = ften
da3 iſt mein ſchön E jter
fei > ee: + zum
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das ift, mein ſchön-ſter, mein — ⸗ ſter
zu mei⸗-nem ſchön-ſten, zum ſchön 5 ſten
das iſt mein ſchön-ſter, mein ſchön = fter
ſei treu mir bis zum letz = ten, zum
— —
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et ie: —— — — —
⏑— ehe sn:
das iſt mein ſchön-ſter, das iſt mein ſchön ſter
zu mei=nem ſchön-ſten, zu mei=nem ſchön : jten
das iſt mein fchön : fter, das iſt mein ſchön : jter
fei treu mir bis zum le = ten Gang, zum
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—— Teer — oe nn
= = = den= gang.
Kir - hen = gang.
Kit = = en: gang.
lb = ten Gang! 9. Stein,
Etwas heiter. 207. Abendfeier. C. Kreutzer.
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und ſchau' nach dei-nem Fen=fter frei,
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Fen ⸗-ſter frei, + klei nen
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- da ſeh' ich bei dem klei⸗nen Licht, beim Hei - nen
da ſeh' ich dich beim
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An = ge⸗-ſicht, da se" — ih dich
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be-teſt ſtill, du rei-ne Maid: O be—te auch für mei-ne Ruh, mein
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gan-zer Him-mel biſt ja du, für mei-ne Ruh!
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für mei-ne Ruh! Mein gan E Him=-mel bit ja
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du, mein :- zer Hinmn mel bijt ja du!
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208. Ber weiße Firſch
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2. Uhland.
| 209. WManderlied.
Gemüthlid. A. Billeter.
— — — NR;
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ze: — R — 4
ä = 309 * — len Stadt hin-aus, im Bün-del — 9
2. Was frag' ich, ob mir ei-ner fromt, von all' den tau-ſend
3. Leb' wohl, AS. - liebte Ba : ter:land, lebt wohl, ihr trausten
Ss! mm = = 2*
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Mei-ne, die Fen—-ſter hell an
We⸗—-gen? Aus mei-ner lie-ben
Hai-ne! Ich zieh' nun fort in's
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je-dem Haus im kla-ren Morgen:
Hei⸗mat kommt mir Kei-ner doch ent
fer-ne Land beim kla-ren Mor-gen—
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—— —— = b- Ber na Sa |
——— te —— * et ER EIN ; — EI RR
501 * RE ;
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Sean =; 555 Er rap ———
ſchei-ne. * dacht ich ſtill im Her-zen mir: aus all’ den tau⸗ſend
ge-gen! Ich ſteh' al-lein in wei-ter Welt, mag, wo ich will, er—
| ſchei- ne. Ich den?’ an euch mit naſ-ſem Blik, muß lange von eud
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| — , — —, Br —
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| re Ei ra ee]
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Schei-ben winftNie:mand bei :tern Ab-fchied mir, fein lei = fer
fchei:nen! Und als ih kam in’S wei: te Feld, da mußt ic
| ſchei-den! Doch kehr' ih einjft zu euch zu = rüd, dannjaudztmein
N j N N N N N
zer: See a — —— —
>22. San, 2 — ———
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!? bef-tig wei = nen.
Herz vor Freu » den!
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— Se IN tan an Se
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1. O Ju⸗gend-zeit, du grü= ner Wald, darin der
!
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2. Und doch ge:troft, die Blü-then- zeit, wer:weht, hat
— 73: een ih aid drumzag’ ih nicht, fite halt ich
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(22 ae — —— Jahn
er AAN HEN U R
| zer — — — —
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Lie: be Rös:lein blüht, wie ift dein Rau— ſchen mir ver:hallt, ver:
fie des Windes Flucht, doch reift in tie = fer Ein-ſam-keit, und
feft in Nothund Bein, und a im Kam:pfe bricht, jo
=. N nee
+: - N —
ee — — eyer ——
EM ee a1 - erg — ame: —
—— —
riten N Ar #22, —
| en dene dh
= se- ses nn =
r hallt im Ohr und im Ge: müth! Boll Sie des⸗ luſt der
n-ter Schmer-zen reift die Frucht! Die Sehn-ſucht la ih
muß die Sehn:fuht Flü-gel fein. Da ſchwingtſie kühn fh
———— a alt ae u a a ——
i n > er.
’ i
ro ” ”
& drängend
—— N Kr: — er | —
| BEER
end Gun
fri⸗ſche Muth,der bel: le Blid, der Et: fe Sinn, das ra⸗ſche, ro:
. nimsmer los, fiewähstin kran-ker Bruftundfhmillt, wie in der dun—
auf mit mir, daß hell, wie Lie: des-gruß es ſchallt, und ſchwebt, und trägt
. .bewegter; —
> — ie — —
nen Re EN Ener = — AN
— zögernd
a ee are ne en
— =: eh Ser =:
er Dar ter- 1. blut. DO fprich, o fprih, mo find fie Bin!
feln Mu-⸗ſchel
mich bin zu
zögernd.
—— ——
N N | —
EB .—e_— = sez> —
wa ——— —
Se le
j — poco rit. =
i BEA DAR = ae — — — —— —
— —⸗⸗ ———— — — —
A ————
2. Schooß em-por die lih:te Per-le —
3. dir, o Ju⸗-gend-zeit, du grü—ner Wald.
= oco rit. 7
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Sein — — Zn
— ⸗ — —⏑— — ———
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Der Schluston auf die dritte Strophe lang und verhallend.
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hr — ae — —— — * 4 3 En — EN rn; d ie «
m ER be 4 san. a ze Sb; ei 4 a; ————— mt r 1
“ ur —— — ne . —* ie URU
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* — £ ——
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* —*
211: Hoffe * Belle! Be
Friſch und heiter. Fr. Silcher. | |
1. Her-zel, was kränktdich ſo ſehr, als wennim Himmel kein’
2. Soll's = ber fom:men jo weit, daß dich ſollſt rich-ten und
3. Und was von Anzdern ge=fhieht, die-ſes be-fümm’-re, be-
Pe er =
—
N N | cresc. N N 5
ee
Hoff-nung mehr wär’! Wenn ſchon das Wet⸗ter ge-fähr-lich aus—
weh-ren zum Streit: ſtrei-te fein ta-pfer und un-ver—
ſor-ge dich nicht; 4 nur vor dei-ner Thür', wohl auf dich
eur
== Fr ee
& |
5 f 2 N RN re Br N
! en ——— ———
Zaun
jieht, hof= fe daS Be = jte, ver= za = ge nur nidt; jagt man ja
zagt, Al-les ijt g’won:nen, wenn's dreiſt iſt ge=mwagt; jagt man ia
&& ah und * Bi If dem dein Her-zel ver⸗trau'; blasnidht, was |
Fr mn nn
en Bra Wr har y
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% Sa u BE Eger. ee — —
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in's-ge-mein, ſagt man ja in's-ge-mein: auf Re- gen,auf
dab im Krieg, jagt man ja daß im Krieg die Lor » beer'n
dich nicht brennt, blas nicht, was dihnidhtbrennt, fo wirſt du
a PN: IN
zoomen
Ne = genfolgt Son =» nen=jhein, ſchein.
wach- jen und blü-hbe ver Sieg, Sieg.
frob jein,bis an dein End’, End’
ef
N — — 2
|. La
— — — —
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RE — Pr —-E- 7
re — 7
212. Abfdjiedsgefang der Auswanderer.
Innig. Volksweiſe.
mf N — — p — pp
Fe eg A — —
Frege — HE
Seh ae.
1. Leb' wohl, du thbeu:res Va: ter:land, a: de, a= de, a:
2. Ihr Lie=ben, die ihr bleibt zu:rüd, a=:de, a=de, a:
mf N » dim.
es — — — — — — ——
— En nn Dr at m ED er en
Sem mu m ana ae Deus
A RR —
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u — hen
de! Wir zie » hen fort zum fer - nen — a⸗ de a⸗ de
de! Uns trennt ein feind-lich Miß-ge-ſchick, a-de, a-de, a
mf | P PP
Ser Sn —— —— |
; — er — ann nn an ee ec
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N dim. j
— — — — Tree! — |
9:9 —g gg — a — — 9
ef — 4
de! p Wir fe= hen dih wohl nim-mermehr, mfa : de, a= de, a: —
de! fES reißt uns von des Freun-des Bruſt, pa: de, a-de, a
an u. N
— IH — —
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—ıg = P eg = u * + —
TE ro: — — —— —
de! pdie mit uns theil-te Schmerz und Luſt, a = de,
\: de! mfbald tren-net uns daS wei - te Meer, a— Be
ee I Be ee
a rn = — — H
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— — — —— —
el — — — EEE a = — RD ER E FR, re —— —— Bi 2.) ra r
ee SD *
— 507
- Soli. Die Wiederholung Ehor.
— = belebter
de! Doch bei der Wo-gen Brau:fen, bei Stur:me3:wuth und
de! Doch in des Ur:walds Schatten und auf den - den
rt er ven Be.
— 2 2 — 7 a — ——
en Bar Zee "en in a ma wa
ee — — a =
fräftiger und belebter
| N | | sf | N | Ä | 1
——
= y 29
‚ Grau = fen, bleibt jtet3 da3 Herz dir zu = gewandt, mein theu-res
Mat - ten bleibt jtet3 daS Herz dir zu = gewandt, mein theu= res
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7 — Msn Dr BEET CRBEEN « —— — EP —
— — — —— En
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| Da : ter : land! theu:res Ba : ter : land!
Er Ba : ter : land! theu:res Va - ter - land! Genee.
N | — |
= — — —⸗⸗ — —— ——
— Ts a a > Ko, FRDTER
213. Was glänzt im Aug’ fo helle? —
Friſch und freudig. C. M. v. Weber.
Tutti. Arm
*- 1. Was glänzt im Aug’ fo bel = le, mas glänzt im |
2. Sie heißt die Hel = den ftrei - ten, fie heißt die
3. Nah ihr jtand das Ber - lan» gen, nad ihr ſtand
— ni a Tutti.
| er ıi T
| — — —
we BEE Be 2; \ > —— 1
Zutti
e
Aug’ fo bel=:le, it al-les Schö:nen Quel : Te, iſt
Hel =» ven ſtrei-ten, den Schlachten-tod er - lei = ven, den
da8 Der » lan:gen, wir ha-ben fie em = pfan= gen, mir
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al » les Schö-nen Duel:le? Was ſchaf-fet al: les
Schlad:ten - td? er = lei= den, _ beißt Deutichlands Bar-den
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gen, heißt Deutichlands Bar - den fin = gen von
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fült mit Wahr-heits- mu : the, er: füllt mit Wahr:beits:
al’ den bo = ben Pin = gen, von al’ ven bo - ben
| wol: len fie er = ball = ten, wir wol: len fie er:
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mu = the? Wasichlägtdes Fein - des Spott, in :des Spott, er:
Din = gen; fie it des Glau-bens Reich, Glaubens Reich, macht
bal = ten; geh'n wir zum dun-keln Ort, dun-keln Ort, ſei
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bebt den Men:fchen zum Gott? Frei = beit, Frei:heit auf) H
al : le Men : [hen glei; Frei = heit, Frei-heit die
unsjfer letz = te3 Wort: a - heit, _ Freiheit des
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Er = ven flammt, reis heit, Sei: beit, Srei = heit,
Melt re = giert, Frei = beit, Frei: heit, Frei = heit,
| Men hen Hort, Frei: heit, Frei: heit, Frei = heit,
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Frei: heit vom Him=mel ftammt.
Frei-heit zum Him⸗-mel führt.
| Frei - heit glänzt ung von dort.
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1. Auf, ihr Brü-der, laßt uns mal = len in den
2. In der mädt'-gen Ei =» ben Rau: hen mi = fee
3. Ue-ber- all in deut: fben Lan = ven blü: het
4
. Sei ge: grüßt du Felt der Lie - der, ftrö= me
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groBen heil⸗ -gen Dom, laßt aus tau- ſend Keh-len ſchal-len des Ge—
ſich der deut-ſche Sang, daß der al-ten Gei-ſter Lau-ſchen ſich er:
kräf-tig der Ge-ſang, der aus tief-ſter Bruſtent-ſtan-den, kün-det
Freud'und Se-gen aus, daß die Schaarentrau-ter Brü-der keh-ren
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freu’ am freizen Klang, daß der al: ten Gei-ſter Lau = fchen
laut des Herzens Drang,der aus tief: fter Bruftent = ftan = den
— — gen Strom, laßtaus tau- fend Reh: len Schal - Ien
er Ba:ter: haus, daß dieSchaaren trau-ter Brü = der
— — EIER, en u
Seen ebzzszamse:
1. laßtaustau:jend Keh-len ſchal-len
2. daß der al-ten Gei:jter Lauſchen
3. der aus tief-ſter Bruitent:jtan:den,
4. daß dieSchaarentrauster Brüder
RE, ———
1. Wenn die
x 2. Deut:ihes |
3. Deut⸗ſches
4. Nun wohl
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des Ge-jan = ges
fih er = freu am Klang. Deut:fhes Lied,tön’ ih: nen 7 4
kün-det laut des Her-zens Drang. Deut-ſches Lied aus deut-ſchen
feh ven froh in’3 Vater -» haus. Nun mwohl:an denn Deutſchlands
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1. Wenn die
2. Deut⸗ſches
8. Deut-⸗ſches
4. Nun wohl:
Töne fih ver = fhlin = gen, fnüspfen wir das Bru-der-
Lied,tön’ ih- nen fun ⸗ de fort und fort von deut-ſchem
Lied, aus deut-ſchem Her = zen tö = net fort von Mundzu
andenn, Deutihlands&öh - ne laßt ung fei=ern Hand in
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ihlin = gen, fnüspfen wir das Bru = ter:
Kun = de fort und fort von deut = jchem
Her = zen tö = net fort von Mund zu
Söh =: ne, laßt uns fei= ern Hand in
gen, fnü:pfen wir das Bru:der:
de fort und fort vondeut-Jhem
zen tö- net fort von Mundzu
ne, laßt uns feiern Hand in
Zö-ne ſich ver - jhlin
Lied,tön’ ih: nen Aun
Lied aus deut-[hem Her
an denn Deutihlands Söh
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band, auf zum Himmel Wün-fhe drin =» gen für: das
Geift, der in tau:fendftimm:gem Bun = ve fei= ne
Mund, hemmt die Kla= gen, heilt die Schmer - zen, fTnü = pfet
En und die fro = be Kun=de ff = ne durch das
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HB. r-
Felgen ne, — IF
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thbeuste Va-ter- land,aufzum Him -: : mel Wün:jche
al= ten Hel-den preist,der in taun = = fendeftimm’-gem
freizer Män:ner Bund, hemtvie la =: ⸗ gen, heilt die
wei-te Va⸗-ter-land, und die fir = = he Kun ⸗de
FR Ar = PRDESEIN
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Eu tl EB Er un 740, a a —
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dein» gen, drin gen, für das deut-ſche Ba=ter - land.
Bun=de, Bunde, feine al: ten Hel-den preist.
Schmer:zen, Schmerzzen, fnüspfet freiser Män-ner Bund.
tö = ne, tö = ne, durch das wei:te Va⸗-ter- land.
Dr. 9. Weißmaun.
Das Rütli. A. Auflage. 33
215. en die Ferne. * — * — |
Bewegt. gie N. Kühne in Si.
Eee nee:
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1. Siehjt vu am A:benddie Wol- fen zieh'n, 7 ”
2. Dort in den Wäldern, jo e = wig grün Fannitill und
f3. Am ſtar-ren Fel: jen, dabrihtfihderNord,ppfanftwe:-hben
4. O könnt'ich zie- et im Mor: — -roth, o leute
FEBSsen. on: —
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Be — ——
— — ar mern er
= FEB — 327
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Spi-tzen der Ber-ge glüh'n, mit e = wirgem Schnee die
beim: li die Lie be blüh’n, ver Mor-gen nur fieht fie, ver =
Süft-hen im Tha:le fort, durch Wäl:der, da fchimmertver
A: bend mir Lie » bes-tod, es ſchwin-det daS Leben, du
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Gi:pfel umglänzt, mit grünen: ‚den Wil dern die Thä- ler besfränzt:
A = bend-fchein,undLieb’ift mit Lie-be jo je - lig alz=lein;
Mond ein:her, undfer-ne da rau-fchet und —— das Meer: J
weißt es kaum, o e = mi: ir Lie-be, 0 € = wi⸗ger Traum:
ar. Ar, EN wi
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Ah, in die Fer-ne ſehnt ſich mein Herz, ab, in bie
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Ach in die, Fer: ne ſehnt jih mein Herz, in die
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der = ne jehnt fich mein Herz! 5. Kletke.
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216. Stirb Lieb’ und Freud’!
Müßig. Fr. Silcher.
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1. Zu Augsburgtehtein ho-hes Haus,nah’ bei vem al = ten
2. Dortvor Ma-ri- ä hei-lig Bild fie be-tend nie- der
3. Alsbald der Glok-ke dumpfer Klangdie Besten : den er:
4. MitStaunen je = hen all’ die Leut’ dies Kränzlein licht im
5. Öott gib, daß die » jes Mäg:de - lein ihr Kränzlein fried - ih
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Dom, da tritt an hel-lem Mor:gen aus ein Mäg:ve - lein gar
fniet, fder Himmel hat ihr Herz er = füllt und al -Te Weltzluft
weckt, das Mägdlein walltdie Hall’ent: lang, es mweißnidht mas es
Haar, dasMägdlein a - ber walltnicht weit, tritt vor den Hoch-al—
trag’; es it die Al-ler-lieb-ſte mein, bleibt's biszum jüng-jten
—_———mf - er
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fromm. Ge = ſang er:jhallt, zum Do=- me mallt vie
flieht: p „DO Jungsfrau rein, lab mid al - lein dein
trägt, aufdem Haup-te, ganz von SHim:-melSglanz, ei- nen
tar: „Bur Nonzne weiht mib ar-me Maid! Stirb
Tag. Sie weiß es nicht, mein Herz zer = bricht, jtirb’
——
ei ⸗ gen ſein, dein ei E gen jein!“
Sl = gen franz, einen il = jen- franz. J. Kerner.
Lieb’ und Freud’, ftirb Lieb’ und Freud'!“
Lieb’ und Licht, jtirb Lieb’ und Lidt.
| lie = be Ge = ftalt, die lie = be ®e = ftalt.
—— Bi Be: — ee —* — —— ——— — ee ET DIE
| : 317 —
217. Scheiden. |
C. Wilhelm.
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. Mag auch heiß das Schei-den brennen, treu: er Muth
Sit Fein Waſ-ſer fo ohn' En-de, noch jojchmal
Ue: ber Berg’ und tie -» fe Tha-le, mit den Wol-
. Und die Wind’ und Wol:fen tra gen bier zu mir
. Sch bin im = mer froh und ftil- le, muß ib nod
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ein Fel-ſen-ſteg, daß nicht ve =: te Sehn-ſucht fän «de drü-ber
fen, mit dem Wind, täg - lich, ftünd=lih, tau: jend: ma = le, grüß’ich
= bat Troftund Liht,mag auch Hand von Hand fih tren:nen, Lie be
® die Lie be dein, die Ge-dan-ken, die da fa = ir Sch bin
jo_fer = ne ame geh, ie : der Schritt it’ 3 Got-tes Wil: iſt ein
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läßt von Lie-be nicht, Lie-be läßt von Lie-be
bin den ſi-chern Meg, drü-ber hin ven ſi-chern Weg.
dich, ge= lieb-te8 Kind, grüß'ich dich, ge=lieb:tes Kind.
deinund du bijt mein, ib bin dein und du bijt mein.
Schritt zum Wie:der = ſeh'n, it ein Schritt zum Wie-der-ſeh'n.
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Feen — = Fey Ehe — —
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€. Geibel.
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218. Der wandernde Muſikant.
Th. Gaugler.
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2. Die Lerch als Mor:gen:bo-te ſich in die Lüf-te
3. Vom Ber: ge Bögzlein fliegen und Wol - fen jo ge:
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ſtill, recht Au = ftig ſei vor Al = len, wer's Rei-ſen
ſchwingt, eizne fri-ſche Rei:fe=- no = tedurhWaldund
ſchwind, Ge = dan= fen ü-ber-flie-gen die Vö-gel
—
F Kir De Ni —— N
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1. redt lu = ftig ſei vor
2. — di: ne ————
3 Ge:dan = fen ü ⸗ ber
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⸗ IN ımf » E
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| wäh = len will, mwer’3Rei = fen wäh-len will! Wenn's faum im
J Herz er-Elingt, durch Wald und Herz er-klingt. O Ruit,vom
| und den Wind, die VÖ = gel und den Wind. Die Wol:fen
GER, Er Cha Ben N p
Besserer
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1 D = ften glüh-te, die Melt noch ftil und weit: Da weht recht
} Berg zu Schauen weit ü =» ber Wald und Strom, hoch ü = ber
zieh'n her: nie:der, das Vög:lein ſenkt ſich gleich; I « dan: fen
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== 0; —-@ —- 6-7
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Fr : Be en a nn nn mg
durch's Ge » mü = the die jhö = ne, pie. Id. ee
fih ven blau=en, tief - fa = ren, tief = Ela ren
geh'n und Lie = der fort — — um fort bis ins
— I — a}
Blü then = zeit
Him mel3 - dom.
Him mel = rei.
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— se — — us —
Ze — — See
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Blü-then-zeit, die = : ne Blüsthen-zeit.
„ Him:mels-dom, den tief-kla-ren Him-mels-dom.
Sand reih, und fort bis in’3 Sim: mel: reich.
Er Por — — — ——v
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219. Abſchied vom walde. Ten
Etwas bewegt. er U. Zimmermann, De
— —— *
⸗
essen
1. O Thä-ler weit, o Hö-hen, o ſchö-ner grü-mer
| 2. Im Wal: de jteht ge=fchrie:ben ein ſtil-les, ernzjtes E
| 3. Bald werd’ ich dich ver: laj=jen, fremd in bie Frem⸗ de
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Wald, du mei: ner Luſt und Me: bei an- dächt'-ger Auf: ent:
Wort vom reh ten Thun und Lieben und was der Men-jhen
geh’n, auf bunt = be » weg = ten Gaf-jen des Le = bens Schau-fpiel
Ber
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halt, an = dächt'⸗ger Auf = ent = halt, an ⸗ dächt
Hort, und was der Men = hen Hort, fund Mas ver
ſeh'n, de3 Le =: bens Schau : fpiel ſeh'n, des Le: bens
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Au = ent = halt! Da drau-ßen jtetS be = tro = gen, ſaust
Men = Shen Hort. Ih ha = be treu gez: Te = fen die
Schau =. fpiel sieht. Und mit= ten in dem Le = ben wird
die — — Welt, ſchlag' noch ein-mal die — um
Mor - te ſchlicht und wahr, und durch mein gan— “ Me:fen ward’3
Ä dei = nesErnit3 Gewalt mih Ein = ja » men ⸗ — ſo
Bes — — —
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mih du grü = nes Zelt.
un=zaus:fpreb = lih Elar.
wird mein Herz nicht alt. Joſeph dv. Eichendorff.
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Fröhlich geſchwind. | >
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— — eisernen - — —
1. Zu eb = ren und prei = fen der Frau— e F
2. Die Frau = en zu preii = ſen iſt lieb= li = der 2
3. Zu eb = ren und prei = fen ber — Se:
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| ſchlecht, ſei Star - fen und Wei - fen ein bei = lig
Klang, ft Weis - beit der Wei = fen, ilt Sänzgers
ad ſchlecht in fröh = li» den Wei = ſen, iſt deut⸗ſches
len Tre,
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— —
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Recht! Durch An-muth ent-zük-kenn- de, durch Lie-be be
Sang! Der Wol: luft be-geh-ren-de, die Un ⸗ſchuld zer:
e = An =» muth ent=züf: fen - de, durch Lie - be be
Dt ee re ed | 4.
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— — — Win.
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lit‘ 2 ⸗ — durch Freundſchaft er = quik-ken-de
treu = e
ftö = ren = de, die Schönen ent = eh-ren-de Frau: en
glüf - fen = de, duch Freundſchaft er = quif=fen = de treu = e
cresc, | N fi, 5
Denen es But Fe as er mn
un — wen See — —
Frau'n ſind duf = ten = de : fen auf € = dens Au’n, find
feind ift herz = li: hem = : ge fein war = mer Freund, iſt
Frau’n find bei = mi:fhe Blu = men auf Au’n, find
> >
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| Sesese: — — #2]
FA >»
— er
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(ESS= Fitz: —
duf = ten=:de Ro = fen = € dens Au’n.
herz = li-hem San = ge fein mar = mer Freund.
bei = mi:fhe Blu = men auf deut = fhen Au'n.
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x ne — ——
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22. nutom's milde u —
Raſch und feurig.
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m 3.3 2 aa a —
1. Was glänztdortvom Val: Y im Sonnen-ihein? Hors
2. Was zieht dortraſch durch den fin-ſtern Wald? Was
3. * die Re = ben glü-hen, dort braust der Rhein, der z
Be:
—— ==: er u ie Sn
u un un I I, mm SP — ie
eresc. RE: *
Zen an ee 2: See
Se Bein
näher und nä = ber brau-ſen. Es zieht fih hber- un=ter in
jtreift von Bergen zu Ber:gen? €3 legt fih in nädtzslishen
Wüthrich —— ſich mein-te; da naht es ſchnell wie Ge⸗
NN NEN PPNNZN N N a
— — —— Senn ——
Ssessz: 5 — m. |
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El: Pers DA he N
Senne a
Va ae a nr A En A ee Fe
dü-ſte-ren Reih'n und gel=Ien: de Hörner er-jchal-len dar-ein, er⸗
Hin = ter:halt, das Hur- rahjaudztunddie Büch- je knallt, es
wit = terfchein,undmwirftfich mit rü = fti- gen Armen hin=ein und ;
— Da ms => ee z ——
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u cu er vr ET 2: vu Bu» IR — — — > u ET -_
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g fül-len die See-le mit Grau:fen. Und wenn ihr die
7 falelen die frän-ki-ſchen Scher-gen. Und wenn ihr die
J ſpringt an's 2 fer der ‚deln: de. Br wenn ihr *
* |
RE — 4 ee 2
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ſchwarzen Ge-ſel-len fragt, das iſt, das iſt
ſchwar⸗zen Jä-ger fragt, das iſt, das iſt Lützow's wilde ver:
ſchwar⸗zen Schwimer fragt, das war, das ne,
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BP -6: 5 —ı1-5:—5:1- — — — 2—
— — Bann Ei a
wege ne — das iſt ——— Jagd.
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Bir — Ze
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222. Bum Walde mußt du wandern gehn. ER,
Moderato.
1. Zum Walde mußt du wandern geh’n, zum grü- nen
2. Im Wal⸗de kl
3. Und wan-derſt du im Wald al: lein, wo bat die
Hag, zum dunf: [en Tann,
lau:jhetlang und tief,
- Er = de jhö:nern Raum?
ao SS = N- ——
San ee
von de= nen je die Lie-
den je deinHerzin Lie:
wo bat der Himmel jel’ -
Du Nr: Ri 9 ri
BE ST WEN ——
Seeger
A. Billeter. A 3
ingtdas lei = je Wort, dem du ges 3
— =n—-n-
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drinn all’ die Wunder noch ge—⸗ſcheh'n,
und je-der Na-me fäu = jfelt dort,
Und ruhſt du drinnen gar zu mein,
——
—
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2 fann; zum Wal:de, wo vom
be tief, und was hier au:fen
gern Traum? Und grübtvom Grunde ;
— er [Tape — —
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J ——— — — S 3
f . SET we Wer. En u —
ne] =
iun-gen Reis dein Herz ein jun-ges Hof-fen bricht, in zum
ſtumm und falt an deiner Bruft vor: ü = ber zieht, das weicht, das
) ber fo balvein fer-nes Poſt-horn in den ur — dann
———
JJ —
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ee een messer —
— ẽ =: 0 —e N — .=
Wald, ver al’ dein Seh:nen weiß und dei:ne ftil- le Spra:cde
} weicht, der Wald, der heil'-ge Wald, das rauſchter dir in Ton und
gibt der Wald,der grü-ne Wald, was Erd’ und Him:mel — ver⸗
nes Deren
| SFSesgesss> are mie on
, Br Te ea pre 5;
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Iiat Zum Wald, zum Wald, zum Wald; zum Wald, zum Wald, zum
RN | Be
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Sasse m he a
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Wald! en Wal-de mußt * wan⸗- en ri zum grünen
N N N
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Bessere.
J
Hag, zum dunklen Tann; zum Wal: de mußt du man: dern gehn, 2
| L BIN — AN Ben N Ir 4
Seesen
Po — ey. — J—
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a ——— —— — — — —
zum grünen Hag, zum dunk- len Tann! Scheurlin.
| Ser — — — — —
Pe — ⸗ ee — 7—
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223, —— Hationallied.
Mäßig. Joſeph Haydn.
1. Gott er: hal = te Franz, den Kai-ſer, un-ſern gu— ten
2. Ue:ber blü:- ben: de Ge: fil = de reichtfein Scep-ter
3. Sih mit Tu- gen= den zu fhmüden, ach-tet er der
4. Er zer⸗brach der Knechtſchaft Ban-de, bob zur Frei: heit 3
Be Eee
— — — mu —— en
een “—- BET — 1 | —
Rai : fer Franz! Hoch ala Herr:fher, hoch als Wei fer ftebt er
weit und breit. Säu-len jei » nes Throns find Mil: de, Bie: der:
Sor⸗gen werth. Nihtum Völ-fer zu er-drüf: fen, flammt in
und em: * Früh er-leb' er deut-ſcher Lan =.de, deut ⸗ſcher
|
Es 2 Sıse>- — NE I
oO ————— — —
— => or era.
essen
— — ⸗ — —— —— — u —
in des Ruh-mes Glanz! Lie-be min = det Lor-beer-rei-ſer ihm zum
finn und Red-lich- feit, und von ſei- nem Wap-pen-ſchil-de jtrab:-let
fei-nerHanddas&chwert. Sie zu feg: nen, zu be-glük—-ken, iſt der
Völ-ker höch-ſten Flor, und ver: neh: me noh am Ran-de ſpä-ter
{
een — rn
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— = —r—rH a: en
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Es ==: — —
— — — * u —— —— —
e= mio grü⸗nen Kranz! |
die Gerreh:tig = Feit. — J——
Gott er-hal-te Franz, den Kai = jer
Rreis,den er be - gehrt. J Stanz, bei E
Gruft * En-kel Chor:
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Das Rüti. A. Auflage. 34
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unzjern gu » ten Raizsfer — 2. Haſchtka.
zer 1 or Bei mumEEr. ————
rn.
224. Theodor Körner.
Ernſt, doc kräftig. 2. Berger.
a ——— — |
Bes |
— | —— —
1. Bei Er pe lin im frei:en Feld, auf Med:len-bur-ger |
2. Was ihm er-füllt die Hel:den:bruft, er hat es uns ge:
3. So iſt die Leizer umd — — kränzt mit grü- nen
Be N Naeh — we.
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Igel =: ‚sr zen wu — Se
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Free = zn ee SR —
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Grun:de, da ruht 2 ju = gend = li =. der Held an ſei⸗ ner F
jun= gen, dab To - des:muth und Gier: ges: luft in un-ſer |
Ei =: hen, dem Srie: ger, wie dem Sän = ger werth, ein Bi
u — Fr —3: — ==.
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To = ded:wun:de. Er war mit Lü-tzow's mil: der Jagd mohl
Herz ge-drun:gen. Und mo er fang zu jei= nem Troſſ', zu
- Sie = ged:zei:hen. Wo un: = frei : e8 Lied er: £lingt, wo
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wir die Hü = tejchwen-fen, und wo die Ei = jen=braut ung
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zagt die Frei-heit, die Frei-heit ein= ge = jo = gen.
los, in tausjend, in tau=sfend Un: ge » wit = tern.
blinkt, wir wer:den, mir den ‚dein ge = den = fen.
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228. Heher allen Gipfeln in Kuh, 14 —
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226. Brinklied für Alte,
Moderato. Maczewsky.
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1. Das jun: ge Völk-chen mag ſich tum-meln, ein Al = ter
2. Wir und die Lieb-chen find ver - al : tet, e3 hat ſich
3. Ei gro:$en Dank, wir Al:ten mol: len nodnidt jo
4. DieKunft,dvas Al: ter zu ver» jün=gen, die fih duch
5. Drum feizern gern wir, grau:e Brü-der, ein fo ber:
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glei von dan=nen zieh’n: mag A = moruns Fein Glüd mehr.
kei: ne Wiſ-ſen-ſchaft, duch kei» nenZau = ber „läßt, er-
jüng: tes Phö:nir = felt, der Tod wirftleicht den Men⸗ſchen
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ftal = tet, die uns zurMotb in Ch: ren hält.
zol = len, der Gott desMein’ser = fegt uns ihn. -
‚ziwin=gen, ver= jteht undübt er mei: fter-haft.
nie = der, der fihb vonGram er » mat:ten läßt.
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Man ſah uns ſprin-gen, rei-ten, tan = zen, auch wa- ren
Ein Kuß, den man im Ju⸗-gend-le- ben uns ſtill und
Cr hat ſich zum Pa-tron der Al = ten, ſeit⸗dem man
Mer fühltniht,daß ſich bei der Fla = jche, die al: te
Wir wol: len uns mit Fla— ig * und end: lid
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Lan-zen um. ih-ren ſü-ßen Min-ne-ſold, um ih-ren
ge= ben, doch wie ein Rei: fe: geld in's Grab, doch wie ein
bal=z ten, fo fin: den wir doch ihn be= währt, jo fin=den
U: jhe mit Ju-gend-flü-geln fi er = hebt, mit Jugend:
fehb » ren, wie fie es ung * wei-len macht, wie ſie es
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fü = Ben Min: ne = fol.
Reiz je geld in’® Grab.
wir doch ihn ‚be - währt. Zangbein.
flü = geln fih er = hebt.
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Mägp:lein hold, und ad!
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227. mittenſetenelen
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Getragen, mit Bewegnug.
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1. Es blidt jo ftill der Mond mid an, es fließt fo ttill den,
2. Den Kna:ben hält die Lie- be wach, die Wel-le fließt vor: *
Rhein; der Fi-ſcher-kna-be ſteht ihm Kahn ſo mutsterzjeeslen-al:
bei, er ſen-det ei = ne Thrän’ihr nad, daß fie al-lei-neniht
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| fein! Ib fig’ am Rok-ken trausrig jtill in mei: nemfäm:mer:
| jeil Am Hütten, wo jein Mädchen weint, jteh'n bei - de lau-fchend
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1. Rur in des Her-⸗ zens hei⸗lig ern⸗ſter Stil-le
2. Ein⸗-tracht und Lie» be hal-ten uns zu-ſam— men, Eu: &
mf 3. Raſt-los und fröh-lich treiben unj’re Blü-then;
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wie auch im Wed: fel fteigtund fällt daS Le- ben. f Aufwärts die
wenn ſchon der Yu = gend Sterne ab⸗wärts zo- gen, p win-fen I“
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Ein-tracht ſanf-te Gei-ſter wal- ten, fjtärktfihder Wil =» le, 14
Blik-ke! fräftigteuser Stre: ben, fwahrretdie Flam - meh"
freundlih doch von fernen Nr : En a8 und — den.
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280. Im Herbſt.
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»;}. bar Lenz, du bit da=hin, nir= gends,nir = gends
mf 2. Wie der Wind fo trau:rig fuhr, durch den Strauch als
pp 3. Wie:ver ift wie bald, wie bald mir ein Jahr da:
f 4. Wal:des-rau-fchen, wun-der:bar haft du mir das
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\ darfit du blei:ben! Wo ich ſah dein fro:hesBlüh'n, braustdes
ob er weine! Ster- be=feuf:zer der Na-tur jchau: ern
hin ge-ſchwunden! Fra-gend rauſcht es durch den Wald: Hat dein
Her; ge-trof-fen. Treu: lic bringtein je = desßahr neu - es
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durh die wel: fen Hai : ne.
Herz fein Glüd ge = fun : den? Nikol. Lenan.
Laub, wie neu: es Hof = fen!
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— Best — — —— —
Die vierte Strophe etwas — und bewegter.
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1. Wie die Blumlein drau ßen zit: ‚tern. in der a— ht
2. Draußen in der mei-ten Fer: ne, find die Men: hen
3 2 ge : liebt dich oh-ne En:de, hab’ dir nichts u
Ber: 25 — — —e — — — — Bi;
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lüf = te De ha — Herz ver-bit-tern, und du
nicht ſo gut, und ich gäb' für dich ſo ger:ne, ja mein
leid Ge und dudrüditmir ftumdie Hän-de, und 2
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= willſt ſchon mie - der — Bi
| Le ben und mein Blut, Bleib bei mir und geh’ nicht
= fängſt zu mei- nen an. } | J
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mir und geh’ nicht fort, in mei: nem Her-zen ijt der
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ſchön— ſte Ort. O. Sternau.
m—— — — — — — — — — — — — — —
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BD E — Senn.
232. Harmonifdes Hod).
BEE = HEHE: = y EerE> =
1. Baster:-land hoch! Va⸗-ter-land hoch! Ba:ter:land hoc!
2. 7 — hoch! — le-be hoch! Er le-be hoch!
— J
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—— Dreimal in seisteunige — und feet Kraft zu fingen.
ech ſchnell.
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bod,er Ile: be bod, s Se bo, boch,
hoch, er le-be hoch, er le-be hoch, er Ile: be hoch,
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234. Bem BYaterland.
1. Rufft du, mein Vaterland? Wenn dir Verderben droht,
Be Sieh' ung mit Herz und Hand, Blut ung ein Morgenroth,
a A dir geweiht! Tagwerk der Luft! 5
Br Se — 4. Frei, und auf ewig frei E
Haſt n er Söhne ja J re
Wie fie Sankt Jakob ſah, — unſer Feldgeſchrei,
Freudvoll zum Streit! Hall' unſer Herz!
Frei lebt, wer ſterben kann,
2. Da, wo der Alpenkreis Frei, wer die Heldenbahn,
| * Nicht dich zu ſchützen weiß — Steigt als ein Tell hinan,
Wall' dir von Gott — Nie Hinterwärts!
a En. n > fahr rang 5. Doch, wie dee Fe Tach
e vor Gefahren blei s ‚w r ’
roh noch im Todesitreich, Nach a
N Schmerz und ein Spott. Drangvollem Spiel.
D da, viel ſchöner trau’n,
ii, Nährſt und jo mild und treu, Fern von der Waffen Grau’n,
R. —— Hegſt uns ſo ſtark und frei, Heimat, dein Glück zu baun.
Du Hochlands DBruft! Winkt uns das Ziel!
Bi. Sei denn im Feld der Noth,
J 235. Freiheit.
3 3. Freiheit, die ich meine, 3. Wenn die Blätter raujchen
© Die mein Herz erfüllt, Süßen Freundesgruß
Komm mit deinem Scheine, MWenn wir Blicke taufchen
iR — — an Sr
agſt Du nie Dich zeigen er immer weiter
Der bedrängten Welt, Nimmt das Herz den Lauf,
Br deinen Reigen Auf der Himmelsleiter
ur am ernenze Steigt die Sehnſucht auf.
R N St It? Steigt die Sehnjucht auf
= 2. Auch bei grünen Bäumen, 4. Aus den ſtillen Kreifen _
In dem luft’gen Wald, Kommt mein Hirtenfind
Unter Blüthenträumen Will der Welt beweifen,
J Iſt dein Aufenthalt! Was es denkt und minnt.
— — Es das ift ein Leben, Blüht ihm doch ein Garten
Wenn es weht und klingt, Reift ihm doch ein Feld
Wenn dein ſtilles Weben Auch in jener harten,
ke & ni; ung durchdringt. Steinerkauten Welt.
9— Das Rütli. 4. Auflage. 35
Br
3. Wo fs Gottes ae
Sin ein Herz gejenft,
Das am alten Stamme
Treu und liebend hängt;
Wo fih Männer finden,
Die für Chr’ und Recht
Muthig fich verbinden,
Weilt ein frei Gejchledt.
6. Hinter Dunkeln Wällen,
Hinter ehr'nem Thor
Kann das Herz noch jchwellen
Zu dem Licht emyor;
Für die Kirchenhallen,
Für der Väter Gruft,
Für die Liebiten fallen,
Nenn die Freiheit ruft.
236. Ab!
1. Wir hatten gebauet
Ein ftattliches Haus,
:: Und D’rin auf Gott vertrauet
Trotz Wetter, Sturm und Orauß.:,:
2. Wir lebten jo traulich,
En einig, jo frei,
:: Den Schlechten ward es graulich,
Wir hielten gar zu treu.:,:
3. Sie Iugten, ſie juchten
Nah Trug und Berrath,
:,: Verläumdeten, verfluchten
Die junge, grüne Saat. :,:
4. Was Gott in ung legte,
eE BEN
Die Welt hat's veracht’t,
:: Die Einigfeit erregte
Bei Guten jelbft Verdacht. :,:
237.
1. In einem fühlen Grunde,
Da gebt ein Mübhlenrad,
:; Mein Liebchen ift verjchwunden,
Das dort gewohnet hat. :,:
2. Sie hat mir Treu’ verfprochen,
Gab mir ein'n Ring dabei;
:» Sie hat die Treu’ gebrochen,
Das Ringlein ſprang entzmwei.:,:
3. Sch möcht’ als Spielmann reiien,
Weit in die Welt hinaus,
7. Rlage.
FT, . Das —— Glühen Bar.
Friſch und ss Ole
Heldenwangen blühen
Schöner auf im Tod.
Molleft auf uns Ienfen
Gottes Lieb’ und Luft,
MWolleft gern Dich jenfen
In die deutſche Brufl.
8. Freiheit, die ich meine,
Die mein Herz erfüllt, TR
Komm mit deinem Schein,
Süßes Engelsbild! *
Freiheit, holdes Weſen,
Gläubig, kühn und zart,
Haſt ja lang' erleſen
Dir die deutſche Art.
5. Man ſchalt es Verbrechen,
Dan täuſchte fich ſehr;
„Die Form kann man iertrege
Die Liebe nimmermehr.:,
6. Die Form iſt zerbrochen u
Von außen herein; &
"Dod, was man d’rin gerochen,
Sn eitel Dunft und Schein. ;;: *
7. Das Band iſt zerſchnitten
War ſchwarz, roth und gold,
„Und Gott bat es gelitten,
Her weiß, was er gewollt. :,:
8. Da3 Haus mag zerfallen —
Was hat's denn für Noth?
„Der Geift lebt in ung Allen,
— unſ're Burg iſt Gott.ꝛ
Pr
:,:Und fingen meine Weijen,
Und geh'n von Haus zu Saus
4. Sc möcht als Reiter fliegen
Wohl in die blut’ge — be
* :Um ſtille Feuer Liegen
Sm Feld bei dunfler Nadht.::
5. Hör’ ich Das Mühlrad geben,
Ich weiß nicht, was ich will —
: Ich möcht' am liebſten ſterben,
Da wär's auf einmal ftill. :,: *
238. Ber Scweizerknabe.
. Sch bin ein Schweizerfnabe,
Sch hab’ die Heimath lich,
Mo Gott in hohe Firnen
Den Freiheitsbrief ung Ichrieb.
Der Berge wunderbare Pracht,
Die zieht mich an mit Zaubermacht.
Sch bin ein Schweizerfnabe
Und hab’ die Heimath lieb.
Hali, hali, halio, halio.
. Sch bin ein Schweizerfnabe,
Sch Liebe Luft und Scherz.
In's heittre Land der Alpen
Da paßt fein finſt'res Herz.
O hör’ der Heerden Ölodenflang,
Sn Thal und Höhen Jubelſang!
Sch Bin ein Schweizerfnabe
Und liebe Luft und Scherz.
Hali, ꝛe.
. Sch bin ein Schweizerfnuabe,
Bin allen Menfchen gut.
Es liegt die Herzensgüte
Sa ſchon im Schweizerblut.
Wie wäre ſonſt in Berg und Thal
Der Freude lauter Wiederhall?
Ich bin ein Schweizerfnabe
Bin — ee gut
Hali,
. Sch bin ein Schweizerknabe,
Sch Leide feine Schmad.
Am Hochgefühl der Schweizer
Schon manche Lanze brach.
Wer feige weicht vom heil'genRecht,
Der iſt ſchon von Natur ein Knecht.
Sch bin ein Schweizerfnabe,
Sch Leide feine Schmad.
Hali, ıc.
. Sch bin ein Schweizerfnabe,
Non Freiheitsfinn Durchglüht.
Da lachet feine Freude,
Wo feine Freiheit blüht.
Der Bund im Rütli ift der Stern
Des Glücks im Lande nah und fern.
ch bin ein Schmweizerfnabe, .
Bon Freiheitsfinn durchglübt.
Hali, 2c.
239. Brüder, lagert euch im Kreife.
. Brüder, lagert euch im Kreiſe,
Trinft nad) alter Väter Weiſe,
Leert Die Gläſer, ſchwenkt die Hüte
Auf der gold’nen Freiheit Wohl!
. Slur, wo wir ald Knaben ſpielten,
Ahnung Fünft'ger Thaten fühlten,
Süßer Traum der Kinderjahre,
Kehr' noch einmal uns zurück!
. Mädchen, die mit feufchen Trieben
Nur den braven Jüngling lieben,
Nie der Tugend Reiz entitellen,
Sci ein ſchäumend Glas gebracht!
. Schweizer Sünglingen zu Ehren,
Will auch ich den Becher leeren,
Die für Ehr’ und Freiheit fechten ;
Selbft ibr Fall ſei heilig mir!
5.
Männern, die das Herz ung rühren,
Uns den Pfad der Weisheit führen,
Deren Beifpiel wir verehren,
Sei ein dreifach Hoch gebracht!
Brüdern, die vor vielen Jahren
Unfres Bundes Glieder waren,
Die der Bund ſtets ehrt und liebet,
Sei ein ſchäumend Glas geweiht !
Brüdern, die befreit von Kummer,
RuhndenlangenGrabesjchlummer,
Weih'n wir, der Erinn’rung heilig,
Diefe frobe Libation!
Weil uns noch die Gläſer blinken,
Laßt fie nicht vwergebend winfen,
Leert fie, Freunde, ſchwenkt die Hüte
Auf der gold’nen Freibeit Wohl!
Ir 1.9, ca. geſchmauſet,
+ ung nicht rappelköpfiſch en
Wer nicht mit haufet,
Der bleib’ daheim!
Alle: Edite, bibite, collegialis,
Post multa secula,, po-
cula nulla.
x
z -
— Der Herr Profeſſor
Liest heut’ fein Collegium,
D’rum ift es beffer,
Man trinft eins rum!
Edite etc.
3. Trinft nach Gefallen,
Dis ihr die Finger darnach leckt,
Dann hat’3 uns Allen
Recht wohl gejchmedt.
Edite etc.
“ 4. Auf, auf, ihr Brüder,
> Erhebt den Bacchusauf den Thron,
Und ſetzt euch nieder! So lang mein Lieber! Bi.
Wir trinfen ſchon. geb’ ich vergnügt! J
| ‚Edite etc. Edite ete. ee 4
5. So lebt man immer, 410. Denkt oft, ihr Brüder! —
So lang der ſchöne Lenz uns winkt, An unſere Jugendfröhlichkeit
Und Jugendſchimmer Sie kehrt nicht wieder J
Die Wangen ſchminkt. Die goldne Zeit! ——
Edite etc. Edite etc. BE:
241. Bie drei Köfelein. >
1. Jetzt gang i an's Bruͤnnele, trin® 4. Jetzt kauf' i mir Dinten und ger 4—
aber net, :,: und Papier, ;;: Mi
Do ſuch' i mein herztaufige Schatz, Und ſchreib' mei'm Gertaufige Be
find’n aber net. ;,: Schag einen Abjchiedsbrief.:,: 8
2, Do laß i meine Neugelein um 5. Jetzt leg’ i mi nieder auf’3 Heu
und um geh'n, :;: und auf3 Mon8,:,:
Do fieh’nimein Berka ne Schatz, Do falle mir drei Röſelein nieder
bei'me And’re fteh’n. :,: in den Schooß.:,: J
— Und bei'me And're ſtehe ſeh'n, ach, 6. Und dieſe drei Röſelein ſein ro⸗ 4
das thut wehlz,:
Sept b'hüt' Di Gott, herztaufiger
has, di b'ſiehn inimme meh. :,:
240. — —
6.
. So lebt man heiter, 9J
Bis daß mein Hieber
Knaſter, den gelben,
Hat uns Apollo praͤparirt,
Und uns denſelben
Recommandirt.
Edite etc.
j 3°
Hat nun ein Seber hi —
Sein Pfeifchen Knaſter ange⸗
brannt, —
So nehm' er wieder —*
Das Glas zur Sand. Br
Edite etc. y J— |
Weil es noch flotter Burfche ee 2 —
Bis daß man leider! J
Ad patres reist.
dite etc. — —
J
Vom Corpus juris wird beiten er
fenroth, :,: J
Jetzt weiß i net, lebt mein Schatz, A
oder ijt er tobt. :,;: 1
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N — 549 —
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A 242. Aheinweinlied.
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4, Bekränzt mit Laub den lieben, 4. Gr wäcjstnicht überall im deutſchen
Bi vollen Becher, Reiche;
F :,: Und trinkt ihn fröhlich leer!:, :: Und viele Berge, bört, :,:
ge: In ganz Europia, ihr Herren Sind, wie die weiland Kreter,
Bi» echer! faule Bäuche,
Br :» Iſt ſolch' ein bein nicht mehr. :,: :: Und nicht der Stelle werth.:,:
K 2. Er fommt nicht her aus Ungarn, 5. Am Rhein, am Rhein, da
— noch aus Polen, wachſen unſre Reben,
— : Noch wo man franzmänn'ſch „Geſegnet ſei der Rhein!;,:
van jpricht ;:,: Da wachjen fie am Ufer hin und
—* Da mag Sanct Veit, der Ritter, geben
4 Wein fich holen, Uns dieſen Labewein;,:
"Wir bolen ihn da nicht. :,:
3. Ihn bringt das Vaterland aus
jeiner Hülle;
:: Wie wär’ er fonft jo gut!:;:
Wie wäre er fonft edel, wäre ftille,
:, „Und doch voll Kraft und Muth !;,:
. & trinkt,
fo trinkt, und laßt
und allewege
„Uns freu’n und fröhlich jein!z,:
Und wüßten wir, wo Jemanb
traurig läge,
:: Wir gäben ihm den Wein.:
243. Ber Wirthin Tödjterlein.
1. Es zogen drei Burjchen wohl über
den Rhein,
Bei einer Frau Wirthin da
fehrten fie ein. :,:
2. „Grau Wirthin, hat fie gut Bier
und Wein?
::Wo hat fie ihr —— Töchter⸗
lein?
3. „Mein Bier und Kein iſt friſch
und klar;
„Mein Töchterlein liegt auf der
Todtenbahr!" :,:
4. Und als fie traten zur Kammer
hinein,
„Da lag fie in einem ſchwarzen
Schrein. :,:
5. Der erfte jchlug den Schleier
urüd
:: Und ſchaute fie an mit trauri-
gem Blid:;;:
6.
10.
„Ad, lebteft du noch, Du ihöne
Maid!
: Sch würde did) lichen von Dies
er De
Der zweite deckte den Schleier
zu
:,: Und fehrte fih ab und weinte
dazu:z,:
daß Du liegft auf der
Todtenbahr!
:;: Ich hab’ dich geliebet jo man—
ches Zahr!*:,
„Ah,
Der dritte Hub den Schleier ſo—
gleich
:; Und küßte fie auf den Mund
jo bleidh:
„Dich liebt’ ich immer, bie Tieb’
ich noch heut’,
Dich werd’ ich lieben in Ewig⸗
kart lie, -
bt,
SE
Steh' ich in finſt'rer ar
—
Dr a Mair
h re
Re —
Me s
Er einſam auf der fernen Wacht,
::So denf ich an mein fernes Lich,
a mir’3 auch treu und hold
verblieb.:,
Als ich zur Fahne fortgemüßt,
Hat fie jo Herzlich mich gefüßt,
2,,Mit Bändern meinen Hut ges
ſchmückt,
Und weinend mich an's Herz ge—
drüdt.:,:
‚Sie liebt mich noch, fie ift mir gut,
D’rum bin ich flob und wohl—
gemuth;
Mein Herz ſchlägt warm in
Talter Nacht,
Wenn e3 an’s treue Lieb’ ge-
Dat: ;%
245. Reiters Me Morgenlied.
3. Doc) wie Bald, doch wie bald,
Morgenroth! Morgenroth!
Leuchteſt mir zu frühem Tod.
Bald wird die Trompete blaſen,
Dann muß ich mein Leben laſſen,
Ich und mancher Kamerad.
Kaum gedacht, kaum gedacht,
Wird der Luſt ein End' gemacht,
Geſtern noch auf ſtolzen Roſſen,
Heute durch die Bruſt geſchoſſen,
Morgen in das kühle Grab.
246. Der Schw Schweizerbue.
Bin i nit ä luſt'ge Schweizerbue,
Hab' immer frohe Mueth,
Wer mer's nit glaube will,
Schweig' eſchli ſtill.
Zieh' mit der Sonne us,
Komm' mit de Stern nach Hus,
Schweizerbue, Schweizerbue
Hör' i ja ſo gern!
Diridi duida, duida, duidarido,
duida, duida, la la la la la la
la la la la la la la la hodirida.
4 geht Sei der a mildem — n x
5. Doch wenn du traurig sit und
er:
Gebſt du wohl in dein Kämmerlein, *
: Und ſchickſt * Nachtgebet zum ——
Herrn
Auch für benSiebiten in derFern —
mweinft,
Mid von Öefahrumrungen meinft,
„Sei ruhig, bin in Gottes Hut,
Er liebt ein treu Solbatenbiaszm E
Die Glocke ſchlägt, bald naht die =,
Rund’
Und löst mich ab zu dieſer
Stund’; —A
Schlaf wohl im fillen Käm- &
merlein 7
Und den? in deinen Träumen
mein.:,:
Melfet Schönpeit und Geftalt ! —
du gleich mit deinen —
Wangen,
Die wie Milch und Purpur prangen, =
Ah, die Roſen welfen al. 5
Darum ftill, darum jtill
Füg' ich mich, wie Gott e3 will,
Und jo will ich wader jtreiten,
Und follt’ ich den Tod erleiden,
Stirbt ein braver Neiterämann.
Wenn i blaj’ auf meinem Alpen
horn, ie),
Folgt mir mei liebt Heerd,
Hin und her führ' is wohl,
Drob'n auf der Alp.
Wenn i zur Sennhütt' komm',
Jodli mei Diridum,
D’Sennrin ruft: Luft’ger Bue,
Wo biſt du Jo lang?
Diridi duida, 2.
PETE, —* F —
247. Loreley.
—* Ich weiß nicht, was ſoll es bedeuten, Sie kämmt es mit goldenem Kamme,
Daß ich ſo traurig Bin; Und fingt ein Lied dabei;
Ein Mährchen aus alten Zeiten, Das hat eine wunderfame,
Das fommt mir nicht aus dem Sinn. Gewaltige Melodei.
Die Luft ift fühl und es dunfelt,
Und ruhig fließt der Rhein; 3. Den Schiffer im Fleinen Schiffe
- Der Gipfel des Berges funfelt Ergreift e8 mit wilden Web;
Im Abendſonnenſchein. Er ſchaut nicht die Felſenriffe,
Er ſchaut nur hinauf in die Höh'.
2 Die ſchönſte Jungfrau ſitzet Ich glaube, die Wellen verſchlingen
EB: Dort oben wunderbar, Am Ende Schiffer und Kahn;
Inr gold'nes Geſchmeide blitzet, Und das hat mit ihrem Singen
Sie kämmt ihr gold'nes Haar; Die Loreley gethan.
248. Fiducit.
1. Es hatten drei Geſellen :,: Dann thät er Die Becher füllen
+ Ein fein Collegium, Und jang aus voller Bruft.:,:
0.268 kreiste jo fröhlich der Becher
= Sn dem Fleinen Kreije herum.:,. 5. So ſaß er einft auch beim Mahle
y ; Und Jang zum Saitenfpiel,
2. Sie lachten dazu und fangen, :: Und zu dem Wein im Pofale
— Und waren froh und frei, Eine belle Thräne fiel. :;:
R ;: Des Weltlauf'$ Elend und
2 Sorgen, 6. „Ich trink' euch ein Smollis, ihr
— Sie gingen an ihnen vorbei. :,: Brüder!
Wie figt ihr fo ſtumm und ftill?
3. Da ftarb von den Dreien ber Was foll aus ter Welt denn
Eine, werden,
Der And’re folgt ihm nad, Wenn Keinermehr trinken will ?3,:
:,: Und es blieb der Dritte alleine
Sn dem öden Jubelgemach.:,
—
.Da klangen der Gläſer dreie,
— wurden mälig leer;
4. Und wenn die Stunde gekommen :,:Fidueit! FröhlicherBruder!“ —
Des Zechens und der Luſt, Der tranf feinen Tropfen mehr.:,:
249. Baterlandsgelübde.
1. Ich hab’ mid) ergeben, :: Zu friſchem, freud’gem Leben,
Mit Herz und mit Hand, Zu freiem, frobem Muth! :;:
Dir, Land vollLieb’ und Leben,
Mein theures Vaterland! :;: 3. Laß Kraft mich erwerben
* In Herz und in Hand,
2. Ach Gott, thu erheben, : Zu leben und zu ſterben
a en ne de
Mein jung Herzensblut, Fürs heil’ge Vaterland !;,:
A 9 Gin kuftge ger . Dufitante BERGE 3 am il, —
(Chor) 0 tempora, o mores!
Da froch wohl aus dem Waffer ein großer Krokodil,
(Chor) O tempora, o mores!
Der wollt’ ihn gar verjchluden,
Mer weiß, wie das gefchah?
(Chor) Juchheiraſſaſſaſſa! o mpo-temprinl
Gelobet ſeiſt Du jederzeit, Frau Mufifa!
2. Da nahm der Mufifante feine alte Geigen,
(Chor) O tempora, o mores!
Und thät mit jeinem Bogen fein darüber —
(Chor) O tempora, o mores!
Allegro, dolce presto,
Mer weiß, wie das gejchah?
Juchheiraſſaſſaſſa! 2c,
3. Und wie der Mufifante den eriten Strich gethan,
(Chor) O tempora, o mores!
Da fing der Krofodilius gar ſchön zu tanzen an,
(Chor) O tempora, o mores!
Menuett, Galopp und Walzer,
- Wer weiß, wie das gejchah?
Juchheiraſſaſſaſſa! ze.
4. Er tanzte wohl im Sande im Kreiſe herum,
(Chor) O tempora, o mores!
Und tanzte fieben alte Pyramiden um;
(Chor) O tempora, o mores!
Denn die find lange wacklicht,
Mer weiß, wie das gejchah?
Juchheiraſſaſſaſſa! 2c.
5. Und als die Pyramiden das Teufelsvieh erjchlagen,
(Chor) O tempora, 0 mores!
Da ging er in ein Wirthshaus und jorgt 2 jeinen Be
(Chor) O tempora, o mores!
Tofaierwein, Burgunderiwein,
Mer weiß, wie das geſchah⸗
Juchheiraſſaſſaſſa! ac,
. Ne Muſikantenkehle, die iſt als wie ein Loch,
—— O tempora, o mores!
Und hat er noch nicht aufgehört, ſo trinkt er noch.
(Chor) O tempora, o mores!
Und wir, wir trinken mit ihm;
Wer weiß wie das geſchah?
Juchheiraſſaſſaſſa! ꝛe.
ten A gebens.
Fra Er euch des Lebens, weil noch das Lämpchen glüßt,
Pflücket die Roſe, eh’ fie verblüht.
x 4. (Einer.) Man fchafft jo gern fich Sorg’ und Müh’,
—* Sucht Dornen auf und findet ſie,
Und läßt das Veilchen unbemerkt,
Das uns am Wege blüht.
Freut euch ac.
.(Einer.) Wenn ſcheu die Schöpfung ſich verhüllt,
Und laut der Donner ob uns brüllt,
So lacht am Abend nach dem Slurm
Die Sonn' uns doppelt ſchön!
Freut euch 2c.
3. (Einer) Wer Neid und Mißgunſt jorgjam flieht
Und Genügfamfeit im Gärtchen zieht,
Dem ſchießt fie bald zum Bäumchen auf,
Das gold’we Früchte trägt.
Freut euch ac.
a 4. (Einer.) Wer Nedlichkeit und Treue Tiebt
Be. Und gern dem Armern Bruder gibt,
8 Da ſiedelt ſich Zufriedenheit
So gerne bei ihm ein.
Freut euch ꝛe.
Ber, Eine) Und wenn der Pfad ſich furchtbar engt,
J Und Mißgeſchick uns plagt und drängt,
NL Sp reicht die Freundjchaft ſchweſterlich
Dem Redlichen die Hand,
Rn - Freut euch ꝛe.
BR 6. (Chor.) Sie trodnet ihm die Thränen ab,
ER Und ftreut ihm Blumen bis an's Grab;
| Sie wandelt Nacht in Dämmerung
Und Dämmerung in Licht.
Freut euch ꝛe.
7. (Chor.) Sie ift des Lebens jchönftes Band:
Schlingt, Brüder, traulich Hand in Hand!
Sp wallt man froh, jo wallt man leicht _
In's beff’re Vaterland.
Freut euch des Xebens, meil noch das Lämpchen glüht,
Pflücket die Roſe, eh’ fie verblüht.
4
4
ꝛ
252. kai
> 63 fann ja nicht i immer ſo bleiben
Hier unter dem wechjelnden Mond;
‚Be blüht eine Zeit und vermelfet,
: :Was mit ung die Erde bewohnt. :,:
2.63 haben viel fröhliche Menfchen
Lang vor uns gelebt und gelacht;
Den Ruhenden unter dem Rafen”
Si
Ti gebracht. :,:
3. Es werden viel fröhliche Menſchen
Lang nad) ung des Lebens fich freu’n;
Uns Ruhenden unter dem Raſen
:» Den Becher der ae
weih’n.
4. Wir fiten fo traulich J——
Und haben einander ſo lieb,
Erleichtern einander das Leben;
253. Schifferlied.
1. Das Schiff ftreicht durch DieMellen,
Fidelin!
Vom Dft die Segel fchwellen,
Fidelin!
Verſchwunden ift der Strand
In die Ferne,
D wie gerne
Wär’ ich in ge Heimatbland.
Fidelin! Fivelin!
2: For Duntelßfanen Wbheti Fidelin!
Wo fommt ihr hergezogen, Fidelin!
Kommt ihr vom fernen Strand?
Laßt fie rollen,
Denn fie jollen
Noch zurüd in's Heimathland.
Fidelin! Fidelin!
3. Und bei der Welle Raujchen,
| Fidelin!
Wird ſie am Uferlaufchen, Fidelin!
O dann eilt hin zu ihr,
Sie zu grüßen,
Sie zu küſſen,
.Doch weil es nicht immer
fröhlich Dies Gläschen
. Und find wir auch fern von einander,
. Und fommen wir wieder zufammen =
. Wenn bald die Wogen Braufen,
. Was ich jegt fern Ma er
a *
bleibet,
So haltet die Freude Lecht feſt
Wer weiß denn, wie bald
zerſtreuet 2
:: Das Schickſal nad Oft undnah
Meft. :,: 2.
So bleiben die Herzen fihh nah!
Ahr Alle, ja Alle wird’3 freuen, Be:
Wennẽinem was Gutes geichah.z,: a
Auf meije verhülleter Bahn ; —
Sa fnüpfen an's fröhliche Ende —
:, Den fröhlichen Anfang wiranl:,:
Sagt ihr viel, recht viel von ai
Fidelin! Siöelin!
Fidelin!
Und wild die Stürme Saufen, |
Fidelin!
Dann denk’ ich nur an Did,
Daß mir bliebe 3
Deine Liebe, “2
Und fein Sturm erjchüttert mich.
Fidelin ! Fidelin!
Fidelin!
Bald joll dir’ näher Elingen,
Fidelin! Br:
Meine Fahrt ift bald vorbei, 2
Meine Lieder —1
Bring ich wieder —
Und mit ihnen meine Treu'.
Fidelin! Fidelin!
Mi
=
Matrofen,, die * gelichtet,
gel geſpannt, den Kompaß gerichtet! !
behen ade! Scheiden thut weh!
Morgen geht's in Die wogende
De
n draußen auf tojenden Wellen,
pwanfende Schiffe an Klippen
Ei - zerjchellen,
\ Sturm und Schnee wird mir jo weh,
Daß ich auf immer vom Liebchen
ge
Sy
na
Viva la Compagneia!
Und fahr’ damit in's Unterland,
Vive la Compagneia!
Vive la, vive la, vive la, va!
Vive la, vive la, hopsasa,
Vive la compagneia!
Sch Hol’ das Gläschen wieder
hervor,
Vive la Compagneia!
Re Ich halts’ an’s vecht und Linfe
= Ohr,
Vive la Compagneia!
en Vive la, vive la, etc.
— 2 ”
3. Ich ſetz' mein’ Gläschen an den
D 74 Mund,
4. Sch batt’ einen Kameraden,
Einen bejjern findſt du nit.
Die Trommel jchlug zum Streite,
Er ging an meiner Seite
: In gleichem Schritt und Tritt.:,:
2. Eine Kugel fam geflogen,
Gilt es mir, oder gilt es dir?
Son hat e5 weggerifjen,
—— Matrofe.
Einen Kuß von rofiger Lippe,
Und ib fürdte nicht Sturm und
Klippe!
Brauſ' o See, Sturmwind weh'!
:.: Wenn ich mein Liebchen nur wieder
ſeh' I» >»
0°
Doch find’ ich Die Heimat nicht wieder,
Und reißen die Fluthen mich nieder
Tief in die See! Liebchen, ade!
:: Wenn ich dich oben wiederfeh”,
Dich wiederjeh’!:,:
298 Vive la Compagneia!
Vive la Compagneia!
Und leer’ e8 aus bis auf den
Grund,
Vive la Compagueia!
Vive la, vive la etc.
4. Dem Gläschen ift ſein Recht
gejcheh’n,
Vive la Compagneia’
Was oben ift, muß unten ſteh'n;
Vive la Compagneia !
Vive la, vive la etc.
ou
Das Gläschen, das muß wandern,
Vive la Compagneia!
Bon einer Hand zur andern,
Vive la Compagneia!
Vive la, vive la etc.
256. Der gute Kamerad.
Er liegt vor meinen Füßen,
: „Als wär's ein Stüd von mir.
3. Will mir die Hand noch reichen,
Derweil ich eben lad’,
Kann dir die Hand nicht geben, .
Bleib’ du im ew’gen Leben
:;Mein guter Kamerad. :,:
hz u 7
JJ
3 9*
— > BEN * —
1. Allons, enfants de la patrie, le jour
de gloire est arriv&; contre nous
de latyrannie :,:l&tendard sang-
lant est leve.:,: Entendez-vous,
dans les campagnes. mugir ces
feroces soldats? Ils viennent jus-
que dans vos bras égorger vos fils,
vos compagnes. Aux armes, cito-
yens! Formez vos bataillons!
::Marchons, marchons! Qu’un
sangimpur abreuve nos sillons!:,:
2. Que veut cette horde d’esclaves,
de traitres, de rois conjures ?
Pour qui ces ignobles entraves,
2,2 ces — des longtemps pre&pa-
res?:,: Francais, pour nous, ah,
quel ae ! Quels transports il
doit exciter! C’estnous qu’on ose
mediter, de rendre à l'antique es-
clavage. Aux armes, citoyens, etc.
258. —
1. Wohlauf noch getrunken den fun—
kelnden Wein,
Ade nun, ihr Lieben, geſchieden
muß ſein!
:* Ade nun, ihr Berge, du väter—
lich Haus,
63 treibt in die Ferne mich mächtig
hinaus :,: (hinaus).
Suvevallera, 2c.
2. Die Sonne, fie bleibet am Him—
mel nicht jteh’n,
Es treibt fie, Durch Länder und
Meere zu geh'n,
:,: Die Woge nicht haftet am ein-
ſamen Strand,
Die Stürme, fie braujen mit Macht
durch das Land :,: (das Land).
3. Mit eilenden Wolfen der Vogel
dort zieht,
Und fingt in der Kerne manch'
heimathlich Lied;
— | 257. La Marseillaise..
3. Quoi! des ER &tran n
. Nous entrerons dans la carriöre, 2
. Da grüßen ibn Vögel, Gefannenl
. Die Vögel, fie fennen fein wäter-
feraient la loi dans nos foyers!
Quoi! ces phalanges mercenaire
: ıterrasseraient nos fiers g\
riers!:,: Grand Dieu! P:
potes ae les Re
de nos destinees! Aux a
citoyens, etc. E
quand nos ainds n’y seront plus, I;
nous y trouverons leur poussiere
„et la trace de leurs vertusl;, J
Bien moins jaloux deleur survivre ER
que de partager leur cercueil,
nous aurons le sublime orgueil de
les venger ou de les suivre. Aux
armes, citoyens, etc.
„ ©» treibt e8 den Burſchen ur
Mälder und Fed,
Zu gleichen der Mutter, der wan—
dernden Welt :,: (der Belt).
über'm Meer, K-
Sie flogen von Fluren der Hei—
math hieher; A
:,: Da duften die Blumen vertrau⸗
lih um ibn, k #
Sie treiben vom Lande bie Sara
dakin:,: (dahin).
lich Haus, J
Die Blumen einſt pflanzt' er, der
Liebe zum Strauß;
:,: Und Liebe, die folgt ihm, die
geht ihm zur Hand,
So wird ihm zur Heimath dad
fernefte Land :,: (Das —
wiih ES te Da i
a LE *
259. Friſch geſungen!
— — — oft im Kreiſe der Lieben, 3. Und Manches, was ich erfahren,
Be duftigen Graſe geruht, Verkocht' ich in ftiller Wuth,
— Und mir ein Liedlein geſungen, Und kam ich wieder zu ſingen,
I Und Alles war hübſch und gut, Mar Alles auch wieder gut,
Und mir ein Liedlein gefungen, Und fam id) wieder zu fingen,
Be Und Alles war Hübsch und gut, Mar Alles auch wieder gut,
% ünd Alles, Als, Mar Alles, Ales,
J Und Alles war hübſch und gut. War Alles auch wieder gut.
9 2. Hab’ einſam auch mich gehärmet 4. Sollſt ung nicht lange klagen,
4 In bangem düſterem Muth, Was Alles Dir wehe thut,
—J Und habe wieder geſungen, Nur friſch, nur friſch geſungen,
4— Und Alles war wieder gut, Und Alles wird wieder gut,
Und babe wieder geſungen, Nur friſch, nur friſch geſungen,
9 Und Alles war wieder gut, Und Alles wird wieder gut,
Und Alles, Alles, Und Alles, Alles
Und Alles war wieder gut. Und Alles wird wieder gut.
3
je 260. Gekommen ift der Winter.
1. Gekommen ift der Winter, 3. Der Schnee fällt auf die Tannen,
Der Sommer hat ein End’: Die Lieb’ ijt ftumm und ftill:
Abe, ade, Herzliebfte mein, Ade, ade, Herzliebite mein,
N Bon dir ich mich nun wend'! Weiß wohl, wohin ich will!
2. Die Vög'lein find verflogen, 4. Ach, Schatz, daß dich's erbarme,
Die Haid' iſt blumenleer: Weil ich ſo elend bin:
} Ade, ade, Trautliebfte mein, Schließ mich in deine Arme,
“ Mach’ mir das Herz nicht ſchwer. Dann fährt der Winter hin.
f
g.,
“ 261. Schweizerlied.
| “4, Ufem Bergli binig 'ſäſſe, 3. uf’ Wieſe bin i gange,
Ha de Vogle zugeſchaut; Lugt' i Summervögli a;
J Hänt geſunge, hänt geſprunge, Hänt geſoge, hänt gefloge,
h Hänt Neſtli gebaut. Gar z'ſchön hänt's gethan,
2. Sn ä arte bin i g’ftande, 4. Und da fommt nun der Hanfel,
. Ha de Imbli zugefchaut; Und da zeig’ i em frob,
Hänt gebrummet, hänt gefummet, Wie ſie's mache, und mer lache,
F ant Zelli gebaut. Und mache's au fü. 9
* * N
— us —
962. Mehmeinäilien.:
15 4. Studio auf einer Reif A
Juchheidi, juchheida,
Ganz famos zu leben weiß,
Juchheida, heida;
Immer fort durch Dick und Dünn
Schlendert er durch's Daſein hin,
Juchheidi, heidi, heida, Juchheidi,
Suchheida,Juchheidi ‚beibi, heida,
Juchheidi, heida!
2. Hat der Studio auch Fein Gelb,
Iſt er d'rum nicht Schlecht beftellt,
Manches feifte Pfäffelein
Ladet ihn zum Fruͤhſtück ein,
Juchheidi, ac.
263. Die Ausermählte.
1. :,: Mädele ruck, ruck, rud an meine
rechte Seite,
5 hab de gar ſo Bea: i Fann de
leide!
Bift fo lieb und gut, nn
Schön wie Mildy und Blut,
Du mußt bei mir bleibe,
Mußt mir Zeit vertreibe.
0
3. Mädele guck, guck, guck in meine
ſchwarze Auge,
Du kannſt dei lieblichs Bildle
| drinne jchane.:,
264. Die drei Sterne.
1. Es blinfen drei freundliche Sterne
In's Dunkel des Lebens hinein,
Die Sterne, fie funfeln jo traulich,
Sie heißen Lied, Liebe und Wein.
Es lebt in der Stimme des Liedes
Ein treue3, mitfühlendes Herz,
: Im Kede verjuͤngt ſich Die Freude,
ImLiede verweht ſich derSchmerz.:,:
2. Der Wein iſt die Stimme des Liedes
Zum freudigen Wunder geſellt,
Und malt ſich mit glühenden
Strahlen
Zum ewigen Frühling der Welt.
Dod ſchimmert mit freudigen
Winken
3. Kehren wir im Wirthshaus
Trinken wir ſtets Bier
Wein, 7”
Alle Mädel für uns glüh'n
Denn wir tragen braun, |
—
Suchheidi, 20.
4, Bairiſch Bier und gen
Und ein Kind mit runder Bruft,
Und ein Glas Grambambuli,
Donnermetter, übe
Suchheidi, ac.
Guck no recht drei net,
Du mußt drinne ſei,
Bit du d'rinne z'Haus,
Kommit du nimme raus.
3. :»Mädele du, bu, du mußt mir ben
Trauring gebe, ı a
Denn jonft liegt mir ja nex mehr
an mei'm Lebe.:,:
Wenn i di net Frieg,
Gang i fort in Krieg,
Wenn i di net hab,
Sf mir d'Welt a Grab.
ee dritte Stern erſt herein, J
„Dann klingt's in der Seele wie
Lieder, R
Dann glüht e3 im Herzen wie b
Wein. ;,: —
3. D'rum blickt denn, ihr herziger LER
Sterne,
In unfere Bruft auch hinein,
Es leite durch Xeben und Sterbe
Uns Lied und Liebe und Wein.
Und Wein und Lieder und ne BR
Sie ſchmücken die feitliche Nacht,
„D'rum leb’, wer das Küffen umn J
Lieben
Und Trinken und Singen erdacht.r, *
Bat
"4; Am Brunnen vor dem Thore,
Da Steht ein Lindenbaum,
Sch träumt’ in feinem Schatten
So manchen füßen Traum;
Sch jehnitt in feine Rinde
Sp manches liebe Wort;
Es 703, in Freud’ und Leibe,
:: Zu ihm mic, immerfort. ;,:
J 2. Ich mußt' auch heute wandern
Vorbei in tiefer Nacht,
Da hab' ich, noch im Dunkel,
Die Augen zugemacht;
L
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ET — — * — %
4 359°
965. Ber
Und feine Zweige raujchten,
ALS riefen fie mir zu:
Komm’ ber zu mir, Gejelle,
Hier find’ft du deine Rub’.:,.
, Die falten Winde bliefen
Mir g’rad in's Angeficht,
Der Hut flog mir vom Kopfe,
Sch wendete mich nicht.
Run bin ich manche Stunde
Entfernt von jenem Ort,
Und immer hör’ ich's rauſchen
„Du fändeſt Ruhe dort. :;:
966. Abſchied.
41. Muß i denn, muß i denn zum :,: Städtele 'naug, :,:
Und du, mein Schaß, bleibft hier?
Wenn i fomm, wenn i fomm, wenn i :,:wied’rum fomm, :,:
Kehr' i ein, mein Schatz, bei Dir.
Kann i gleicy nit allmeil bei dir jein,
Han i doc) mein dreud’ an Dir.
Wenn i fomm, wenn i fomm, wenn 1 :: wied’rum fomm, :,:
Kehr i ein, mein Schatz, bei dir.
2. Wie du weint, wie Du weinft, daß i :,:wandere muß,;,:
Wie wenn d'vLieb jekt wär’ vorbei!
Sind au d'raus, find au d'raus der z,: Mädele viel’, ;,:
Lieber Schaf i bleib dir treu
Den?’ du net, wenn i en Andre jeh’,
No fei mein’ Lieb' vorbei;
Sind au draus, find au draus der „ Mädele viel, ;,:
Lieber Schatz, i bleib dir iren.
3. Ueber's Jahr, über's Jahr, wenn me Träubele jchneid't, ;,:
Stell i hier mi wied’rum ein;
Bin i dann, bin i dann ;:
Sp fol die Hochzeit fein.
Ueber’3 Jahr da ift mein’ Zeit vorbei,
* Da g'hör i mein und dein;
Din i dann, bin i dann
So ſoll die Hochzeit fein.
dein Schätzele noch, ;,:
‚dein Schäßele noch:,
IL
267. dem Ynterlande,
. Nimm deine fchönften Melodien
Aus tiefjter Bruft hervor,
Laß fie dein Sinnen aufwärts
ziehen,
Du Schweizer Männerchor!
:: Dem Baterland jol’S Elingen,
das Sängerwort,
Sol dur die Wolfen dringen
zum Baterort!;;:
2. Geb’ Gott dir feinen gold’nen
Frieden,
Du liebes Vaterland,
Doch den nicht, den die Herren
ſchmieden
Am fetten Opferbrand!
: Huf Treu’ ſei er gegründet, auf
Menjchenrecht ;
Das Brüder, Das verbindet ein
frei Gejchlect. :,:
3. Geb’ Gott Pir feinen beſen
Segen,
Dann biſt geborgen du!
Doch blüht er nicht auf krummen
egen,
Nur geraden füllt er zu.
Im Guten und im Wahren in
Heiles nur,
Da mußſich offenbaren des Segens
Spur.
. Dich fo zu ſchauen, jo zu grüßen,
Sit deiner Söhne Luft.
Nimm dieſe Wünfche, wie fie
fließen
Aus tief bewegter Bruft. $
;: Zur Weihe laß Dir bringen die
treue Hand,
Dir unfer Herz und Singen
Vaterland! :,
268. Bas Baterland.
1. Wir fühlen uns zu jedem Thun entflammet,
Das frommen ſoll, daS frommen Toll dem Baterland
Mir achten ung al3 Einem S
tamm entjtammet
Und legen liebend, legen liebend Hand in Hand.
Brüder, :,: in Leben und Liebe verwandt ;,:
:: Pfleget und bauet das Vaterland!::
2. Alweit vom Thal zum Eifesgurt der Höhen;
Allüberall, allüberall iſt Bienenfleiß;
Allüberall, wenn hoch die Banner wehen,
Sit fühner Muth, ift Fühner Muth zum Schladhtenjchweiß.
Brüder, :,:in Leben und Liebe verwandt, ;,:
:» Bauct und jehirmet das Vaterland! ;,:
3. Sm Land, wo Net und alte Sitten walten,
Strahlt auch des Glaubens, auch des Glaubens alter Glanz;
Da muß des Ganzen Heil fich wohlgeitalten, i
Zum Guten fommt, zum Guten fommt ded Schönen Kranz;
Brüder, ;;:
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in Geijt und Gemüthe verwandt, :,:
:: Schirmet und zieret das Vaterland! :,:
4. Da fproßt ein frei Gefchlecht, dem Herrn vertrauend,
Wenn Feindeszorn, wenn Feindeszorn mit Ketten droht,
Im Herzen jtill der Ahnen Thun beſchauend,
Geh'n freudig ſie, geh'n freudig ſie in Kampf und Tod.
Brüder, :,: im Leben und Sterben verwandt, ;,:
:,: Zieret und jegnet das Vaterland! ;;:
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